März 2006
Zuerst Stress, dann Kopfschmerzen, mangelnde Konzentration und schließlich ein gesteigertes Unfallrisiko. Eine verhängnisvolle Kette. Wenn der Kopf dröhnt setzen wir uns erhöhten Risiken aus. Das gilt für die Bewältigung des häuslichen Alltags genauso wie für den beruflichen Alltag beispielsweise als Maschinenführer oder Kraftfahrer.
Wer mit peinigenden Schmerzen auf der Leiter balanciert, das Essen für die Familie zubereitet oder im Straßenverkehr unterwegs ist, setzt sich in verstärktem Maße der Gefahr eines Unfalls durch verminderte Aufmerksamkeit aus.
Einem der häufigsten Verursacher von Kopfschmerzen – dem Stress – können wir unterschiedlich bei kommen. Dr. Jan-Peter Jansen, Leiter eines Schmerzzentrums in Berlin, rät: „Verzichten Sie auf ‘Multi-Tasking’ und halten Sie nicht zu viele ‘Töpfe am Kochen’. Versuchen Sie, anstehende Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.“
Stress durch Zeitmangel treibt die Unfallgefahr in die Höhe, weiß Jansen. Weiter merkt der erfahrene Arzt an: „Lassen Sie Dampf ab. Bewegen Sie sich an der frischen Luft, nehmen Sie sich Zeit, die unnötig verspannten Muskeln zu dehnen. Trennen Sie Berufliches von Privatem. Zerbrechen Sie sich nicht zu sehr den Kopf über vermeintliche Fehlentscheidungen.“
Ist der Kopfschmerz einmal da, gilt es ihn zügig zu beseitigen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass Kombinationspräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein am schnellsten Linderung verschaffen.
Bei anhaltendem Kopfweh empfiehlt es sich, einen Fachmann aufzusuchen. Schützen Sie sich selbst und andere vor unnötigem Unheil indem Sie ihrem Stress und dem damit häufig verbundenen Kopfschmerz zu Leibe rücken.
http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 23.07.2008)