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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

hallo linda

habe dies schon in einer anderen untergroup gepostet- hoffe das ist ok? ist ja mein letztes posting- da kann man ja auch mal ne ausnahme machen, oder ?! danke!!!


du hast völlig recht, man sollte nie auf ein WUNDER warten. egal um was es geht!!!
ich habe nur bei diesen foren immer mehr das gefühl, dass dies hier eigentlich ALLE  tun. vorallem soll dieses wunder dann bitte von außen kommen- also medikament, operation oder eben ein wundermittel. nur nix SELBER machen!!!

ich halte es regelrecht für verbotswidrig dikussionen über fragwürdige operationen zu führen- siehe migräne untergroup!! auch hier erwarten die leute ein wunder....und wundern sich dann das es nicht geklappt hat....oder nur 2 wochen lang. komisch, dass hier der placebo effekt nicht so in frage gestetllt wird wie bei meiner "methode". wie ich auch schon geschrieben hatte gehen die leute scheinbar lieber das risiko ein zu sterben!!!! ja, das kann man bei solchen op`s- bei allen op`s !! oder wie gesagt einen schaden davozutragen, der nicht gerade als läppisch durchgeht! mal abgesehen davon dass ich viell. urlaub nehmen muss ( zu meinen vielen krankheitstagen noch dazu, wunderbar da freut sich der chef) um evtl. 400km weit zu fahren damit sich ein bestimmter arzt an mir ( und den anderen ) reich verdienen kann. und wenn es nicht hilft, ist man evtl. noch selber schuld, weil man sich falsch verhalten hat- habe ich auch schon erlebt!
ich habe auch laaaaange damit gelebt neue therapien gegen schmerzen allgemein zu entdecken. es wurde sehr oft mit meiner sehnsucht nach schmerzfreiheit gespielt...ich war bei hypnose therapien ( das waren "echte" ärzte- keine schuhmacher mit zusatzausbildung oder so), klopftherapien ( nach franke...ja der der gern mal im fernsehen sein bestes gibt. bei dem kann man ja jetzt sein golfhandycap auf mallorca per klopfmethode verbessern!! genau so etwas bracht die welt...tsts), heilpraktikern etc. ich habe fast alles ausprobiert- eigenurin therapie ging mir aber z.b. zu weit- kenne also fast alles. gebracht hat gar nichts was. im gegenteil. ich bin sooo voller hoffnung hin- übrigens habe ich die letzten jahre jeden tag kopfweh gehabt- und wurde jedesmal ganz massiv enttäuscht. noch dazu kam, dass ich jedesmal mein hart erspartes geld ausgegeben hatte. ich war 12 jahre am stück nicht im urlaub!! weil mir dafür das geld dann fehlte. und weil ich ja eh ständig kopfschmerzen hatte. die hatte ich auch am strand oder sonstwo. trotzdem hätte ich mein geld gerne mal für andere schöne dinge im leben ausgegeben. also glaubt mir, ich weiß was schmerzen sind und was verzicht bedeuet!
da ist es gerade zu so was von lächerlich einfach mal ein paar wochen kein fleisch zu essen.
aber ich habe wie gesagt das gefühl, hier will keiner was AKTIV tun! wenn ihr immer wartet, dass euch die ANDEREN  heilen, könnt ihr wahrscheinlich EWIG warten. die spielen nämlich nur mit eurem leid und wollen nur euer GELD !  meine erfahrung, viell. habt ihr bessere. aber es hört sich nicht so an. übrigens lebt ja die wirtschaft gut davon- alleine die pharmaindustrie verdient millarden mit schmerzen. schon alleine in deutschland. gott, die wären blöd ein richtig GUTES WIRKSAMES MEDIKAMENT auf den markt zu bringen.

