„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ – an diesen alten Hit von Rudi Carell hat in diesem verrückten Sommer wohl fast jeder schon einmal gedacht. Doch wenn dieser Wunsch für ein paar Stunden oder wenige Tage in Erfüllung geht, sind wetterfühlige Menschen, die zu Kopfschmerzen neigen, nicht immer glücklich darüber. Bei manch einem von ihnen führt ein abrupter Wetterwechsel zu Kopfschmerzen. Stimmt angeblich nicht, behauptet eine Studie, die an der Universität Wien, erstellt wurde.
238 Migräne-Patienten führten über drei Monate ein Kopfschmerztagebuch. Dann verglichen die Neurologen die Einträge mit dem Wetter, das zu dieser Zeit in Österreich herrschte. Das Ergebnis dürfte viele wetterfühlige Kopfschmerz-Patienten überraschen: Es gibt laut dieser Studie nur einen minimalen Zusammenhang zwischen Wetter und Migräne-Anfällen. Lediglich wenn eine Hochdruckfront nahte, so machte sich dies in den Köpfen einiger der Patienten bemerkbar. Jedoch räumten selbst die Kollegen aus der Universitätsklinik Wien abschließend ein, dass es wenig Sinn mache mit offensichtlich wetterfühligen Migräne-Patienten über den Einfluss des Wetters zu diskutieren.
Deshalb folgen nun ein paar Tipps für den Umgang mit dem Achterbahn-Wetter, falls sie aufgrund ihrer genetischen Prädisposition doch zu den Ausnahmen gehören, die die Regel bestätigen oder die Forschung in Zukunft möglicherweise zu abweichenden Ergebnissen kommt…
Damit auch Sie den Wetterwechsel genießen können:
Zur gelegentlichen Soforthilfe gegen Kopfschmerzen eignet sich sehr gut ein Präparat mit der Wirkstoffkombination aus Koffein, Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol.
Lassen Sie uns abschließend die Frage nach dem Einfluss des wechselhaften Wetters auf ihre Kopfschmerzen mit folgendem Vergleich beantworten:
Kommen bei Vollmond häufig die Babys? Laut Statistik nicht. Die meisten Hebammen würden trotzdem etwas anderes behaupten.
http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 30.08.2011)