Hallo ihr lieben, ich habe diese OP auch schon hinter mir.
Ich hatte seit mehr als 26 Jahren richtig starke Migräne und nach etlichen Therapien (Akupunktur, Schmerztherapie (welche meinen Magen schädigte), Einnahme von Triptanen und so weiter) war eigentlich nur eine Verschlechterung dieses Zustandes zu spüren.
Durch einen Zeitungsartikel wurde ich auf die Migräne-OP aufmerksam.
Da ich nun mitten im Ruhrgebiet wohne und nicht sofort die ca.500 Kilometer nach Berlin fahren wollte nutzte ich die Möglichkeit des Tests im nahen Düsseldorf.
Nach dem Botox-Test kam es nur noch ein mal zu einem etwas stärkeren Anfall, etwa zwei Tage nach der Spritze und dann nur noch zu einigen wenigen, eher normalen Kopfschmerzen.
Diese Operation würde also nach Auswertung des Migränetagebuchs, welches ich auf dem Postweg nach Berlin schickte, durch Herrn Mühlberger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine starke Besserung bringen.
Mittlerweile ließ die Wirkung der Spritze nach un die Migräne stellte sich wieder ein.
Somit stand die Entscheidung fest - es geht nach Berlin.
Am 21. Mai 2007 würde die erste Untersuchung und die Narkoseuntersucheung in Berlin gemacht und am nächsten Morgen sollte die OP durchgeführt werden.
Mir war echt nicht sehr wohl bei dem Gedanken an die OP, aber mein Mann hat mich immer wieder an den Zustand während der Botoxwirkung erinnert und das war letztendlich die schönste Zeit seit langem.
Am 22.Mai 2007 wurde ich operiert und der ganze Eingriff dauerte vom verlassen des (Einzel)Zimmers bis zum Aufwachen grade mal etwas mehr als eine Stunde.
Mein Mann hatte danach einige Stunden beim Kühlen der Augenlider geholfen, was nach Aussage der Ärzte von Bedeutung war um die Schwellung gering zu halten.
Am 23. Mai wurde noch eine Nachkontrolle durchgeführt und danach ging es mit großer Sonnenbrille auf die Heimreise.
Die Zeit in den Tagen danach war etwas unangenehm und mit leichten Schmerzen verbunden, Anstrengung war garnicht möglich weil man sofort durch die OP-Schmerzen daran gehindert wurde.
Alles in allem war die OP aber ein voller und teurer Erfolg, auch wenn die Krankenkasse bis heute noch nichts gezahlt hat obwohl die ein Schreiben mit der Erklärung der Kostenbeteiligung vorliegt.
Die Wundschmerzen nach der OP verschwanden bei mir nur sehr sehr langsam und die Narben waren etwa 6 Wochen stark dunkel.
Narben sehe ich heute, Monate nach der OP natürlich nicht mehr, die sind in der Lidfalte verschwunden.
Wenn ich heute an die lange Zeit denke, in der ich mich mit dieser Krankheit außergefecht gesetzt habe und wieviele Medikamente ich in den Jahren eingenommen hatte, an die Zeit in Berlin, an Herrn Dr. Mühlberger, der die OP durchgeführt hatte, dann ist der Zustand heute wie eine Neuanfang in ein schöneres Leben.
Liebe Grüße, Birgit