ok, werde hierzu nichts mehr sagen. viell. in einem jahr oder in 2. ich bin sicher, ich habe die schmerzen besiegt- wie auch immer! mein körper dankt es mir täglich  keine medis mehr zu brauchen. mein geldbeutel wird auch langsam dicker- auch weil ich wieder arbeiten kann. und meiner seele geht es auch besser. ich habe lange auf gute zwischenmenschliche beziehungen verzichten müssen. mein leben kommt langsam zurück und es sieht danach aus, dass es besser wird als jemals zuvor. darauf freue ich mich. ich wollte dies nur mit euch teilen, weil ich weiß wie furchtbar es war jeden tag schmerzen zu haben.  und weil ich soo unendlich dankbar bin endlich ein schönes leben zu haben. mehr kann ich nicht tun!! jetzt liegt es an EUCH

einen schmerzfreien tag
wünscht
euch
a newborn



Linda schrieb:

Hallo newborn,

Ich bin grundsätzlich auch Deiner Meinung, dass Ernährung und Migräne in vielen Fällen zusammenhängen – natürlich nicht immer. Es gibt ja auch genügend andere Migräne-/KS-Auslöser.
Wenn die Ernährung der Übeltäter ist, dann ist es nicht so einfach, DAS oder DIE Auslöser-Lebensmittel herauszufinden.  Und der Verzicht ist natürlich auch immer so eine Sache. Wenn es mir einige Tage gut geht, denk ich gleich, dass ich geheilt bin und dann sind die Ausrutscher vorprogrammiert – muss ich gestehen.
Aber alles in allem hast Du natürlich Recht, nämlich dass eine Ernährungsumstellung nicht die grässlichen Nebenwirkungen der Chemiekeulen hat, darauf verzichte ich übrigens ebenfalls sehr gerne – schon bitterböse Erfahrungen damit gemacht.

LG Linda

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo zusammen,
Kurz zu mir. Ich bin 25 und habe Migräne seit dem ich sechs Jahre alt bin. Gemacht habe ich auch schon alles mögliche um die Schmerzen loszuwerden, erfolglos. Da ich eine Familie gründen will und mir nicht vorstellen kann mit Migräne eine Schwangerschaft durzustehen fing ich an im Netz zu forschen. Ich habe ca. 2-5 mal die Woche migräne und nehme viele Medikamente. Dann habe ich das mit der op gelesen und sofort den Bogen ausgefüllt und kam auch in Frage für den Test.
Ich hatte auch am 19 Mai den botox test in Düsseldorf und dieser wirkte sich sehr positiv aus. Ich hatte sechs Wochen sogut wie keine Migräne mehr. also entschied ich mich am 19 Juli die op durchführen zu lassen. Den Antrag auf kostenübernahme habe ich Anfang Juni bei meiner Krankenkasse BKK gestellt. Eine Antwort hatte ich noch nicht als ich die op hab durchführen lassen aber für mich stand sowieso fest das ich die op durchführen lasse. Am 20 Juli kam dann die absge der kk. Jetzt muss ich einen Widerspruch schreiben, hat einer Tipps was ich da unbedingt beachten sollte?? Über schnelle antworten wäre ich sehr dankbar.

