Juli 2009
Spanische Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und dem Auftreten von Migräne. Das Ergebnis: Raucher sind häufiger von Kopfschmerzen betroffen als Nichtraucher.
© Evgeni Hecht - Fotolia.com
„Rauchen gefährdet die Gesundheit“ – so steht es auf jeder im Handel erhältlichen Zigarettenpackung. Tatsächlich gehören Zigaretten weltweit zu den legalen Drogen, die auch dann zu Gesundheitsschäden und tödlichen Krankheiten führen, wenn man sie „bestimmungsgemäß“ anwendet.
Wissenschaftler der spanischen Universität Santander befragten nun 361 Medizinstudenten um in das kontrovers diskutierte Thema Zigaretten und Migräne etwas Licht zu bringen. Es stellte sich heraus, dass rauchende Migräniker angaben, in kürzeren Abständen von Migräneattacken betroffen zu sein als nichtrauchende Migräniker. Zudem erklärten die Betroffenen, dass bereits sechs Zigaretten am Tag das Auslösen von Migräneattacken fördere.
Sind Sie Raucher? Dauerhaft aufhören ist möglich: Millionen Ex-Raucher haben es geschafft. Allein in Deutschland hören jedes Jahr eine Million Menschen mit dem Rauchen auf. Das Wichtigste dabei sind ein freier Entschluss und die Erkenntnis, dass es nicht um Verzicht geht, sondern um Befreiung von einer schädlichen Angewohnheit.
Quelle:
PASCUAL, J. et al., „Smoking as a precipitating factor for migraine: a survey in medical students“, in: The Journal of Headache and Pain 10 (2), 101, April 2009.
http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 23.07.2009)