1

Thema: Dauerkopfschmerzen

Hallo seit 72 habe ich Kopfschmerzen jeden Tag am Morgen sind die am schimmsten
ich habe einfach keine Kraft mehr . ich habe eien keinen Hund der Hilft mir ein wenig über die Schmerzen
sonst hätte ich mich schon längst umgebracht
ein lieber Gruss andreas

2

Re: Dauerkopfschmerzen

Andreas S schrieb:

Hallo seit 27 habe ich Kopfschmerzen jeden Tag am Morgen sind die am schimmsten
ich habe einfach keine Kraft mehr . ich habe eien keinen Hund der Hilft mir ein wenig über die Schmerzen
sonst hätte ich mich schon längst umgebracht
ein lieber Gruss andreas

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo Andreas,

Du ist immerhin nicht allein auf der WElt mit deinem Problem.Hier sind lauter Menschen denen der Kopf schmerzt.
Sag mal............wenn es früh am schlimmsten ist, dann könnte es evtl möglich sein dass du nachts deinen Kiefer aufeinander beisst??? und vom Zahnarzt eine Beißschiene brauchst?
Nur so ein Gedanke........
Gruß Jeanette
Hatte auch einen Hund, leider ist er nich mehr seit Dezember, er fehlt mir sehr

4

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo Janette
Danke für dein schreiben entschuldige das ich erst jetzt schreibeich habe ja meine zähne alle gezogen wegen den kopfschmerzen jetzt habe ich ein gebis und ich denke das kan nicht von dort kommen vielen Dank willst du nicht mehr eine Hund ein lieber Gruss Andreas

Re: Dauerkopfschmerzen

Seit 72 Kopfschmerzen ? Das nenn ich tapfer. Da war ich noch nicht geboren.

Ich habe eine Bekannte, die ihr Leben lang schon Migräne hat. Nachdem sie in die Wechseljahre kam, verschwand die Migräne.

Wenn das mit meinen Kopfschmerzen auch so ist, bin ich leider noch viiiiiiieeeeeeeeeeelllll zu jung.

Tiere helfen sehr. Bei mir ist es mein übergewichtiger Kater, Mike. Mehrmals am Tag kommt er zum kuschlen zu mir, oder setzt sich einfach vor mich und maunzt rum, als ob er mit mir sprechen wollte. Was würde aus ihm werden, wenn ich nicht mehr bin? Ich habe ihm doch schließlich versprochen, dass er bei mir "Lebenslang" hat. Und damit ist sein Leben gemeint. In erster Linie jedenfalls.

Ohne ihn, meine Mutter und meine beste Freundin wär ich auch nicht mehr.

6

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo!

Puh,so lange Kopfschmerzen ist echt hart!

Ich hätte noch eine ganz andere Idee und zwar was die Regulation des Gehirnwassers betrifft.

Es könnte sein, dass du morgens wenn du aufwachst, eben durch das Liegen  der Druck im Kopf steigt-vielleicht fließt bei dir im Liegen das Gehirnwasser nicht ab?

Wäre doch eine Möglichkeit!
Wurde schonmal in dieser Richtung untersucht?

Habe davon schonmal gehört, bzw. spreche aus Erfahrung, dass das etwas mit der Gehirnwasserregulation zu tun haben könnte!

PS: Ich habe auch einen Hund und ich weiß, dass ein Hund einem manchmal die letzte Kraft im leben geben kann, ohne meinen Hund würde es mich heute vielleicht auch nicht mehr geben!

7

Re: Dauerkopfschmerzen

Hi ich bin Kathi,
habe seit 3 Jahren jeden Kopfschmerzen.
Ich stehe Frühs auf mit Kopfschmerzen und gehe Abends ins Bett mit Schmerzen.
Schlafe seit 3 jahren nur noch 2-3 Stunden am Tag weil mich die Schmerzen fertig machen.Dieser Druck bzw dieses klopfen im kopf macht mich wahnsinnig es hört nicht auf ich kann machen was ich will und es wird nicht besser.
Das schlimmste ist ich bin erst 19 jahre!

