Dezember 2009
Klaus-Peter Adler – Fotolia.com
Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und mit ihr klopfen Schnee, Frost und Kälte an die Türen. Was gibt es schöneres als nach einem Spaziergang in der Kälte einen leckeren Glühwein mit Freunden zu trinken oder zuhause mit der Familie gemütlich bei Kerzenlicht Adventskuchen zu essen, bei Dunkelheit durch die adventlich beleuchtete Stadt zu bummeln und die Gerüche von Glühwein, gebrannten Mandeln und anderen Leckereien in sich aufzunehmen?
Für empfindliche Menschen und ganz besonders für Frauen, die an Migräne leiden, bringt der Spaziergang in der Kälte leider manchmal auch etwas anderes mit sich: Kopfschmerzen. Menschen, die empfindlich auf starke Temperaturschwankungen reagieren, sollten daher draußen immer eine Mütze tragen und für Wärme sorgen.
Einst verpönt als Frisurenkiller ist die Kopfbedeckung als Accessoire speziell in den kalten Monaten nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Und das schöne ist, Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Modisch beugen Sie dem Kopfschmerz vor. Beispielsweise geht ein Trend in die Richtung, die Frisur nicht zu zerstören. Es werden große Mützen im „Boho Look“ getragen. Sie verpackt locker das Haar, schützt vor Kälte und erhält die Frisur. Wichtig ist, die Mütze eher eine Nummer größer zu kaufen.
Modische Argumente gegen eine Kopfbedeckung gibt es also nicht. Natürlich passt nicht jede Mütze, die angesagt ist, auch zu jeder Kopfform. Bedienen Sie sich des Trends, der Ihnen steht und nach dem Ihnen der Kopf steht! Ermitteln Sie Ihre Hutgröße mit einem Maßband, das Sie einmal über Augenbrauen und Ohren um den Kopf herumführen. Der Umfang in Zentimetern ist Ihre Hutgröße.
Der klassische Hut ist für Menschen mit langer Kopfform bestens geeignet. Wegen der Krempe wird das Gesicht optisch verbreitert und somit verkürzt. Schiebermützen sind für ovale Schädel wie geschaffen. Eine Wollmütze passt gut zu kantigen Gesichtszügen, denn mit ihrer runden Form wirkt sie eckigen Kontouren entgegen. Vorsicht ist dagegen bei vollen Gesichtern geboten! Dann greifen Sie besser zu einer Mütze mit Schirm.
Also, lassen Sie die Kälte nicht ungeschützt an sich heran! Halten Sie Kopf und Hals warm und bewegen Sie sich regelmäßig, dann ist der Kältekopfschmerz für Sie kein Problem. Wenn die Kälte jedoch Kopfschmerzen ausgelöst hat, dann warten Sie bei akuten Beschwerden nicht zu lange mit der Tabletteneinnahme. Die beginnende Schmerzkaskade sollte frühzeitig unterbrochen werden. Besonders gut geeignet sind Kombinationspräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein. Sie haben ein breites Wirkspektrum und decken sehr viele Arten von Kopfschmerzen ab. Außerdem wirken Sie schnell bei guter Verträglichkeit, denn die einzelnen Wirkstoffe können durch die Kombination niedriger dosiert werden.
http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 11.12.2009)