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Thema: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo ihr Lieben

Habe im Janur 08 die OP in Berlin durchführen lassen. Vor der Botox- und OP nahm ich 24 Triptane und ca. 4 - 8 sonstige Schmerzmedikamente ein, um arbeitsfähig bleiben zu können.
Nach der OP war die Medikamentendosis auf max. 6 Triptane im Monat gesunken. Dies spricht für den Erfolg einer OP.

Leider lehnt meine KK (DAK) die Kostenübernahme mit der Begründung im Widerspruchsverfahren ab, dass es sich hierbei wohl nur um einen Plazeboeffekt handeln würde.
Hat die DAK die Kosten schon einmal bei jemandem übernommen? Wenn ja, wie muss man vorgehen, damit die DAK übernimmt?

Jetzt muss ich eine Anfechtungsklage beim Sozialgericht stellen.
Wer hat schon einmal eine solche Klage gestellt / was muss ich beachten und mit welchem Inhalt könnte eine Anfechtungsklage Erfolg haben?

Ganz lieben Dank für eure Hilfe und schmerzfreie Grüsse, ivonne aus hessen.....

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Ivonne,

ich habe mich im Februar 08 in Berlin operieren lassen. Mein Migräne ist von 24 Schmerztagen auf ca. 8-10 Schmerztage gesunken. Vor der OP half mir
(wenn) nur ein Triptan und jetzt nach der OP komme ich zum teil mit normalen Schmerzmitteln wie Novalgin zurecht.

Ich bin auch bei der DAK versichert und bei mir lehnte die auch ab. Die Ablehnung begründeten sie so, dass durch die OP kein langwieriger Erfolg gesichert ist und ich sollte lieber eine Migäneklinik besuchen (obwohl ich sowas ähnliches schon mal gemacht habe und das nichts gebracht hat).
Naja die KK´s müsste man mal verstehen....


LG smile Nine

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Nine

Hast du es denn weiter bei der DAK versucht? ich werde dranbleiben, hab auch an andere Stellen (Bundesbehörde) eine Anfrage bezgl. der Kostenübernahme (speziell DAK) gestellt, ob das bei positivem Erfolg denn normal sei mit der Ablehnung. Auf die Antwort bin ich gespannt.

So wie ich mehr Infos zusammen habe, was ggf. beachtet werden muss melde ich mich wieder.....
wünsche dir schmerzfreie Tage.....

Lieben gruss, ivonne

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo,

ja ich habe Einspruch eingelegt und warte auf eine Antwort.

Melde mich sobald ich etwas neues weiß !!!

LG Nine

Ach, was mich noch interessieren würde, gibt es jemanden von euch, der auch bei der DAK versichert ist und die die Kosten übernommen haben???

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

hallo Ihr Lieben,

ich heiße Kristina und bin die "Bettnachbarin" von Ivonne. Wir wurden am selben Tag in Berlin operiert. Bei mir hat die OP super geholfen. Ich hatte seit November 2007 nur noch 2 mal Migräne und wenn ich ein Triptan nehme, ist nach  ca. 2 Stunden alles weg.

Auch ich bin bei der DAK krankenversichert.  Eine Ablehnung der Kostenübernahme erhielt ich mit folgender Begründung: Es gibt einen Gemeinsamen Bundesausschuss. Dieser entscheidet, welche Behandlungen therapeutisch sinnvoll sind und somit von den Krankenkassen übernommen 
werden dürfen. Selbst, wenn die DAK mir die Kosten erstatten möchte, verbietet dies der G-BA.  Ich habe dann mal bei Google nachgesehen, ist schon erstaunlich, ich konnte nicht feststellen, dass der B-GA sich mal mit dem Thema Migräne-OP beschäftigt hat. Man kann die Beratungsthemen dort nachlesen.

Widerspruch habe ich natürlich auch eingelegt.

Ich wünsche euch viele migränefreie Tage.

