Das Portal für Fragen rund um Kopfschmerzen & Migräne

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Was heißt denn das?

Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Kopfschmerz.

Akupressur
Akupunktur
Analgesie
Analgetika
Analgetika-induzierter Kopfschmerz
Biofeedback
Bluthochdruck
Cluster-Kopfschmerz
Diagnostik
Durchblutungsstörungen
Entspannungstraining
Entzugskopfschmerzen
Fehlsichtigkeit
Halswirbelsäule
Hirntumor
Hormone
Infektionen
Kombinationspräparate
Kopfschmerz durch äußeren Druck
Kopfschmerz durch Kälte
Kopfschmerz bei sexueller Betätigung
Kopfschmerz vom Spannungstyp
Magnesium
Medikamentenmissbrauch
Menstruelle Migräne
Migräne
Neurotransmitter
Östrogene
Primäre Kopfschmerzen
Prophylaxe
Schleudertrauma
Schmerz
Schmerzschwelle
Schmerztoleranz
Sekundäre Kopfschmerzen
Trigger
Akupressur
Gezielte Druckmassage bestimmter Körperpunkte, stammt aus der traditionellen chinesischen Heilkunst.

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Akupunktur
Bei der Akupunktur handelt es sich um ein "Gegenirritationsverfahren", das seine Geschichte im alten China begann. In Deutschland sind mittlerweile nahezu flächendeckend entsprechend ausgebildete Ärzte vorhanden. Der wissenschaftliche Hintergrund konnte bisher nicht eindeutig belegt werden.

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Analgesie
Schmerzunempfindlichkeit

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Analgetika
Medikamente gegen Schmerzen. Schmerzmittel.

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Analgetika-induzierter Kopfschmerz
Unsachgemäße Schmerzmitteleinnahme kann selbst Kopfschmerzen auslösen – man spricht auch von einem substanzinduzierten Kopfschmerz.

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Biofeedback
Elektroden messen die Muskelaktivität und geben über einen Bildschirm oder einen Tongenerator eine Rückkopplung. So kann man An- und Entspannung lernen zu kontrollieren.

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Bluthochdruck
Der Blutdruck ist eine im Tagesverlauf sehr stark schwankende Größe, da er sich auch der körperlichen Belastung anpasst. Werte bis 135/90 mm Hg gelten als normal. Der Blutdruck sollte in Ruhe gemessen werden. Messungen beim Arzt fallen wegen der unbewussten Aufregung meist zu hoch aus. Auch Bluthochdruck kann zu Kopfschmerzen führen.

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Cluster-Kopfschmerz
Sehr seltene Kopfschmerzform: Starke bis stärkste Schmerzen schießen mehrfach am Tag meist in eine Gesichtshälfte ein; die Betroffenen berichten oft, es sei wie "ein Messer im Kopf".

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Diagnostik
Der Schwerpunkt bei der Diagnostik liegt auf der Anamnese – das heißt, der Arzt befragt den Patienten genau nach Symptomen und Verlauf der Kopfschmerz-Erkrankung. Eine apparative Diagnostik wird nur nötig, wenn der Arzt den Verdacht hat, dass der Kopfschmerz eventuell das Symptom einer anderen Erkrankung sein kann.

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Durchblutungsstörungen
Bei einer mangelhaften Durchblutung kommt es in dem betroffenen Gewebe zu einem Sauerstoffmangel. Dies entsteht beispielsweise bei einer Verengung der Blut zuführenden Arterien (Arteriosklerose). Durchblutungsstörungen führen auch zu einer Unterversorgung des betroffenen Gewebes mit Nährstoffen; auch Stoffwechselprodukte werden nicht mehr ausreichend abtransportiert und können mit ihrer somit höheren Konzentration das Gewebe weiter schädigen. Durchblutungsstörungen führen eigentlich nicht zu Kopfschmerzen. Das weiß man von Beobachtungen an Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben. Dennoch kann es bei der Minderdurchblutung bestimmter Hirnabschnitte zu chronischen Kopfschmerzen kommen. Der Nachweis ist schwierig, die Existenz hypothetisch.

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Entspannungstraining
Es gibt zahlreiche Methoden zum Erlernen von Entspannung, z. B. Yoga, Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobson. Die Fähigkeit sich bewusst zu entspannen, kann Kopfschmerzattacken mildern.

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Entzugskopfschmerzen
Diese treten beim Absetzen von Kopfschmerzmedikamenten ein, die zu häufig eingenommen wurden. Eine Absetzbehandlung (ambulant oder stationär) unter ärztlicher Aufsicht ist nötig. Ebenfalls als Entzugskopfschmerz bekannt ist der "Kater". Wasser- und Elektrolytverschiebungen führen zu diesen Bagatellkopfschmerzen.

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Fehlsichtigkeit
Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig durch einen Augenarzt oder Optiker prüfen. Wer seine Fehlsichtigkeit nicht korrigiert, überanstrengt seine Augen. Dies kann zu Kopfschmerzen führen.