Liebe grüße

Julia

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo alle Mitleidenen,
ich möchte Euch meine Erfahrungen mit der Migräne-OP mitteilen. Meine Geschichte ist wie die von vielen von Euch: sehr lange schon Migräne, bei mir mehr als 50 Jahre, seit meinem 4. Lebensjahr (> 10 Anfälle im Monat, dazu fast täglich Spannungskopfschmerz), längst schon in den Wechseljahren, schulmedizinisch austherapiert, alternativ auch so ziemlich alles ausprobiert (auch ernährunstechnisch und rigorose Änderung meines Alltags). Ich hatte also nur noch die "Wahl, mir meine inneren Organe völlig zu ruinieren oder aus dem Fenster zu springen. Das ist natürlich eine etwas drastische Darstellung, aber so habe ich es gesehen. Natürlich war ich immer auf der Suche nach neuen Therapien und bin so auf die Migräne-OP gestoßen. Da ich nichts zu verlieren hatte, habe ich den Fragebogen von Dr. Muehlberger ausgefüllt und eine Woche später war ich bei ihm zum Gespräch. Ich bin noch nie von einem Arzt mit meiner Migräne so ernst genommen worden und wurde auch noch nie so gut beraten. Ich habe mir dann gleich Botox spritzen lassen (im Brauenbereich, Botox wirkt ca. 8 Wochen) und ein kleines Wunder geschah, meine Migräne verringerte sich um die Hälfte und auch die Spannungskopfschmerzen reduzierten sich. Da ich das nicht glauben konnte (Placebo), habe ich mir noch einmal Botox spritzen lassen und es ging mir sogar noch etwas besser, auch die Schmerzintensität verringerte sich. Also entschloss ich mich zur OP. Am 27.07.2010 war es soweit. Die OP war unproblematisch und bei Dr. Muelberger habe ich mich sehr gut aufgehoben gefüllt. Hinterher sah ich zwar ca. 14 Tage aus wie ein Rummel-Boxer, aber ich hatte bedeutend weniger Migräne. Nun, nach einem Jahr geht es mir immer noch toll, ok, die Migräne ist nicht völlig verschwunden, 3x im Monat ärgert sie mich noch. Aber das ist kein Vergleich mit früher und ich fühle mich wie neugeboren. Für mich war es die beste Entscheidung, mich zur OP entschlossen zu haben. Leider ist es aber auch hier wie bei vielen Sachen, es gibt vorher keine Garantie. Ich hatte das Glück, dass die OP bei mir anschlug. (Die Kasse hat leider auch bei mir nicht gezahlt).
Ich wünsche allen Mitleidenen ganz, ganz viel Glück beim Bekämpfen der Migräne.
Liebe Grüße
Migräninchen

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo,

ich habe heute in Düsseldorf einen Termin zum Botox-Test ausgemacht. Ich finde es wäre endlich an der Zeit, dass man auch in Deutschland solchen Therapien gegenüebr offener werden sollte. Schau man sich in den USA um, so findet man viele begeisterte Meinungen zu diesem Thema. Aber nein, in Deutschland müssen langjährige Medikamenteneinnahme, Entspannungsübungen, Diäten, Sport, Akupunktur, TCM usw. helfen. Habe ich übrigens alles ausprobiert - das meiste ist nach wie vor ein fester Bestandteil meines Lebens. Trotzdem geht es mir hundsmiserabel und ich kann es mir nicht vorstellen so ein zweites Kind auszutragen, Schwangerschaft und die Zeit seit damals waren die Hölle.

Was aber hilft, sind Spritzen mit einem richtig Starkeb Betäubungsmittel (welches der Hausarzt üblich nur zum Nähen verwendet), gesezt an verschiedenen Stellen am Hinterkopf. Dazu muss ich sagen, dass bei mir hauptsächlich verspannte Muskeln die Ursache sind, doch das lässt sich trotz Manueller Therapie jede Woche und viel Sport leider nicht vollends ändern.

So, warum sollte man/oder eben ich weiter leiden und nicht dieses Verfahren ausprobieren? Es könnte Nebenwirkungen geben, ja ein Taubheitsgefühl eventuell, aber ganz ehrlich: was ist ein Leben mit Dauerschmerzen. Wer denkt an die physischen und psyhischen Nebenwirkungen von jahrelangen Kopfschmerzen? Wer denkt an die Familien die über Jahr hinter uns stehen um uns zu stärken und auch auszuhalten! Ist es das wert? Ich finde es ist einen Versuch wert - besser als aufgeben!!!

Wer dies OP ausprobieren möchte, der sollte es tun. Nur man selbst kann entscheiden ob es einem das Geld, die Aufregung und die möglichen Nebenwirkungen wert ist. Ich hoffe es hilft uns, natürlich werde ich nach der ganzen Sache meine Erfahrungen teilen.

Viele Grüße

Junikäfer

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo newborn,

kannst Du kurz was dazu schreiben, was genau Du in Deiner Ernährung jetzt nicht mehr isst? Ist es nur Fleisch und Wurst, oder isst Du z.B. auch kein Käse mehr?