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Liebe Ivonne,

ich habe mit großer Freude deine Beiträge im Netz gelesen. Ich bin 39 Jahre und leide seit 21 Jahren an hormoneller Migräne. Muß leider auch regelmäßig zur Menstruation und zum Eisprung jeweils 2-3 Tage von Triptanen leben (Maxalt). Das schlägt schon schwer auf's Gemüt! Vor allem mache ich mir natürlich über die Spätfolgen (evtl. Nierenschäden...etc.) Sorgen. Nun bin ich durch Zufall über eine Kleinanzeige auf die Migräne OP gestoßen. Habe mich auch direkt für die Botox Spritze angemeldet. Dies soll am 04.07.08 durchgeführt werden und ich hoffe natürlich einen ähnlichen Erfolg wie bei dir zu erzielen yikes). Ich habe noch nicht mit meiner KK gesprochen (AOK) weil mir direkt von Seiten der Klinik gesagt wurde, dass eine Botox Behandlung natürlich nicht übernommen wird (könnte ja auch aus kosmetischen Gründen sein). Sollte die Behandlung mit der Spritze erfolgreich sein werde ich natürlich bei der AOK anfragen, ob eine Kostenübernahme erfolgt.
Ich werde dich in jedem Fall auf dem Laufenden halten - versprochen!!!

Liebe Grüße

Vivian

Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Vivian,

mein Name ist Kristina und ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Ich habe Freitag meine endgültige  Ablehnung der Kostenübernahme von der KK erhalten. Ein Grund war, dass ich nicht vor Beginn der Behandlung den Antrag auf Kostenübernahme gestellt habe, was die grundsätzliche Voraussetzung gewesen wäre. Man ist hinterher immer schlauer. Ich würde Dir empfehlen, noch schnell diesen Antrag schriftlich per Einschreiben, an Deine Kasse zu schicken. Man weiss ja nie was noch kommt. Vielleicht gibt es ja bald ein Gerichtsurteil und dann erhalten zu mindest die, die den richtigen Weg eingehalten haben, das Geld zurück.

LG Kristina

Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Ihre Lieben,

ich habe den Botox-Test hinter mir und werde am Dienstag den 08.07.2008 nun von Dr. Mühlberger operiert. Die Entscheidung íst mir nicht schwer gefallen, ich habe 100%ige Verbesserung meiner Migräne. Bis auf 2 mal leichte Übelkeit und Druck auf dem Auge nichts-NICHTS- für mich unglaublich nach 32 Jahren schwerster Migräne.Es ist wie ein Wunder für mich, nach 3 oder mehr Anfällen pro Woche auf 0.Ein Erfolg den man fast nicht glauben kann.
Ich kann nur Jedem raten den online-Fragebogen auszufüllen und einen Versuch zu starten wenn Dr. Mühlberger der Meinung ist es könnte klappen.
Ich habe mich sehr gut beraten gefühlt und mehr als 450 € für den Test kann man ja nicht verlieren.

Auch ich habe Antrag auf Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse gestellt, die AOK hat superschnell abgelehnt.Nach einem Telefongespräch mit der Sachbearbeiterin ( hat den Antrag gar nicht durchgelesen, fragte nach Kosten-stand alles drin!!!!) war man zumindest bereit es dem Medizinischen Dienst vorzulegen. Auf Antwort warte ich noch, hab aber trotzdem den Op-Termin weil ja das Botox irgendwann nachlässt.Ich bleib am Ball und werde auch weitere Schritt unternehmen.

Soweit man sich auf einen OP freuen kann tu ich dieses,
mein Mann wird mitkommen und mir "Händchen halten", das wird mir sehr helfen.Ich melde mich dann wieder.
Ich wünsche Allen hier schmerzfreie Tage, und viel Mut und Erfolg bei den Behandlungen.
Gabriela

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Auch ich habe gerade eine Ablehnung der OP-Kosten durch meine Krankenkasse GEK bekommen. Ich werde aber Beschwerde einlegen. Ich bin gerade in der 7. Botoxwoche. Es ging mir in den letzten 7 Wochen ganz gut. Ich hatte aber dann und wann doch mal Migräneattacken, so das der Fall nicht so ganz eindeutig ist. Es sind mindestens 50 % weniger Attacken. Wenn man will kann man natürlich sagen Zufall.
Ich würde sowieso warten, wie es sich mit den Anfällen verhält wenn das Botox ganz aus dem Körper heraus ist. Wie ich mich dann entscheiden würde, wenn es bedeutend schlechter wäre, weiß ich nicht. So wie jetzt mit 5 ganz leichten statt sonst 10 - 15 Attacken könnte ich gut leben. Die 5 Attacken kamen auch ziemlich hintereinander , so daß ich jetzt schon wieder 9 Tage migränefrei bin. So möchte ich natürlich das es bleibt. Wenn es wieder sehr viel schlimmer werden würde, würde ich warscheinlich anfangen zu sparen.

