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Sommer, Sonne, Sonnenschein…

Worauf Sie beim Kauf einer Sonnenbrille achten sollten

Intensive Sonneneinstrahlung kann bei sensiblen Menschen nicht nur bestehendes Kopfweh verschlimmern sondern sogar Kopfschmerzen auslösen. Dies belegen zahlreiche Untersuchungen.
Auf Sonnenbaden verzichten und eine Sonnenbrille tragen, kann helfen den Brummschädel zu vermeiden. Das gilt auch für bewölkte Sommertage, denn: Auch dann ist die Strahlenbelastung hoch. Eine geschlossene Wolkendecke hält nur 20 Prozent der UV-Strahlen fern. Das Sonnenlicht enthält neben dem sichtbaren Licht auch Ultraviolettstrahlen. Während die Blendung durch das sichtbare Licht sofort bemerkt wird, wird die schädigende Wirkung durch UV-Strahlen häufig erst (zu) spät bemerkt.

Beim Kauf einer Sonnenbrille sollten Sie unbedingt auf Folgendes achten:

Blendschutz:

Von Natur aus kann sich das Auge auf unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Das gesunde Auge zieht bei zu viel Lichteinstrahlung die Pupille zusammen und reduziert so die Blendung. Die Blendung lässt sich durch ein Sonnenschutzglas mit einer genügend hohen Lichtdämpfung senken. Der Blendschutz ist in die Kategorien 1 bis 4 eingeteilt und hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Für mitteleuropäische Breitengrade eignen sich Brillen der Kategorie 2. In südlicheren Regionen, im Gebirge oder auf dem Wasser wird die Kategorie 3 empfohlen. Die entsprechende Bezeichnung befindet sich jeweils an der Innenseite der Bügel.

Schutz vor UV-Strahlen

Beim Sonnenschutz geht es nicht nur um den Blendschutz, der Dämpfung des sichtbaren Lichtes, sondern auch um den Schutz vor den kurzwelligen ultravioletten Strahlen. UV-Strahlen können bei hoher Intensität oder langer Dauer zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen. Für Kopfschmerzgeplagte keine gute Aussicht. Dokumentiert wird der Schutz vor den UV-Strahlen durch das CE-Symbol auf dem Bügel. Allerdings ist dieses Siegel kein Garant für ausreichenden UV-Schutz, da auch Brillen mit gefälschten Siegeln im Umlauf sind. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, können Sie den UV-Schutz von den meisten Augenoptikern mit einem Messgerät überprüfen lassen.

Brillengläser

Die Brillengläser sollten möglichst nah vor dem Auge sitzen. Das verringert den Anteil an Streulicht. Sie sollten außerdem groß genug sein. Die Farbe der Gläser hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Die Intensität der Tönungsfarbe beeinflusst vielmehr den Blendschutz. Braune, graue und grüne Gläser verfälschen Farben am wenigsten. Wichtig ist auch die Glasqualität. Optimal sind geschliffene Gläser. Mineralglas und Kunststoff eignen sich gleichermaßen. Hochwertige Gläser der „Optischen Kategorie 1“ weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse auf, die zu Kopfschmerzen führen könnten. Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht in sich nachgeben. Vorsicht Autofahrer: Nicht jede Sonnenbrille ist zum Autofahren geeignet. Sie darf nicht zu dunkel getönt sein. Extreme Glasfarben wie rot oder orange sind auch nicht geeignet, da sie die Wahrnehmung der Signalfarben verändern.

Mit einer guten Sonnenbrille können Sie die Gefahr von Kopfschmerzen wirksam reduzieren. Für einen unbeschwerten Sommer sollten Sie trotzdem ein gut verträgliches und schnell wirksames Kopfschmerzmedikament zur Hand haben.

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http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 28.06.2010)