Ich sehe es genau so wie Du, dass es leider oft so ist, dass man selber nicht bereit ist, etwas zu ändern.
Meine Geschichte ähnelt in vielen Dingen den meisten Geschichten die hier aufgeschrieben werden. Ich habe auch alles versucht . Auch Botox, hat nichts gebracht und ich bin mittlerweile sehr sehr skeptisch gegenüber dieser OP.
Es gibt Erfahrungsberichte, woraus eindeutig hervorgeht, dass die Migräne nach einer gewissen Zeit wiederkommt. Ich war letztes Jahr in Königstein und der behandelnde Arzt hat ernsthaft vor dieser OP gewarnt. Bevor man sich operieren lässt, sollte man sich unbedingt z.B. in Königstein bei Dr.Brand über den Sinn und die Risiken informieren. Mir ist auch aufgefallen, dass viele Postings von Operierten aus der ersten Zeit nach der OP stammen, dann aber keine Posting mehr zu finden sind. Ich habe nirgends etwas gefunden, wo die Langzeitwirkung dieser OP beschrieben wird! Allein das gibt mir schon zu denken.
Ich habe mit einem ganz einfachen Mittel eine gewisse Besserung festgestellt; ich trinke jeden Tag mindestens 3-4 Liter Leitungswasser. Eine Verbesserung ist nach ca. 2 Wochen eingetreten. Ich habe mich auch nicht von Anfällen entmutigen lassen, sondern konsequent weitergemacht. So wie es Dr. Göbel aus Kiel auch empfiehlt. Nicht gleich immer aufgeben, sondern so eine wirklich total einfache Prophylaxe auch mal über einen längeren Zeitraum durchziehen. Ich schreibe jeden Liter genau auf, den ich getrunken habe. Jetzt habe ich wirklich das Gefühlt, das es hilft.  Ich möchte aber auch an meiner Ernährung noch etwas ändern. Die klassischen Dinge ( Rotwein, Käse, Schokolade ) esse/trinke ich sowieso nicht. Aber ich will noch mehr ändern, weil ich genau wie Du der Meinung bin, dass dieser ganze Dreck mit an der Migräne Schuld ist.
Also vlt. kannst Du hier kurz aufschreiben, wie Du Dich jetzt ernährst. Ich würde mich freuen.
LG Uli

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo, ich habe schon viel über die Migräne OP gelesen und ich war selber bei Prof. Mühlberger und hab mir Botox spritzen lassen. Nun würde ich mich gerne operieren lassen , habe aber Angst vor dieser OP. Mich intressiert vorallen wie lange dauert das abheilen und wie stark waren die Schmerzen danach und hat einer schonmal negative Erfahrung gehabt oder sind komplikationen Aufgetreten ?
Lg.
Mussie

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Mussie,

ich habe die Migräne OP vor 15 Monaten machen lassen (siehe auch meinen obigen Beitrag) und noch immer bin ich beschwerdearm. Die OP selbst war völlig unproblematisch. Herr Dr. Muehlberger hat mit mir einen Tag vorher noch einmal ausführlich über die OP gesprochen. Nach der OP musste ich 5 Stunden in der Klinik bleiben und Herr Dr. Muehlberger kam öfter vorbei um nach mir zu schauen. Mir war ganz schön übel von der Betäubung, aber ansonsten ging es mir gut. Am Anfang (ca. 2 - 3 Wochen lang) sah ich aus wie ein Rummelboxer nach dem 5. Kampf, aber dafür war ich ohne Schmerzen. Die Fäden hat mir dann meine Tochter gezogen ;-) Die einzige "Komplikation" die es gab, war, dass ich nicht richtig gucken konnte. Ich hatte ca. 8 Wochen immer so einen Schleier vor den Augen, aber auch das ging vorbei. Und ich bin nach wie vor glücklich über mein neues migräne- und kopfschmerzarmes Leben. Aber wie ich schon schrieb, es gibt leider keine Erfolgsgarantie, nur die Erfahrung, dass die Meisten, bei denen Botox eine Besserung brachte auch von der OP profitieren.
Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

Migräninchen

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo alle zusammen,

ich wollte mich mal wieder zu Wort melden.

