1 Zuletzt bearbeitet von ivonne (18.04.2008 08:05:38)

Thema: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Liebe Mitbetroffene

Wie aus vielen Mails ersichtlich ist gibt es einige Schwierigkeiten bei der Anerkennung der Migräne-Operation durch bestimmte Krankenkassen (KK). Auch meine KK (DAK) hat eine Kostenübernahme bisher verweigert, eine Anfechtungsklage beim Sozialgericht läuft.
Damit nicht jeder Betroffene für sich alleine um die Anerkennung des positiven Erfolges der Migräne-Operation kämpfen muss möchte ich euch vorschlagen, hier Erfahrungsberichte nach Operation zu sammeln. Diese könnten dann bei Bedarf den einzelnen Stellen (z.B. bei Widerspruch KK ...) vorgelegt werden.

Im Schriftverkehr stehe ich mit unserer Erkrankung z.Zt. mit dem Bundesministerium für Gesundheit, werde euch hierüber auf dem Laufenden halten.
Evtl. wäre eine Sammelklage oder sogar ein Musterprozess anstrebenswert, werde mich darüber informieren.
Bitte tragt in einer Kurzversion eure Erfahrung ein. Anbei meine Kurzversion.


Endlich schmerzfreier leben !
Ich bin seit 1993 Migränepatient. Von 1993 bis letztes Jahr habe ich alles in meinem Rahmen mögliche versucht (neurolog. Konsil, Schmerzarzt, Akkupunktur, chinesische Heilkräuter, Quigong, Entspannungstherapie nach Jacobson, Elektromagnetresonanztherapie, Milch-Brötchen-Ernährung...), um von den Schmerzen loszukommen bzw. diese zu verringern. Ich habe bis zu 24 Triptane und manchmal zusätzlich rezeptfreie Schmerzmittel im Monat benötigt um einigermassen arbeits-, leistungsfähig zu bleiben, ich meldete mich selten krank, fehlte meistens nur einen Tag um keine Krankmeldung zu benötigen, aber meistens versuchte ich meine Arbeit irgendwie zu erledigen bei offenem Fenster und ohne Licht. Fehler habe ich dann am nächsten Tag korrigiert. Dann wurden mir im Rahmen der Gesundheitsreform im September 2007die Tbl. auf 6 pro Monat reduziert. So war ich gezwungen, mich nach Alternativen umzusehen. Und so kam ich zur operativen Migränebehandlung. Diese ist nicht für alle Migränearten anwendbar. Deshalb erfolgte eine Vorbehandlung mit positivem Erfolg und daraufhin eine operative Behandlung (Durchtrennung des Muskels Corrugator) im Migräne-Chirurgie-Zentrum Berlin bei Dr. Mühlberger im Januar 2008, nach welcher ich nur noch 3 - max. 6 Triptane im Monat benötige. Meine Arbeitsfähigkeit hat sich vervielfacht. Meine Lebensqualität ist so enorm gestiegen, dass es wieder schön ist zu leben.
Wer Interesse hat kann sich gerne unterschiedliche Meinungen von Mitbetroffenen im   Migräne Forum http://www.kopfschmerzen.de/bbs/viewforum.php?id=3   anschauen.

Migräne-Patienten, welche bei der DAK versichert sind, sollten z.Zt. vor einer OP die Kasse wechseln, da die DAK als einzige? Krankenkasse die Kosten für eine Migräne-OP nicht übernimmt.
Es sollte IMMER vor einer Behandlung (egal ob OP oder konservative Versorgung) die Frage der Kostenübernahme durch die Kasse geklärt sein, lasst euch nicht mit dem Satz "Stellen Sie den Antrag und lassen Sie die Behandlung durchführen, es dürften sich keine Schwierigkeiten bei Übernahme der Kosten ergeben" abspeisen, sondern beginnt eine Behandlung erst, wenn die Kostenübernahme schriftlich genehmigt ist.

