Übelkeit, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen können negative Begleiterscheinungen von dreidimensionaler Kino- und Fernsehunterhaltung sein.
3D-Filme, 3D-fähige Handys, 3D-Fernseher und 3D-Spiele sind der neue Trend in der Unterhaltungsindustrie. Filme wie Avatar lockten Millionen in die Kinos. ABER die Reizüberflutung durch die Bildgewalt kann auch unangenehme Nebenwirkungen haben. Viele beschweren sich über Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle und überlastete Augen.
Die Ursache für die Nebenwirkungen könnte sein, dass unsere Augen in einem 3D-Film viel mehr als in der normalen Umwelt arbeiten müssen. Das Auge muss - um scharf sehen zu können – auf unterschiedliche Entfernungen fokussieren. Bei einem 3D-Bildschirm führt dies dazu, dass unsere Augen ständig zwischen nah und fern umschalten müssen.
Repräsentative größere Studien zu den negativen Begleiterscheinungen der 3D-Bildschirme gibt es bisher nicht. Onlineumfragen und kleinere Studien lassen jedoch vermuten, dass ein 3D-Filmgenuss anstrengender für die Augen ist als ein 2D-Streifen. So warnt beispielsweise der südkoreanische 3D-Fernsehhersteller Samsung vor dem übermäßigen Gebrauch der 3D-Technik und Nintendo rät davon ab, Kinder unter 6 Jahren die neue 3D-Konsole nutzen zu lassen, da dadurch die Entwicklung der Sehfähigkeit beeinträchtigt werden könnte.
Wenn Sie trotzdem nicht auf das räumliche Erlebnis verzichten möchten, hier unsere Tipps für Sie:
http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 09.03.2011)