Meine Frage ist was soll ich in den Widerspruch hineinschreiben als Begründung.

Die Krankenkasse schreibt - In das Leistungssystem der Krankenkassen kann insoweit die beantragte Therapie derzeit (noch) nicht einbezogen werden, denn deren Erprobung ist nicht abgeschlossen und über Qualität und Wirksamkeit des Verfahrens gibt es (noch) keine zuverlässigen Aussagen.

Aufgrund dieser Vorraussetzungen, die an eine Kostenübernahme einer unkonventionellen Behandlungsmethode zu stellen sind, besteht keine Möglichkeit, uns an den Kosten der Therapie zu beteiligen.


Gruß Anja

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Anja,
ich hatte den Botox-Test im Januar 2007, aus beruflichen Gründen konnte ich mich erst im Juni 2007 operieren lassen, ich kann dir sagen, dass sobald das Botox vom Körper abgebaut ist,die Anfälle "in alter gewohnter Weise" zurück kommen. Mein Körper hat es ziemlich schnell abgebaut und so waren nach ca. 9 Wochen die Anfälle wieder da.

Meine KK hat auch alles abgelehnt, um es vorweg zu nehmen, ich klage seit Anfang Juli 2007 vor dem Sozialgericht.

Ich habe mir von meiner Hausärztin, die mich schon viele Jahre betreut ein Attest schreiben lassen und habe alles immer wieder eingereicht bis es zur Klage vor dem Sozialgericht kommt. Du mußt einen langen Atem haben und vor allem die Fristen einhalten für die Widerspruchszeit.

Ich habe die gleichen Ablehnungsgründe bekommen wie du.

Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen.

LG Reila wink

Reila

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo Ihr Lieben

Meine Anfechtungsklage beim Sozialgericht läuft immer noch. Zwischenzeitlich erhielt ich einen lapidaren Bescheid von der Patientenbeauftragten aus Berlin, in welchem sie Inhalte aus dem Sozialgesetzbuch zitierte, ohne aber den entsprechenden Paragraphen zu nennen.
Vor der Klagestellung habe ich das Sozialgesetzbuch gelesen und gottseidank auch diese Paragraphen aufgeführt.
Habe noch keine Information vom Gericht / DAK erhalten.

Bis auf Vollmond und Monatsblutung sind die Anfälle total zurückgegangen. Komme tatsächlich mit 6 Maxalt und nicht mehr mit 24 (wie vor OP) aus......

Meinen Antrag auf Kostenübernahme hatte ich übrigens vor der OP gestellt, trotzdem wurde abgelehnt.

Hoffe, bei euch ist die OP diese Woche gut verlaufen.
Falls ihr bei wer-kennt-wen seid, schaut mal auf meine Seite, da ist ein Album unter Migräne-OP mit Bildern angelegt sowie eine Gruppe "Migräne / Operation". Ihr könnt euch dort einfach reinklicken.

schmerzfreie Grüsse, ivonne edelbauer-ebersbach

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Liebe Rheila,

vielen Dank für Deinen Beitrag, aber was schreibt man als Widerspruchsbegründung hinein.

Das wäre meine Frage. Klagen könnte ich nicht, denn ich habe keine Rechtschutzversicherung.

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo,

hat denn jemand hier die OP von seiner gestezl. Krankenkasse übernommen bekomme?

LG Melli

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo

Am 11.03.09 habe ich mündlichen Anhörungstermin zur Widerspruchsklage wg. Ablehnung der Kostenübernahme Migräneop durch die KK beim Sozialgericht.

drückt die daumen.....

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Ich drück dir ganz doll die Daumen.
Es wäre super nett von dir, wenn du das Ergebnis posten würdest.

Bis dahin und ganz ganz viel Erfolg, Doreen

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

ivonne-2 schrieb:

Hallo

Am 11.03.09 habe ich mündlichen Anhörungstermin zur Widerspruchsklage wg. Ablehnung der Kostenübernahme Migräneop durch die KK beim Sozialgericht.

drückt die daumen.....