Ich hatte die Migräne-OP im Juni 2007 und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Dr. Muehlberger mir neue Lebensqualität geschenkt.

Auch ich sah anfangs aus wie ein Rummelboxer, aber ich habe fleißig gekühlt nach der OP und habe mich etwas geschont.
Die Sehschwierigkeiten katte ich etwa 6 Wochen, aber dann war alles wie immer.

Leider hat bei mir die Krankenkasse (IKK gesund plus)  die OP-Kosten nicht übernommen, meine Klage vor dem Sozialgericht wurde abgewiesen.....
Migräne sei nicht so schlimm, man kann damit leben, diese Krankheit sei nicht lebendsbedrohlich...
Ich fühlte mich total vera......
Ich bin auch sehr dankbar, dass mir meine Familie sehr geholfen und immer hinter mir gestanden hat.

Aber ich bin froh, dass es diese OP gibt und würde sie immer wieder machen lassen!


LG und schmerzfreie Tage für alle Reila

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Reila schrieb:

Ich fühlte mich total vera......


ebenfalls sad

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

luctu schrieb:
Reila schrieb:

Ich fühlte mich total vera......


ebenfalls sad

 

Die KK´s haben nur Angst, dass noch mehr Leute die OP machen lassen und sie dann zahlen müssen.
Ist es nicht viel gesünder einmal die OP und dann keine oder nur stark reduziet Medikamente egal ob Schmerzmittel oder Triptane einnehmen...??!!
Mein Hinweis bei der Gerichtsverhandlung auf eventuelle Langzeitschäden der Nieren/Leber wurde als hypotetisch abgetan.
Aber ich muß doch dann alles "ausbaden... und am Ende müssen die Kassen wieder zahlen...

Wenn so viele mit der OP zufrieden sind, kann man doch auch nicht vom Plazeboeffekt sprechen...

LG Reila

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Reila,

wenn Du schon so lange nach der OP noch beschwerdefrei bist, dann ist das sicherlich kein Placeboeffekt.

Lg

37 Zuletzt bearbeitet von Reila (13.11.2011 20:45:53)

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

luctu schrieb:

Hallo Reila,

wenn Du schon so lange nach der OP noch beschwerdefrei bist, dann ist das sicherlich kein Placeboeffekt.

Lg


Nein, aber in den Medien wurde ja immer mal davon geschrieben oder gesprochen.....
Es war sogar die Rede von Körperverletzung......., aber die liegt für mich vor, wenn ich unfreiwillig dazu gezwungen wurde etwas zu tun.
Bei mir war es der Mut und Verzweiflung, diesen Demon los zu werden.
Und ich bin unendlich dankbar, daß ich so viel Glück habe die Migräne los zu werden.
Es ist ja schon ein kleiner Erfolg, wenn man weniger Tabletten nehmen muß oder die Schmerzen nicht so stark sind.....
Aber ich habe riesiges Glück....

LG und alles Gute an alle schmerzgeplagten

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Wenn so eine OP hilft, ist es auch keine Körperverletzung, das hört sich für mich nach einem Missverständnis an.
Ja, sei froh sein, dass Du den Demon Migräne losgeworden bist!!!

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

luctu schrieb:

Wenn so eine OP hilft, ist es auch keine Körperverletzung, das hört sich für mich nach einem Missverständnis an.
Ja, sei froh sein, dass Du den Demon Migräne losgeworden bist!!!


Missverständnis nicht, ..... aber vielleicht haben die Pharmakonzerne Angst, dass sie weniger Medikamente unter die Leute bringen können??!!....


LG und ein schmerzfreies WE

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Reila schrieb:

..... aber vielleicht haben die Pharmakonzerne Angst, dass sie weniger Medikamente unter die Leute bringen können??!!....