8

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo Kathi,
ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht.
Bei mir werden es jetzt im Mai 4 Jahre die ich schon jeden Tag mit Kopfschmerzen ertrage und weiß ehrlich gesagt auch nimmer weiter.
Ich war schon bei so viele Ärzte und keiner konnte mir helfen und ich bin 20 Jahre!
Du bist nicht alleine!

lg

9

Re: Dauerkopfschmerzen

Collien schrieb:

Seit 72 Kopfschmerzen ? Das nenn ich tapfer. Da war ich noch nicht geboren.

Ich habe eine Bekannte, die ihr Leben lang schon Migräne hat. Nachdem sie in die Wechseljahre kam, verschwand die Migräne.

Wenn das mit meinen Kopfschmerzen auch so ist, bin ich leider noch viiiiiiieeeeeeeeeeelllll zu jung.

Tiere helfen sehr. Bei mir ist es mein übergewichtiger Kater, Mike. Mehrmals am Tag kommt er zum kuschlen zu mir, oder setzt sich einfach vor mich und maunzt rum, als ob er mit mir sprechen wollte. Was würde aus ihm werden, wenn ich nicht mehr bin? Ich habe ihm doch schließlich versprochen, dass er bei mir "Lebenslang" hat. Und damit ist sein Leben gemeint. In erster Linie jedenfalls.

Ohne ihn, meine Mutter und meine beste Freundin wär ich auch nicht mehr.

Hallo Collien,
als ich Deinen Beitrag gelesen habe kam es mir vor als wären es meine Worte...Bei mir ist es genauso. Habe schon so oft über Suizid nachgedacht-aber dann guck ich meinem Hund in die Augen und denke mir: das kannste doch nicht bringen,was wird dann aus ihm. Bin froh das ich dieses Forum entdeckt habe-endkich Menschen zu treffen die so fühlen wie ich... Wäre schön von Dir zu lesen

10

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo ihr Lieben,

ich habe seit 30 Jahre Spannungskopfschmerzen. Ich habe auch alles durch.
Röhre, Akkupunktur, Schmerzklinik. Also....von bis. Einfach alles.
Das einzige was mir wirklich geholfen hat ist, nun haltet euch fest: eine Urinkur.
Ich habe jeden Morgen meinen Eigenurin getrunken. Der Kopfschmerz wurde
heftig schlimmer. Nach ca. 14 Tagen war er weg für fas t 10 Monate. Es war ein
Traum. Leider kam er dann wieder, aber nicht mehr ganz so schlimm.
Erneute Urinkur brachte leider nichts, da mein Körper bereits drauf eingestellt war.
An Selbstmord habe ich auch oft schon gedacht.
Jetzt bin ich bei einer Heilerin. Mal schauen,w as jetzt passiert.

Versucht es doch mal mit dem Urin.