Hallo Yvonne!
Ich hatte am 12.02.08 meine Migräne-Op in Berlin. Auch ich bin in der DAK versichert. Nach mehreren Kostenanträgen und - Widersprüchen, läuft bei mir seit September eine Klage beim Sozialgericht. Ich wünsche Dir für den mündlichen Anhörungstermin alles Gute und drücke ganz fest die Daumen!!!Bin ganz gespannt und hoffe Du berichtest dann bald im Forum.
Bis dahin. Sabine

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

HALLO

Habe mich im Januar mit Botox spritzen lassen um zu sehen ob eine Op Erfolg hätte. Kann mir jemand aus Erfahrung sagen wie es bei ihm war. Ist es gewährleistet, dass wenn Botox hilft, eine Op auch helfen würde? Habe nämlich gegenteiliges gehört.
Meine zweite Frage wäre dann noch das Spritzen in der Region von Stirn und Nacken. Hat da jemand Erfahrung? Ich habe nämlich sowohl in dem Bereich von Stirn und Schläfe, als auch im Bereich Nacken Schmerzen.
Zum Schluss ist dann noch das Allumfassende Kostenübernahme-Thema. Ich habe Eure Berichte gelesen und bin sehr entmutigt, denn diese teuere Op kann ich mir nicht leisten. Gibt es gar keine Hilfe für uns Migräne-Patienten. Kann das denn sein, dass unschöne (wenn es krankheitsbedingt erforderlich ist, verstehe ich es ja) Brüste gestrafft werden und diese Kosten von der KK übernommen werden, und wir weiter leiden müssen, weil dafür kein Geld zur Verfügung steht?



Wenn jemand eine Antwort kennt, wäre ich neugierig

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

hallo,

ich wurde am 27.01. operiert. sind nun knapp 3 wochen und habe heute versucht wieder zu arbeiten. bin im aussendienst und ständig im auto, es geht noch nicht, sehe nach paar stunden verschwommen und augen tränen. werde also noch mal ne woche ausruhen.
am freutag, den 13.2. wurde mein widerspruch beareitet, bekomme aber erat am montag die info. mal schauen. erste absage kam im dezember, von einem serviceberater, der hat ja eigentlcih gar nix damit zu tun. erw ollte mir so lug und trugdeals anbieten, wenn ich kein rezept brauche, bekomme ich im quartal 150,-€ wieder und wenn ich das so und so lang mache usw. nur der haken, ohne op brauche ich quartal 2 packungen triptane= milchmädchenrechnung, aber das hat er wohl auch nicht ganz verstanden.

freu mich von anderen erfahtrungen zu lesen, auch was die heilung angeht. wie geht es dir sabine?

lg melli

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

melli77 schrieb:

hallo,

ich wurde am 27.01. operiert. sind nun knapp 3 wochen und habe heute versucht wieder zu arbeiten. bin im aussendienst und ständig im auto, es geht noch nicht, sehe nach paar stunden verschwommen und augen tränen. werde also noch mal ne woche ausruhen.
am freutag, den 13.2. wurde mein widerspruch beareitet, bekomme aber erat am montag die info. mal schauen. erste absage kam im dezember, von einem serviceberater, der hat ja eigentlcih gar nix damit zu tun. erw ollte mir so lug und trugdeals anbieten, wenn ich kein rezept brauche, bekomme ich im quartal 150,-€ wieder und wenn ich das so und so lang mache usw. nur der haken, ohne op brauche ich quartal 2 packungen triptane= milchmädchenrechnung, aber das hat er wohl auch nicht ganz verstanden.

freu mich von anderen erfahtrungen zu lesen, auch was die heilung angeht. wie geht es dir sabine?

lg melli

Hallo Melli,
ich hatte über 30 Jahre Migränebeschwerden.  Anfangs hatte ich 20 - 25 Tage Migräne pro Monat. Durch jahrelange Behandlung beim Neurologen und immer wieder neuen Medikamenten wurden meine Migränetage bis auf 10-15 Tage pro Monat reduziert. Weiteres reduzieren war durch keine weitere ärztliche Behandlung möglich. Dann hörte ich von der Migräneoperation. Nach einem Botox-Test in Berlin gingen meine Beschwerden auf ca. 5 Tage pro Monat zurück. Genau dies hat mir Dr. Muehlberger durch eine Operation versprochen und nicht mehr.
Das Ergebnis 1 Jahr nach OP: Ich konnte alle dauerhaften Medikamente absetzen und habe nur noch 1-3 Tage pro Monat Migräne und diese Tage sind in ihrer Intensität auch nicht mehr so stark wie früher. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch und würde diesen Schritt immer wieder gehen.  Dr. Muehlberger hat nicht zu viel versprochen.
Leider habe ich nur keinen positiven Bescheid in puncto Kostenübernahme der Krankenkasse.
Ich hoffe es geht Dir Melli auch bald besser.
Gute Besserung!
Liebe Grüße Sabine