Liebe Grüsse und schmerzfreiere Tage wünscht euch ivonne

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo ich habe auch ne ablehnung der KK aber von der Tk.. UNd auch schon 2 W idersprüche gemacht die der MDK Bochum immer wieder nach Aktenlage ablehnt.Ich habe sehr hohe ausfall zeiten ich bin in der Altenpflege und heben und bewegen geht man gar nicht dann.Und ich habe bis zu 21 Migräneanfälle im Monat, Nehme auch ein Triptan Relpax oder Paracetamol mit Coffein ,und mein anderes Problem ist ich  habe seit 1999 habe ich noch Schmerz mittel allergien auf alle ausser oben genannte, wenn ich welche nehme bekomme ich einen asthma anfall...... habe es auch schon versucht Publik zu machen Bild Zeitung oder Jauch oder... aber  es besteht leider kein Interesse... Allen noch viel Glück Alexa

3 Zuletzt bearbeitet von Reila (20.04.2008 13:27:00)

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo alle zusammen,
auch ich habe eine lange, schmerzvolle Geschichte hinter mir. Ich litt über 20 Jahre unter Migräne.
Dabei habe ich vieles unternommen, um endlich schmerzfrei leben zu können. Ich habe eine Haarmineralanalyse machen lassen mit anschließender Ernährungsumstellung, die Amalganfüllungen aus den Zähnen entfernen lassen, Akkukunktur, Prophylaxe mit einem planzlichen Mittel, dann habe ich Betablocker genommen, ich habe mich steriliseiren lassen, damit ich die Pille nicht mehr nehmen muß.... Ich habe bestimmte Lebensmittel gemieden z.B. Käse..... Und immer wieder habe ich gehofft, dass es endlich besser wird. Aber nichts da! In den Jahren 2005/2006 was es so schlimm, dass ich bis zu 3 Tage hintereinander vollgestopft mit Triptanen und Schmerzmitteln arbeiten gegangen bin. Manchmal dachte ich, wenn doch endlich Schluß wäre...... Dann hatte ich mich mit der Krankheit irgendwie abgefunden.... Habe resigniert....

Und dann Angang 2007 las ich zufällig einen Bericht über die Migräne OP. Dies war zu schön um war zu sein. Im ersten Moment dachte ich wieder so ein Strohfeuer und dann hat dich die Migräne wieder im Griff.
Aber mein Mann hat mich ermunter in Berlin einen Termin zu machen. Ich hatte vom ersten Moment an Vertrauen und nach dem Botoxtest stand eine Prognose von 80 % fest, dass ich die Migräne los werde.
Im Juni 2007 habe ich mich operieren lassen. Und habe seit dem keine Migräne mehr.

Mein KK lehnt die Kostenübernahme ab und nun klage ich seit Juli 2007 vor dem Sozialgericht...... Ich finde es schade, dass die KK so stur sind. Dabei könnte doch viel Geld gespart werden, wenn man an die Folgeschäden denkt für die Leber, durch die vielen Schmerzmitteleinnahmen.

Ich wünsche Euch schmerzfreie Tage!
LG Reila

Reila

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo

Bisher habe ich eine Kurzversion unseres Anliegens an Bundesgesundheitsministerium-Patientenbeauftragte,  Pro7/Sat1, Hessenschau, SternTV, Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten, Focus Gesundheit, MDR-Ratgeber Escher geschickt.

In dieser Version habe ich im Namen der betroffenen Migräniker unsere Situation bezgl. positiver OP-Verlauf und  dem nachfolgenden schwierigen Kostenübernahmeprocedere dargestellt, und auf das Migräneforum, auf Fachbeiträge der Königsteiner Klinik, auf das Migräne-Chirurgie-Zentrum Dr. Mühlberger, sowie auf Website von dms bezgl. Volkswirtschaftlicher Kosten verwiesen.

Die einzige Rückmeldung war bisher eine "derzeitige" Absage von SternTV.