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Halswirbelsäule
Eine Verspannung der Halswirbelsäule wird häufig als Ursache für Kopfschmerz und Migräne angesehen. Bisher ist dies jedoch nicht eindeutig geklärt. Selbst eine dauerhafte Behandlung von sog. HWS-Veränderungen zeigt nur nicht zufriedenstellende und meist nicht lang anhaltende Ergebnisse.

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Hirntumor
Häufigste Angst bei Kopfschmerzpatienten – aber seltenste Ursache von Kopfschmerzen. Alle anderen Symptome eines Tumors (Lähmungen, Taubheitsgefühle, Sprachstörungen, Wesensveränderungen, Beeinträchtigung der Wachheit und Intelligenz u.a.) treten viel schneller und deutlicher auf.

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Hormone
Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die bestimmte Schaltfunktionen im Körper haben. Weibliche Sexualhormone regulieren mit ihren regelmäßigen Schwankungen beispielsweise das Auslösen der Monatsblutung. Diese Hormonschwankungen können, auch wenn sie völlig normal sind, der Auslöser von Migräne sein.

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Infektionen
Infektionen (z.B. grippaler Infekt) können durch Viren oder Bakterien verursacht werden. Sie führen häufig zu Kopfschmerzen.

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Kombinationspräparate
Fixe Kombinationen verschiedener Wirkstoffe. Aufgrund der Potenzierung der Einzelwirkstoffe ist eine geringere Dosis der einzelnen Substanzen notwendig. Dies verbessert die Verträglichkeit.

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Kopfschmerz durch äußeren Druck
Auslöser sind oft einfach erkennbare Ursachen, wie beispielsweise Schwimmbrillen oder zu enge Mützen. Der Kopfschmerz kann auch nach Entfernung noch über Stunden anhalten.

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Kopfschmerz durch Kälte
"Eiscremekopfschmerz", kurz anhaltender starker Kopfschmerz.

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Kopfschmerz bei sexueller Betätigung
Große Dunkelziffer, darüber spricht man nicht gern. Kann zu Vermeidungsverhalten führen. Eine ärztliche Konsultation bei einem Fachmann ist empfohlen.

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Kopfschmerz vom Spannungstyp
Meist beidseitig drückender, nicht pulsierender Kopfschmerz, der in der Regel weder Übelkeit noch Erbrechen auslöst.

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Magnesium
Kann als prophylaktisches Präparat bei der Migräne wirksam sein; benötigt werden dann allerdings tägliche Dosen von bis zu 600 mg.

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Medikamentenmissbrauch
Der nicht bestimmungsgemäße, zu häufige Einsatz von Medikamenten kann zum Missbrauch werden.

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Menstruelle Migräne
Aufgrund der hormonellen Veränderungen kann es während der Menstruation verstärkt zu Migräne kommen.

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Migräne
Meist einseitiger, pulsierender Kopfschmerz, der mit Übelkeit und Lichtscheue einhergehen kann. Der Kopfschmerz verstärkt sich bei körperlicher Aktivität.

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Neurotransmitter
Körpereigene Botenstoffe, die u. a. für die subjektive Schmerzempfindlichkeit verantwortlich sind.

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Östrogene
Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone und spielen eine wichtige Rolle im Menstruationszyklus (z. B. Eireifung) und während der Schwangerschaft.

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Primäre Kopfschmerzen
Bei den sogenannten primären Kopfschmerzen handelt es sich um eine Erkrankung, bei der der Kopfschmerz selbst die einzige Störung ist, die man erfassen und nachweisen kann. Der Kopfschmerz selbst ist also die Krankheit. Er ist kein Symptom für eine andere Krankheit.
(Siehe auch sekundäre Kopfschmerzen)

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Prophylaxe
Medikamentöse oder nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Gesunderhaltung.

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Schleudertrauma
Bei einem Schleudertrauma kommt es zu kleinsten Verletzungen und Einblutungen in Muskeln und Sehnen. Es entsteht ein hartnäckiger Kopfschmerz.

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Schmerz
Schmerz (Definition in Anlehnung an die IASP – International Association for the Study of Pain) ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.

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Schmerzschwelle
Bezeichnung für die individuelle Schwelle von Reizen, bei deren Überschreiten Schmerz wahrgenommen wird.

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Schmerztoleranz
Bezeichnung für die stärksten Schmerzen, die eine Person subjektiv ertragen kann.

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Sekundäre Kopfschmerzen
Sekundäre Kopfschmerzen sind das Symptom für eine andere Krankheit - beispielsweise Kopfschmerz bei einer Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung oder bei einer Augenerkrankung.

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Trigger
Auslösefaktoren, z. B. für einen Migräneanfall, am bekanntesten hier: Witterungswechsel, Menstruation.

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http://www.kopfschmerzen.de – (letzte Aktualisierung: 23.07.2008)