11

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo

Es macht mich ganz traurig von euch zu lesen und ich habe Angst, dass es bei mir genau so kommt.
Habe seit zweieinhalb Jahren chronische Kopfschmerzen, von Morgens bis Abens immer. Manchmal vergesse ich den Schmerz, er gehört schon so zu mir wie ein Körperteil, z.B. wenn ich tanze, aber sobald ich wieder daran denke ploppt er wie ein Pop-Up Fenster auf. Hab auch schon praktisch alles probiert, meine ganze Zeit neben Schule und Tanzen geht für die scheiss Schmerzen drauf, das macht mich sooo wütend! Ich möchte so viel und habe eifach nie Kraft für Dinge, die ich gerne tun würde, ich muss meine ganze Kraft für die Bewältigung des Alltags mit Kopfschmerzen und Terminen für die Kopfschmerzen hergeben. Es mact mich neidisch, wie meine Schulkollegen alles machen können, was sie wollen, und ich, die so viel will, vielleicht noch mehr als alle anderen, und es zu schätzen wüsste, ich kann nicht.
Das macht mich oft ratlos, besonders wenn die Kopfschmerzen eine Woche oder mehrere Tage wieder besonders schlimm sind.
Es ist nicht gut für meinen Körper so viel Schmerzmittel nehmen zu müssen, es nützt auch fast nichts mehr udn ich bin viel krank. Dadurch verpasse ich viel Schulstoff und ich habe Angst meinen Abschluss nicht zu schaffen.
Ich probiere mich nich zurückzuziehen, bin ein sehr geselliger Mensch und die meinsten, denen ich von meinen Schmerzen erzähle, reagieren ungläubig oder bezeichnen mich als Simulantin oder Lügnerin. Weil ich ja immer so fit bin. Das genau DAS ja die Leistung ist, ein intaktes soziales Umfeld zu pflegen, gute Noten zu schreiben und Freizeitaktivitäten zu haben, das erkennt niemand. Ich fühle mich oft von niemandem verstanden.
Die meisten von euch sind um die zwanzig oder älter, ich bin 16. Liest das jemand in meinem Alter, meldet euch doch bitte, wie schafft ihr das? Wie reagiert euer Umfeld und wie lebt ihr?
Liebe Grüsse

12

Re: Dauerkopfschmerzen

Liebe Lyn!
Ich bin zwar schon 40 aber ich kann Dir aus meinen Erfahrungen berichten. Als Kopfschmerzpatient wird man leider nicht immer für voll genommen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß Menschen die mir nahe stehen, meine Nachbarn, Arbeitskollegen, Eltern es nach und nach begriffen haben, daß ich kein Simulant bin und wirklich gesundheitliche Probleme habe. Die die mich länger kennen, sehen mir das auch an, wenn es mir nicht gut geht. Da brauch ich nichts zu sagen. Von Leuten die mich mit meinen Kopfschmerzen nicht ernst nehmen, habe ich mich zurück gezogen. Und dann bin ich ständig auf der Suche nach irgendetwas was mir Erleichterung von den Kopfschmerzen verschafft. Eine gesunde Lebensweise, wie sie so oft gepredigt wird, habe ich mir schon lange angewöhnt und auch alles soweit es geht darauf abgestimmt. Schon allein das wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Man muß immer selbst entscheiden, was tut mir gut, was löst Kopfschmerzen aus und das meidet man eben. Persönlich fühle ich mich nicht durch meine Kopfschmerzen eingeschränkt. Im Gegenteil, da man zu einer gesunden Lebensweise gezwungen wird, haben auch Kopfschmerzen was gutes für mich gebracht. Das klingt paradox aber es ist so. Meine 40. Jahre sieht man mir nicht wirklich an und da ich ab und zu auch mal wegen der Kopfschmerzen nicht so viel esse, habe ich das Idealgewicht. Klar gab es auch Phasen, da war ich total verzweifelt, aber ich habe gelernt damit zu leben - was bleibt einem auch anderes übrig!
Vielleicht hilft Dir das ein wenig!
Gute Besserung wünscht
Lily
Eines ist auch noch wichtig. Auf die Ärzte sollte man sich nicht mehr verlassen. Die Schulmedizin ist in den seltensten Fällen in der Lage Kopfschmerzen zu heilen. Aber sie ist in der Lage festzustellen, ob den Kopfschmerzen ein organisches Leiden zugrunde liegt. Das muß immer zu allererst abgecheckt werden. Erst dann kann man sich auf die Suche begeben und selbt Forschungen anstellen.