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

hallo sabine,

das hört sich ja super an. ich werde mal die nächsten woche beobachten, habe nun weniger und ganz schwache anfälle, aber ja auch noch starke schwellungen, die stirm ist total voll wasser, dass dellen beim drücken zurückbleiben.
wird schon werden mit dem scharfeb gucken, hoffe, es geht in einer woche...
und morgen der große anruf der aok, ob sie zahlen!

alles gute allen operierten!!!

lg melli

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo,

ich habe den Antrag auf Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse - TK - eingereicht und, wie nicht anders zu erwarten, einen Ablehnungsbescheid bekommen.

Nun wollte ich Widerspruch einreichen, weiss aber nicht so recht, wie ich das formulieren muss. Muss ich irgendwas beachten oder reicht ein formlosen Schreiben?

Und, wenn es dann wieder abgelehnt wird, wie geht es dann weiter?

Würde mich über zahlreiche Antworten freuen.

LG und einen schmerzfreien Tag, Doreen

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo

Sowie ich mit meinem Verfahren durch bin stelle ich den entsprechenden Text frei zur Verfügung.

Bitte um Geduld, da ich nur das, womit ich auch etwas positives erreichen kann, auch reinstellen möchte.

bis die tage, ivonne

23 Zuletzt bearbeitet von kirayu (25.05.2009 15:12:07)

Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

hallo melli,
Dein Beitrag interessiert mich sehr.
Bin 48 und seit 38 Jahren mit Migräne belastet, mit Lähmungserscheinungen und Spracheinschränkungen. Dadurch auch berentet auf Zeit.
Von den Lebensqualitätseinschränkungen brauche ich wohl nicht zu berichten - Dein Krankheitsverlauf in der Vergangenheit ist "Sprache" genug.
Habe nun am 15.6.09 den Termin zur Botox-Spritze. War bei meiner Krankenkasse BEK und habe einen Antrag auf Kostenübernahme gestellt. Sie sagten:"Wir wollen schauen was wir für Sie tun können." Bin gespannt.
Wie ist es denn nun bei Dir gelaufen? Was sagt Deine KK und wie geht es dir heute fast ein viertel Jahr später nach der OP? Wär schön wenn Du berichten könntest.

Herzliche Grüße
kirayu


melli77 schrieb:

hallo sabine,

das hört sich ja super an. ich werde mal die nächsten woche beobachten, habe nun weniger und ganz schwache anfälle, aber ja auch noch starke schwellungen, die stirm ist total voll wasser, dass dellen beim drücken zurückbleiben.
wird schon werden mit dem scharfeb gucken, hoffe, es geht in einer woche...
und morgen der große anruf der aok, ob sie zahlen!

alles gute allen operierten!!!

lg melli

24 Zuletzt bearbeitet von Reila (02.06.2009 19:45:41)

Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Hallo alle zusammen,
ich hatte meinen Anhörungstermin im Februar 2009, meine Klage wurde abgewiesen, mit der Begründung, das Migräne keine lebensbedrohliche Erkrankung ist. Als ich auf die eventuell auftretenden Folgeerkrankungen, wegen der häufigen Schmerzmittel-/Triptaneinnahme hin wies (Leberschaden, Nierenversagen, Abhängigkeit von Tabletten......) hieß es, das dies alles zu theoretisch sei....

Ich habe auch noch mal einen 2. Anwalt befragt ob es da noch eine kleine Lücke gibt, um doch noch Erfolg mit der Klage zu haben. Aber no way....

Laßt euch deswegen aber nicht entmutigen und stellt trotzdem einen Antrag bei der KK und wenn es nicht anders geht, dann klagt vor dem Sozialgericht, vielleicht wird irgendwann auch in unserer Sache anders bzw. für uns entschieden.

Alles Gut für alle im Forum von Reila

Reila

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Re: Migräne-OP / Kostenübernahme abgelehnt / wer hat Erfahrungen damit?

Nicht lebensbedrohlich, was für ein blödes Argument. Knochenbrüche sind auch nicht unbedingt lebensbedrohlich, die Operation wird aber trotzdem bezahlt, soviel ich weiss...
Als wären (chronische) Schmerzen nicht genauso schlimm.