Werde euch weiter über Rückmeldungen informieren.

grüsse, ivonne

5 Zuletzt bearbeitet von Gabriela (21.05.2008 18:52:50)

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo,

nachdem ich zuerst alle Berichte gelesen habe möchte ich auch meine Erfahrungen mitteilen.Ich bin 42 Jahre alt und leide seid meinem 11 Lebensjahr unter Migräne.Von Anfang an mit Aura, Sehstörungen, Übelkeit ,Erbrechen.Die Suche nach Hilfe war immer schwierig, oft fehlte die Kompetenz und Akzeptanz , vieviele Mittel ich schon ausprobiert habe mag ich gar nicht zählen, Kuren, alternative Methoden jeglicher Art, Akkupunktur,progressive Muskeletspannung, etc, etc haben nicht wirklich geholfen.
In den letzten Jahren nahmen die Anfälle zu, 14-20 pro Monat keine Seltenheit, dazu dann die Schmerzmittel und Triptane in großer Zahl.Seid letztem Jahr nehme ich Betablocker, die helfen zwar aber leider mit schweren Nebenwirkungen, 15 kg Gewichtszunahme und fast unerträgliche Muskelschmerzen- eine tolle Alternative!!!!
Das Leben macht keinen Spass mehr, immer die Angst vor der nächsten Atacke, immer so viele Medikamente und keine Besserung.Und die Familie leidet mit.
Der Leidensdruck war so groß, da bin ich dann auf Dr. Mühlberger gestoßen.Schon länger war mir der Begriff Migräne-OP bekannt, hatte aber zu viel Angst da etwas zu unternehmen. Ich bin froh den Schritt getan zu haben, nur 1 Tag nach ausfüllen des online-Fragebogens kam der Anruf aus Berlin zwecks Terminvereibarung. Ups, so schnell!!! Ich habe dann am Montag den Termin in Berlin gehabt, Beratung und Botoxinjektion,und bin begeistert von Dr. Mühlberger.
Die Beratung war klasse, man fühlte sich verstanden und akzeptiert.Es wird einem ja auch klar gesagt es ist eine Chance, es mus nicht jedem helfen. Aber was hat man zu verlieren???o.k., 450€, aber sonst nichts . Schlimmer kann es ja nicht mehr werden, nur besser. Ich bin gespannt ob es wirkt, kann Heute schon nicht mehr zornig schauen, werde jetzt genau Tagebuch führen und hoffen.
Meine Familie steht voll hinter mir, ob die Krankenkasse es übernimmt ist fraglich.
Ich hoffe es hilft auch mir, alles Andere wird sich schon finden.
Ich werde regelmäßig berichten.
Danke Allen die vor mir schon berichtet haben, das macht Mut!!
Schönen, schmerzfreien Abend, Gabriela

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Gabriela,
du wirst deinen Schritt nicht bereuen. Ich fand es auch gut, dass Dr. Muehlberger alles so erklärt hat, das es auch wir Nichtmediziner verstehen. Gerade das ist wichtig, wenn man sich auf "unbekannten" Wegen befindet. Ich hatte meine OP am 26.6.2007, schade, dass ich noch nicht früher, was von dieser OP-Methode gehört habe. Meine Familie hat auch immer hinter mir gestanden und ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese OP ermöglicht hat. Wegen der Kostenerstattung habe ich eine Klage laufen beim Sozialgericht. Aber für mich ist wichtig, dass ich die Migräne los bin!!
Ich wünschen dir alles Gut! :-)