13

Re: Dauerkopfschmerzen

Liebe Lily

Deine Worte haben mich sehr aufgebaut! Danke, es isch schön von jemandem zu hören, der nicht nur leidet und den Lebenswillen nicht schon beinahe verloren hat. An den Grundpegel von Schmerz habe auch ich mich so weit gewöhnt, dass es mich nicht einschränkt. Nur die schlimmen Phasen belasten mich wirklich.
Liebe Grüsse

14

Re: Dauerkopfschmerzen

Hey Lyn und Hallo an alle anderen,

mit deinem Beitrag hast du mir aus der Seele geschrieben...
Ich bin 19 und hab mittlerweile seit ca. einem halben Jahr ständig Kopfschmerzen mal weniger, mal kaum zum aushalten und zur Abwechslung zwischendurch mal Migräne. Ich tingel deswegen momentan von Arzt zu Arzt, aber so richtig helfen kann mir noch keiner. Ich habe es auch schon mit Massagen probiert. Meine Hoffnung liegt bei dem MRT was ich im Dezember machen werde. Dazu kommt, dass mir sehr häufig schwindelig und schlecht wird. (Schwanger bin ich definitiv nicht!) Momentan tut mir auch extrem der Nacken weh. Habe auch meißt Kopfschmerzen am Hinterkopf bis zur Stirn. Kann es sein, dass ich mir vielleicht einen Nerv eingeklemmt habe und wenn ja was könnte man da machen?
Die Situation ist zur Zeit echt sehr belastend, vor allem weil man sein Leben nicht mehr so leben kann, wie man es gern möchte, man muss häufig verzichten und am meißten auf das was am meißten Spaß macht, um noch genug Energie für die "wichtigen" Dinge im Leben zu haben, was bei mir mein Studium darstellt. 

Also wenn vllt. jemand von euch noch eine Idee hätte, woran es liegen könnte?

15

Re: Dauerkopfschmerzen

Ich find es echt spannend wie vielen es so geht wie mir...
ich bin 15(!) und meine Kopfschmerzen begannen als ich 8 war.ich hatte immer mal welche und das war auch schon ungewohnt, dass man als so kleines kind welche hat.ich hab mir dabei aber nichts gedacht und soo schlimm war es ja nun auch nicht. Das schlimmste ist seit ich 11 Jahre alt bin habe ich täglich, jede Sekunde Kopfschmerzen und mich belastet das sehr.Ich geh auf das Gymnasium und die Anforderungen werden immer stärker, ich kann mich überhaupt nicht mehr konzentrieren und vorallem in Mathe stehe ich jetzt auf dem Schlauch und auch Fächer in denen ich auswendiglernen muss habe ich Probleme und ich habe echt grosse Angst das ich meinen Abschluss nicht schaffe!!
Keiner weiss warum ich Kopfschmerzen habe, ich war schon bei soo vielen Ärzten, ich weiss gar nicht genau was schon alles versucht wurde, auf jeden fall schon sehr viel!!Ich war sogar schon im Krankenhaus, aber sie finden einfach nichts.Was mich auch sehr belastet ist, das mir auch nichts hilft, Tabletten oder Tropfen...keine Wirkung. Jetzt mache ich Reiki oder so^^, ich glaube da zwar nicht dran, aber meine hoffnung existiert noch, ich bin für alles bereit und mein grösster wunsch ist, das ich endlich wieder freier leben könnte.Nicht nur in der Schule sondern auch bei meinen Freunden belasten mich meine Kopfschmerzen, ich bin echt froh wenn ich zu hause bin und meine ruhe habe und ich treff mich eig so gut wie nie mit meinen freunden auch wenn ich das gerne machen würde.und wenn ich so lese wie lange manche leute ihre kopfschmerzen schon haben macht mir das echt ein wenig angst!! ich glaube ich würde das nicht schaffen...mir wird das ja jetzt schon zu viel!!
na ja liebe grüsse Julia

