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Kopf hoch – Herbstblues und Kopfschmerzen

Kopf hoch – Herbstblues und Kopfschmerzen

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Die dunkle Jahreszeit ist wieder angebrochen: Kälte, Regen und Lichtmangel drücken uns aufs Gemüt. Gerade im Herbst und Winter fällt es häufig schwer, uns „keinen Kopf zu machen“ und den „Kopf oben zu behalten“. Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit, häufig aber auch Kopfschmerzen sind die Folge dieses saisonal bedingten Seelentiefs.

Migräne-Patienten, die laut eindeutiger Studien ohnehin ein erhöhtes Risiko haben, eine Depression zu entwickeln, müssen sich in der schmuddligen Jahreszeit besonders um ihr Wohlbefinden kümmern.

Ohne Licht produziert ihr Körper weniger Endorphine, deshalb sollte man sich auch bei schlechtem Wetter einen Ruck geben und nach draußen gehen: Regelmäßiges Laufen, Radfahren oder einfach auch nur ein halbstündiger Spaziergang an der frischen Luft wirkt oft Wunder gegen depressive Verstimmungen.

Zudem hat man festgestellt, dass sowohl Patienten mit Depressionen als auch jene mit Migräne häufig unter einem Mangel an dem Glückshormon Serotonin leiden.

Gönnen Sie sich also vorbeugend ab und zu ein Lavendelbad, der Geruch beeinflusst einen Bereich im Gehirn, der für die Produktion des Stimmungsaufhellers Serotonin zuständig ist. Auch Bananen enthalten viel von diesem Nervenübertragungsstoff, der das positive Denken beeinflusst. In diesem Zusammenhang nehmen Sie ruhig auch öfter einmal Fisch auf den Speiseplan, der hohe Jodgehalt hält nicht nur ihre Schilddrüse in Schwung, sondern enthält auch die Aminosäure Tryptophan, die der Körper zur Herstellung des Hormons Serotonin benötigt. Geflügel, Milch, Käse und Quark enthalten übrigens auch dieses „natürliche Antidepressivum“.

Auch Chili dürfen Sie im Herbst ruhig etwas häufiger verwenden - der im anregenden Chili enthaltene Scharfmacher Capsaicin fördert ebenfalls die Ausschüttung der Endorphine.

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http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 29.11.2011)