......möglich!  Die Pharmaindustrie will ja Medikamente verkaufen. Wäre schön, wenn es da ein Mit- und nicht ein Gegeneinander gäbe.

LG
luctu

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo alle zusammen!

Ich leider seit nun mehr als 10 Jahren an starken Migräneanfällen. Das komplette Programm, mit Aura, Sehstörungen, Übekeit, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühlen, starke Lichtempfindlichkeit, etc., etc.,... Habe schon viel versucht (Betablocker, Rückentherapie (hab Probleme mit der Wirbelsäule auch das wurde als Auslöser vermutet), Akupunktur, Magnetfeldtherapie, Massagen, und anderes...) leider alles erfolglos. Nun habe ich nächstes Jahr eine Kur und bald Termine zum Handauflegen, auch wenn ich an sowas nicht glaube hmm

Nun hat meine Familie und ich von dieser Migräne OP gehört und sofort erkundigt... stellt sich nur eine ganz bedeutende Frage:
Ich bin erst 15. Habe seit dem 4. Lebensjahr dauernd starke Migräneanfälle. Langsam fängt es an meine schulischen Leistungen zu beeinflussen. Und meine Ärzte sind langsam ratlos... ich würde alles dafür tun, dass mich diese bescheidene Migräne nicht um mein Abitur bringt!

Wisst ihr zufällig was über diese Art von Operation bei Minderjährigen?

Bin für alle Informationen sehr dankbar smile

Liebe Grüße

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Waterproof,
ob die OP an Minderjährigen gemacht wird, weiss ich nicht.
Aber nachfragen ist doch nicht verboten.

Bevor die OP bei mir gemacht wurde, hatte ich ein ausführliches Gespräch.
Als fest stand, dass die OP Erfolg verspricht, habe ich den Botox-Test machen lassen.
Er simuliert das OP-Ergebnis.
Ich habe dann für 6 Wochen ein Migräne-Tagebuch geführt nach einer Auswertung durch den Arzt, stand für mich fest, dass ich die OP machen lasse.

LG Reila

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Nici81 schrieb:

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und habe mich vor 6 Wochen Botoxen lassen. Seitdem an habe ich allerdings noch kein Wunder bemerkt, sondern habe immer mal wieder Migräneanfälle. Sie sind zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber früher hatte ich auch jahrelang immer Nackenprobleme dabei, wo sich meiner Meinung nach die Migräne in meinem Fall auch aufbaut. Diese Verspannungen, bis hin zum Wirbel raus gleiten habe ich immer noch. Auch die Schmerzpunkte in den Augen sind noch da. Allerdings dank Botox natürlich nicht mehr so schlimm.

Jetzt bin ich total verzweifelt, weil ich nicht weiß ob ich mich operieren lassen soll oder nicht??
Hat einer irgend einen vergleichbaren Fall oder Infos für mich?
Wäre sehr lieb von euch.
Nicole (29 Jahre) seit 23 Jahren Migräne

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo, ich bin auch neu hier! Ich habe mir zum ersten Mal am 19.09.2011 botoxen lassen, erst nur an der Stirn, die Migräne wurde besser, hatte innerhalb von 6 Wochen 3 Anfälle, aber weniger intensiv. Ich konnte leider nich genau sagen wo die Schmerzen bei mir genau beginnen...im Nacken oder an der Stirn. Da ich nun den Botoxtest auf der Stirn ausprobiert hatte, bin ich nun im NOvember noch einmal hingefahren und habe mich nun noch einmal in den Nacken botoxen lassen, seit dem habe ich gar nichts mehr! Also ich bin fest davon überzeugt, dass die Migräne nicht nur an einer Stelle beginnt, ich denke die drei Stellen Stirn, Schläfe Nacken sind da sehr ausschlaggebend, allerdings empfindet jeder die Migräne anders und jeder ist auch unterschiedlich! Wie man eben sagt, es gibt keinen typischen Migränepatienten. Gibt es hier denn jemanden der die OP bereits hinter sich hat und das auch an allen drei stellen???