16

Re: Dauerkopfschmerzen

Ich bin 15 und habe seit ca 4 jahren jeden moment kopfschmerzen. ich habe das gefühl sie werden mit der Zeit auch immer stärker. Ärtzlich wurde aber auch schon alles abgescheckt. Ich versuch meine schmerzen nicht zu zeigen, da ich angst habe mir würde keiner glauben wie stark ich leide-schließlich wurde keine ursache gefunden. wegen der schmerzen wach ich ständig in der nacht auf(im durschnitt schlaf ich ca 4 stunden am Tag). In der Schule kann ich mich dann auch überhaupt nicht konzentrieren-einmal wegen der Kopfschmerzen und auch wegen der Müdigkeit. Eigentlich sind normale kopfschmezen so auf Stirnhöhe, bei mir tut es aber dazu  noch um die Augen weh(deshalb seh ich oft verschwommen und es dreht sich alles).   Besonders wenn ich mit Fahrzeugen fahre , einem geräuschepegel ausgesetzt bin oder in einem stickigen Zimmer bin werden Die Schmerzen verstärkt...
Ich hab immer gedacht ich wär die einzige die immmer-jedenmoment kopfschmerzen hat(wenn ich dch nur mal fünf minuten am Tag keine schmerzen hätte)

17

Re: Dauerkopfschmerzen

hallo alle zusammen  ich bin 49 jahre alt und leide schon immer an kopfweh von gluster,migräine spann. usw
gerade jetzt wo ich schreibe habe ich mir mit einem schaal den kopf abgebunden hilft ein wenig vor dem hämmern, klopfen
usw. war wie die meisten hier auch schon bei vielen ärzten aber stimmt wenn alles sauper bzw ohne befund ist
bist du ein hypochonder ....alles gute an euch
gruß attila

18

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo zusammen,

ich schreibe hier nicht in meinem Namen, es geht vielmehr um meinen Mann der seit der Kindheit unter Dauerkopfschmerzen leidet,
und jeden Tag sehr viele Tabletten einnimmt um den Schmerz wie er sagt wenigsten etwas einzudämmen, inzwischen ist er 39.

Ich mache mir wirklich große Sorgen, da einerseits die Schmerzen da sind, die ihm keine Ruhe lassen, und andererseits die Tabletten
die früher oder später seine Nieren angreifen werden.
Ich fühle mich hilflos, weil ich rein gar nichts für ihn tun kann - deswegen hatte ich gehofft dass man mir hier einige Tipps geben könnte, vielleicht um die Schmerzen erträglicher zu machen (ich habe selber ja eigentlich keine Vorstellungen davon weil ich sehr selten mal lediglich Kopfweh hab) oder ob Alternativen wie zB Akupunktur helfen, Erfahrungsberichte und sowas.

Er ist mit der Zeit leider sehr stur geworden sodass ich ihn nicht dazu bewegen kann nochmal alles durchchecken zu lassen,
er meint dann immer, dass er bei genug Ärzten war und genug Untersuchungen hatte.
Ich kann mir nur vorstellen dass ihm dabei sehr viele mit dieser " Nur ein Hypohonder " Haltung begegnet sind, sogar seine Eltern haben gemeint er würde sich da etwas einbilden, und ich denk mir, auch viele Ärzte selber reagieren so wenn sie nichts finden, oder sich einfach nicht interessieren...

Ich möchte euch daher bitten, schreibt eure Erfahrungen auf, vielleicht kann ich dann doch etwas für ihn tun. Danke schonmal!

19

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo Chaoskind,

Dauerkopfschmerzen kann wahrscheinlich selbst ein Arzt nicht nachvollziehen, deshalb kann ich Deinen Mann verstehen.  Komme mir auch immer richtig blöd vor beim Arzt, da ja nie eine Ursache für die KS gefunden wurde.  Es werden ohne Ende Medikamente verschrieben – wenn du Glück hast, dann helfen sie. Wenn du Nebenwirkungen hast – dann nur weil du den Beipackzettel gelesen hast!
Und wenn alles nicht hilft, dann wird ein stationärer Aufenthalt empfohlen. „DER HILFT. PUNKT.“
(Genau so habe ich es gesagt bekommen)

Du siehst auch ich bin etwas frustriert!

Aber wenn Dein Mann die Akupunktur noch nicht ausprobiert hat – dann versuch ihn zu überreden, manchen KS-Patienten hilft es.  Ich war 2 x zur Akupunktur – beide Male leider erfolglos.