LG Reila

Reila

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Reila,

Danke, ich bin "guter Hoffnung"-hihi-nur was die Behandlung angeht.
Wenn man die Jahre anschaut die man nur halb gelebt hat  kann man ja nur einen Versuch starten.Die Hoffnung stirbt ja bekannlich zuletzt.Meine ganze Familie ist gespannt, viele Arbeitskollegen drücken die Daumen. Denn gerade die haben die letzten Jahre genau miterlebt, wenn ich mal wieder mit dunkler Brille von meinem Mann gebracht wurde und mich nur langsam bewegte. All die Schmerzmittel in mir hatte nur um zur  Arbeit zu gehen, bescheuert, aber man kann ja nicht 20 Tage im Monat fehlen. Und das wollte ich auch nicht.
Die Betablocker habe ich abgesetzt, sonst kann ich ja nicht die Wirkung von Botox feststellen.
Übrigens hatte ich Gestern, 1 Tag nach Berlin, einen Anfall, klar die Entspannung. Ich hoffe es war mein Letzter!!
Schöne Abend, bis bald,

Gabriela

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo, mein Name ist Kristina. Auch ich möchte hier meinen Erfahrungsbericht kurz verfassen. Ich bin 45 Jahre alt und leide seit meinem 21. Lebensjahr unter Migräne. Meine Migräne begann meistens morgens zwischen 04:00 und 05:00 Uhr. Linksseitige Kopfschmerzen über dem Auge ,Schmerzen in den allen Zähnen des linken Oberkiefer und starke Ohrenschmerzen - Schmerzen bis zum Erbrechen, Durchfall und Schwindel. Anfangs so 2 mal im Monat - zum Ende 10 mal im Monat. Ich habe alles versucht um Linderung zu erfahren. Akupunktur, Krankengymnastik, Rehaklinik, Schmerztherapeut, Medikamente, etc. Im Jahre 2004 teilte mir mein Neurologe mit, ich sei aus-therapiert. Alle Behandlungsmethoden, die die Krankenkasse bezahlt,  haben bei mir versagt. Im Internet suchte ich nach Alternativen und kam auf die Seite der Migräne-OP. Im Oktober 2007 machte ich den Botox-Test und am 08.01.2008 liess ich mich operieren. Seit einem halben Jahr habe ich keine Migräne mehr. So an 1 bis 2 Tagen im Monat, während meiner Regel,   stehe ich mit Kopfschmerzen und leichter Übelkeit auf. Dann nehme ich ein Triptan und nach 2 Stunden ist alles vorüber. Auch ich bin bei der DAK versichert und habe eine Ablehnung der Kostenübernahme erhalten. Die Begündung lautete: Man würde mir die OP gerne bezahlen, aber der Gemeinsame Bundesausschuss (b-ga) verbietet den Krankenkassen die Kostenerstattung, da die Wirsamkeit dieser OP von diesem Ausschuss noch nicht anerkannt wurde. Ich habe bei meiner Krankenkasse einen Antrag gestellt, die Wirksamkeit dieser Behandlung, im Namen aller betroffenen DAK-Mitglieder, vom g-ba anerkennen zu lassen. Ich hoffe, die DAK schafft es, dass der g-ba über diese OP berät und die Wirksamkeit anerkennt. Dann können wir alle davon profitieren. Bis dahin heißt es abwarten.

LG Kristina

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Gabriela

Wie schön, dass du dich zu diesem Schritt entschlossen hast. Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt und die Anfälle weniger werden.
Nach der OP machte ich die Erfahrung, dass sich die Anfälle von Monat zu Monat verringern. Bisher habe ich, 4 Monate nach der OP, nur noch bei Vollmond max. 3 Tage Anfälle, ich komme mit ca. 5 Triptanen (vorher 24 !) aus.
Dank Dr. Mühlberger kann ich sogar mal feiern gehen...... Die OP war das beste, was mir im Bezug auf Migräne passieren konnte.

Hast du mal bei deiner Krankenkasse nachgefragt, ob sie evtl. die Kosten für die OP übernehmen?

