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Der Schmerz

Die Ursachen des Spannungskopfschmerzes

…Spannungskopfschmerzes sind leider nicht eindeutig bekannt. Daher kann man auch keine allgemein gültige Anleitung zur Vorbeugung geben. Man unterscheidet zwei Ausprägungen:

  • die chronischen Schmerzen und
  • die episodisch auftretenden Schmerzen.

Bei chronischen Schmerzen sollte die Vorbeugung an erster Stelle stehen. Eine dauernde Einnahme von Schmerzmitteln darf nicht erfolgen. Bei episodischen Verlaufsformen, d.h. einem nur gelegentlich auftretenden Spannungskopfschmerz, steht die Behandlung der akuten Kopfschmerzen im Vordergrund.

Bei der Entstehung des Spannungskopfschmerzes nimmt man an, dass familiäre Vorbelastung eine Teilrolle spielt. Da Muskelverspannungen häufig im Zusammenhang mit Spannungskopschmerzen beobachtet werden, können auch sie ein ursächlicher Faktor sein. Ebenfalls eine Erklärung, wie Spannungskopschmerzen entstehen, ist die Theorie von der Störung des körpereigenen Schmerzabwehrsystems: Der Mensch hat einen "Schmerzfilter" im Gehirn. Dieser bestimmt, welche und wieviele Informationen über Schmerzen zum Gehirn gelangen, um dort wahrgenommen zu werden. Der Schmerzfilter seinerseits wird über körpereigene Botenstoffe gesteuert. Serotonin ist dabei ein besonders wichtiger Botenstoff. Ist ausreichend davon vorhanden, ist das Schmerzempfinden normal. Mangelt es an Serotonin, wird die Schmerzschwelle gesenkt und man nimmt Schmerzen schneller wahr.

Ein Beispiel:

richtige Haltung

Durch stundenlanges Sitzen in einer falschen Haltung verkrampft sich die Nackenmuskulatur. Ans Gehirn werden jetzt ständig Schmerzimpulse gesendet. Allerdings sind diese so gering, dass der Schmerzfilter sie als unbedeutend zurückweist. Durch die ständige Inanspruchnahme des Filters werden jedoch die Botenstoffe, u. a. das Serotonin, aufgebraucht. Jetzt können die Schmerzimpulse ungehindert zum Gehirn gelangen und der Mensch empfindet Kopfschmerzen.

Serotoninmangel kann durch eine Vielzahl von Auslösern – falsche Haltung ist nur einer davon – hervorgerufen werden. Die Vermeidung der Auslösefaktoren ist die beste Vorbeugung.

Mögliche Auslösefaktoren sind:

  • psychosozialer Stress (Arbeit, Familie, Alltag)
  • Arbeiten in falscher Körperhaltung
  • Arbeiten bei schlechtem Licht
  • zu wenig Schlaf
  • zu hoher Nikotinverbrauch
  • Zähneknirschen, generell Störungen des Kauapparates

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http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 23.07.2008)