Im übrigen war ich in den letzten Jahren bei so vielen Ärzten, dass ich eigentlich auch keine Lust mehr zu weiteren Besuchen hatte.  Habe mich aber jetzt doch noch zu einem weiteren Arztbesuch „überreden“ lassen – sooo  beratungsresistent bin ich offenbar doch nicht.

Also, versuche Deinen Mann zu überreden !! Irgendetwas wird vielleicht doch helfen, ich wünsche es euch.

20

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo Britta,

ich danke dir für deine Antwort, ich finde es unglaublich dreißt und sogar recht fahrlässig von Ärzten
so eine Haltung inne zu haben, da frag ich mich jedesmal, warum zum Teufel sind die Ärzte geworden,
wenn sie nicht wenigstens versuchen wollen den Patienten zu helfen.

Natürlich werde ich auch weiterhin versuchen, meinen Mann zu überreden, je mehr ich in Erfahrung
bringe über die Kopfschmerzen desto höher sind vielleicht meine Chancen darauf,
und wenn es wenigstens dazu reicht, dass er in Ärztlicher Aufsicht die Medikamente nimmt
und seine Leber und Nierenwerte regelmässig kontrolliert.

Euch allen wünsche ich viel Kraft um auch weiterhin damit zu leben
und um eine hoffentlich halbwegs, nein um trotzdem eine schöne Zeit zu haben!

21

Re: Dauerkopfschmerzen

hey,

ich kann das ganz gut nach vollziehen...

bei mir wurde mit 6 Jahren Migräne und Dauerkopfschmerzen festgestellt.
Ich habe es wohl geerbt. der spezialist meinte dann das ich die migräne von meinem vater habe und die dauerkopfschmerzen von meinem vater. als ich klein war ging es noch so. die pupertät war sehr schlimm.
dann ging es wieder. Nun ist es seit ein paar jahren sooo schlimm. ich wache auch mit kopfschmerzen, gehe ins bett mit kopfschmerzen. die letzte zeit ist so schlimm... ich nehme jeden tag tabletten weil ich es nicht anders aushalten kann. krankmelden kann ich mich ja auch nicht dauernd deswegen. das habe ich erst einmal gemacht. sonst beisse ich mich irgendwie durch. ich bin jetzt 26 und weiss mir echt keinen rat mehr. wenn die letzten 20 jahre schon so schlimm waren... wie werden dann die restlichen jahre meines lebens??? Ich habe nun echt keinen bock auf kopfschmerzen für den rest meines lebens. habt ihr irgendwelche besserungsvorschläge?????????
Kühlen und duneklheit hilft bei mir nict mehr. das bringt leider nix mehr.
ich werde nun NOCH EINMAL in die Notfallsprechstunde (Freiesprechstunde) vom Neurologen gehen.
Ich kann echt nicht mehr so weiter machen. Meine Beziehung leidet extrem drunter und ich weiss mir keinen rat mehr und nach den tabletten die ich heute nun schon geschluckt habe... darf ich eigentlich gar nicht mehr Fahren geschweige denn arbeiten. aber wenn es dar nicht geht... muss ich in rente gehen ;)

Ich hoffe ihr habt irgendwie eine lösung für das problem gefunden???

Liebe grüße
Diana

22

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo,

hier ein kurzer Statusbericht.
Nachdem ich irgendwann aufgeschnappt habe dass man Kopfweh durch Schmerzmittel bekommt
wenn man diese zu lange nimmt hab ich das daheim angesprochen.
Lang hats gedauert, aber, mein Mann hat dann irgendwann die Tabletten gewechselt
gegen welche die diesen Stoff nicht enthalten (Paracetamol glaub).
Das war jetzt vor etwa drei Wochen und die Kopfschmerzen sind teils schlimmer geworden
(Wortwörtlich: Momentan glaub i mir hauts die linke Hirnhaelfte durchs Aug raus wenn die tabletten nachlassen)
Somit sollten Tablettenbezogenen Kopfweh es eigentlich nicht sein.
Könnt es an den Zähnen liegen? Kann das wer nachvollziehen?