Schmerzfreie Tage wünsche ich dir
ivonne

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Yvonne, meine Geschichte schreibe ich gar nicht erst, sie steht hier in diesem Forum mehrfach. Es würde mich aber interessieren, was die Anfechtungsklage beim Sozialgericht ergeben hat. Ein Grundsatz-Urteil wäre ja schonmal ein Schritt. Ich hoffe auf die Zukunft, da ich mir eine OP finanziell leider nicht erlauben kann. Die Migräne schränkt mein Leben mehr und mehr ein. Vor allen Dingen ist da dieses schale Gefühl, sich beim Arbeitgeber immer wieder für 1 bis 3 Tage krank melden zu müssen. Habe im November einen Termin bei einem Neurologen, spezialisiert auf Kopfschmerzen, der mit Botox arbeitet. Vielleicht kann er weiterhelfen. Danke jedenfalls für den interessanten Beitrag und weiterhin alles erdenklich Gute.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Viele der hier verfassten Berichte treffen auch auf meine Freundin zu. Die Migräne OP ist bei Ihr beschlossene Sache.
Es gibt aber wohl auch noch einige andere Praxen, neben der des Dr. Muelberger in Berlin,  welche die OP durchführen. Uns ist auch ein Preisunterschied bei den einzelnen Praxen aufgefallen. Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken nach einem "Schnäppchen" zu suchen, aber einige hundert Euro Unterschied und eine Klinik in der Nähe sind doch Argumente. Wer hat in dieser Richtung Erfahrung gemacht ? Es würde mich freuen sollte es jemanden geben der dazu etwas sagen kann.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Klaus,

einen Preisunterschied bei den Praxen habe ich auch schon festgestellt, wobei für mich nur Berlin in Frage kommt, da ich hier wohne. Was mir z.Bsp. aufgefallen ist, dass andere Praxen mit lokaler Betäubung arbeiten und Hr. Dr. Mühlberger mit einer Vollnarkose. Vielleicht lässt sich auch dadurch der Preisunterschied erklären.

LG Doreen

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo ihr leidgeplagten Migräneopfer. Ich selbst leide nun auch schon seit vielen Jahren an Migräneattacken und lese mit Verwunderung dass nun immer mehr zur OP schreiten, in der Hoffnung die Migräne besiegen zu können. Klar ich kenne die Qualen und daher verstehe ich nur zu gut, warum man (und natürlich auch frau) dieses Elend besiegen möchte. Mir stellen sich allerdings beim Studium dieser Methode mehrere Fragen:

1.    Durch das Durchtrennen des Muskels, der auf den Triggerpunkt drückt, wird natürlich der Druck auf diesen Punkt genommen und damit auch der Reiz auf diesen Punkt. Die Ursache der Migräne jedoch bleibt erhalten, da diese ja im Kopf liegt. Ist es also nicht so dass im Laufe der Zeit neue Triggerpunkte sensibilisiert werden, die dann ihrerseits anfangen zu „feuern“ ? Gibt es hierzu schon Langzeitstudien ?
2.    Wie kann es sein, dass diese Methode auch Frauen hilft, die ihre Migräne ganz eindeutig hormonellen Ursachen verdanken. Ist das ein Placeboeffekt ? Sind hormonelle Auslöser auch verantwortlich für Muskelstimulationen, die zu Migräneattacken führen ?

Gute Besserung,

targo

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

bei und in der schweiz herscht der gleiche sch....mit den kk!
dr.muehleberg von dem reila auch schreibt ist nun auch in der schweiz am terapieren. leider habe ich auch gerade heute die absage der kk bekommen. bei mir hat auch der botoxtest super angeschlagen. aber eben........wie weiter?????
ich kann mir keine op selber leisten.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