Liebe Grüße

Re: Dauerkopfschmerzen

Also wenn du nur die Tabletten wechselst geht dein Schmerzmittelkopfschmerz bestimmt nicht weg.
Setz am besten mal alle Tabletten komplett ab für 2 Wochen. Die anderen Kopfschmerzen die du dann hast, lassen sich dann vielleicht identifizieren.

24

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo alle zusammen,
ich muss sagen, ich bin ziemlich schockiert, wie selbstverständlich ein paar von Euch über Selbstmord reden. Ich mein das Leben ist doch trotz Kopfschmerzen immer noch lebenswert (und ja auch ich weiß wovon ich spreche). Man muss sich nur auch immer die schönen Seiten des Lebens vorhalten. Es ist auch wichtig nicht in Selbstmittleid zu versinken, denn dadurch werden die Kopfschmerzen sicher nicht besser!!! Versucht Euch die schönen Momente in Erinnerung zu rufen und die seltenen Momente die vielleicht "Kopfschmerzfrei" sind voll auszukosten. Meine Familie ist mir echt immer eine riesen Stütze und allein aus Ehrgeiz wäre ich nicht bereit mein Leben aufzugeben. Es gibt so viele schöne Dinge zu erleben und ich weiger mich mir noch mehr an Lebensqualtität von KS nehmen zu lassen, indem ich über Selbstmord oder meinen Nachteil gegenüber gesunden Menschen nachdenke.

Ich habe immer das Gefühl, dass ich stärker für KS anfällig bin, wenn ich eh schon einen schlechten Tag oder schlechte Erlebnisse hatte. Gerade erstell ich ein "Kopfschmerztagebuch", da schreib ich rein, wann es mir wie ging, welche Medikamente in welcher Dosierung ich genommen habe (das hilft auch dabei den Gebrauch von Medikamenten einzuschränken, denn man sieht auf einen Blick wie viele man im Monat schon genommen hat, teilweiße ein recht schockierendes Ergebnis :) ) und welche Erlebnisse (schlecht oder schön) ich in der Zeit davor hatte... Das hilft mir jetzt schon, besser zu analysieren welche Auslöser es für meine Kopfschmerzen gibt und diese zu vermeiden. Des weiteren ist so ein Tagebuch wohl auch wichtig für Ärzte.

Auch bei den Ärzten würde ich es weiter probieren, es muss doch auch noch welche geben, die Arzt geworden sind um tatsächlich zu helfen und die einem vielleicht wirklich helfen können, mit dieser Krankheit fertig zu werden.

Alles in allem könnte man meinen Beitrag wohl mit den Worten zusammen fassen: Lasst euch nicht unterkriegen. Ich weiß, dass es beschissen ist und einen wirklich einschränkt, aber man muss weiter kämpfen und darf nicht aufgeben. Das Leben ist schön und lebenswert auch mit solchen Beschwerden.

Falls jemand von Euch vielleicht direkt mit mir Kontakt aufnehmen will, dann meldet Euch einfach unter der folgenden E-Mail:

wieauchimmer.1@gmx.de

25

Re: Dauerkopfschmerzen

Hallo,ich schreibe, weil ich schon so verzweifelt bin!
Meine 19-jährige Tochter, hat sei vielen Jahren Spannungskopfschmerz und Migräne, seit etwa 4 Monaten ist es zu einem Dauerkopfschmerz geworden. Schmerzmittel, die sie viel zu oft nimmt, helfen kaum. Vom Neurologen hat sie Antidepressiva, Magnesium,Antiepileptika, usw bekommen- nichts hilft wirklich! Auch Massagen, und Osteopathie helfen nur gering. Am Morgen ist der Schmerz am stärksten!
Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr! Sie tut mir schon so leid. Meine Tochter ist vom ständigen Schmerz schon so erschöpft und fertig! Sie ist doch noch so jung und hat eigentlich kein Leben mehr!