@ Ines

genau so geht es mir auch.. in den letzten 2 Monaten, nach dem Botox"Test" habe ich wieder gelebt smile

und nun stelle ich fest, dass ich das Pech habe, und das Botox bereits aufhört zu wirken.. nach dieser kurzen Zeit :´(

ich habe eine Ausbildung begonnen und nun massive Panik mich wieder nur durchs Leben kämpfen zu müssen, weil ich das Geld für
die OP auch nicht aufbringen kann. ich verfluche die Krankenkasse wegen der sturheit. habe nur kurz angefragt und bin gleich auf ablehnung gestoßen. aber nachdem ich hier gelesen habe, dass man nicht aufgeben soll, werde ich einen richtigen antrag stellen und vllt sogar vors sozialgericht gehen. dieses hat mir allerdings im letzten jahr eine reha "bewilligt" - welche die rv erst abgelehnt hatte - und nun habe ich angst gar keine chance zu haben bzgl der migräne-op...

alles gute für euch alle!
wer mir schreiben will: billsberlingirls@aol.com bin w und 28j.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Neues von der Gerichtsfront

Hallo, vor dem Sozialgericht habe ich mich nach Ablehung der KK (DAK) selbst vertreten und verloren, da die Leistung nicht im Leistungskatalog steht.

Jetzt habe ich erfahren, dass es einen Anwalt, Herrn R. Beneschovsky in Köln, gibt, der zwar nicht die ganzen Kosten einklagen kann, aber schon einige Teilerfolgte bei Teilkostenübernahme durch die KK erzielt hat.

Ich werde mich beim Berufungsverfahren durch ihn vertreten lassen.

wünsche euch alles gute. demnächst mehr zum weiteren Procedere

lieben gruss, ivonne

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

"Habe im November einen Termin bei einem Neurologen, spezialisiert auf Kopfschmerzen, der mit Botox arbeitet. "

Wo ist denn der Arzt - würde mich sehr Interesseren, denn ich hatte zuletzt meine Botox-Behandlungen gegen meine Migräne in Berlin.
Nun bin ich leider nach Ludwigsburg gezogen und hier habe ich noch keinen Arzt gefunden der Migräne mit Botox behandelt.

18 Zuletzt bearbeitet von dennler (15.02.2010 12:12:03)

Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Das ist leider nicht so einfach mit den Krankenkassen. Es ist für mich bis zu einem gewissen Grad unverständlich, wenn Menschen mit schwerer Migräne beinahe arbeitsunfähig sind und dann die Kassen nicht für eine Operation aufkommen wollen. Es ist zwar so, dass der Erfolg einer Operation bei Migräne nicht 100%ig voraussehbar ist, aber oft die letzte Chance für einen Patienten darstellt. Da lohnt es sich vielleicht, mal private Krankenversicherungen zu vergleichen, denn da kann man mglw. die Migränebehandlung als Zusatzleistung miteinbeziehen. Kann mir schon vorstellen, dass sich viele eine Operation nicht leisten können, in der Regel sind die ja verdammt teuer.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Da dem gemeinsamen Bundesausschuss weder ein Verfahren bezgl. der Migräne-OP bekannt ist, diesem auch kein Antrag auf ein solches Verfahren vorliegt, wird fast jede Klage auf Kostenübernahme dieses Verfahrens durch die Krankenkasse abgewiesen.

Anders verhält es sich, wenn über einen Anwalt (z.B. RA Beneschovsky) einen Verfahren eingeleitet wird. Dann könnte ein Teilerfolg erzielt werden.

Wer einen Antrag auf Kostenübernahme bei seiner Krankenkasse stellen möchte muss dies VOR der Botox-Injektion tun (Antrag auf Kostenübernahme einer Botox-Injektion und einer Corrugator-Muskel-OP). Man sollte vor Terminierung bei Krankenkasse nachfragen, ob und in welcher Höhe die Kosten für ein solches Verfahren übernommen werden.

Übernommen wurden bisher (teilweise nur anteilig) die Kosten von einigen BKK (z.B.Mobil oil), Bamer, GKK und anteilig von AOK.
Nicht übernommen wurde von der DAK.

Achtung: Bei Krankenkassenwechsel wegen Nicht-Übernahme der Kosten beachten, dass man einige Monate in neuer Krankenkasse versichert sein sollte vor Antragstellung.

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und habe mich vor 6 Wochen Botoxen lassen. Seitdem an habe ich allerdings noch kein Wunder bemerkt, sondern habe immer mal wieder Migräneanfälle. Sie sind zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber früher hatte ich auch jahrelang immer Nackenprobleme dabei, wo sich meiner Meinung nach die Migräne in meinem Fall auch aufbaut. Diese Verspannungen, bis hin zum Wirbel raus gleiten habe ich immer noch. Auch die Schmerzpunkte in den Augen sind noch da. Allerdings dank Botox natürlich nicht mehr so schlimm.

Jetzt bin ich total verzweifelt, weil ich nicht weiß ob ich mich operieren lassen soll oder nicht??
Hat einer irgend einen vergleichbaren Fall oder Infos für mich?
Wäre sehr lieb von euch.
Nicole (29 Jahre) seit 23 Jahren Migräne

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo Zusammen,

auch ich habe mich am 19. Mai 2011 in Düsseldorf botoxen lassen und ich muss sagen, grandios. Ich hatte die ersten 2 - 3 Wochen immer noch Anfälle aber in verminderter Form und dann nichts mehr :-)  4 Wochen lang keine Migräne. Trotz ständigem Wetterumschwungs, Vollmond, meine Tage, NICHTS. Habe zwar unterschwellig immer wieder mal gemerkt, dass die Migräne den Versuch unternimmt, aber es ist "ihr" nicht gelungen sich auszubreiten. Leider lässt die Wirkung viel zu schnell wieder nach und so langsam geht es leider weder los. Ich habe seit über 20 Jahren Migräne und habe meistens  3 Tage Ruhe und dann 3 Tage Migräne. Durch die ständige Einnahme der Triptane hatte ich auch sehr oft "normale" Kopfschmerzen.  Ich bin jetzt in Verhandlung mit meiner Krankenkasse ob sie mich bei der OP finanziell unterstützen.  Allerdings würde ich die OP wahrscheinlich nicht ins Auge fassen, wenn ich nicht so eine enorme Verbesserung verspürt hätte.  Ich glaube diese Entscheidung kann man wirklich nur für sich alleine treffen. Ich habe jedenfalls für mich gemerkt, dass es ein ganz neues Lebensgefühl war, mal wieder 4 Wochen ohne Migräne und Kopfschmerzen zu leben und ich war viel entspannter und ausgeglichener. Ein ganz anderer Mensch. Soweit ich weiß rät Dr. Mühlberger auch nur Patienten zur OP die eine mindestens 50 % ige Verbesserung Ihrer Schmerzen haben.

Ich wünsche allen Betroffenen eine möglichst lange migränefreie Zeit

Gruß aus Hessen  Manuela

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

hallo,

da es hier ja scheinbar auch um erfahrungsberichte geht, bin ich hoffentlich richtig!?

meine leidensgeschichte ist euren sehr ähnlich. bin jetzt fast 50 und HATTE über 38 jahre lang kopfschmerzen teilweise gepaart mit migräne( pms). einmal deswegen einen sehr guten job im ausland verloren. ebenso haben viele parnterschaften darunter gelitten, freundscahften gingen kaputt etc. die ganze palette halt. ich denke, sehr viele von euch kennen das?
ich habe so gut wie ALLES ausprobiert. medimante jeglicher art, akupunktur, heilmassagen, dorn-therapie, atlas therapie, sport therapie, weglass therapie etc.. es würde den rahmen hier sprengen. jedenfalls hat es nicht nur meinem geldbeutel geschadet, sondern auch meinem körper ( magenschmerzen, sodbrennen, muskelschmerzen etc.). zudem waren manche therapien sehr sehr schmerzhaft!!! und haben meist nur eine neue migräne verursacht.

vor ca. einem jahr habe ich meine ernährung noch einmal komplett umgestellt. ich habe mich immer sehr bewußt ernährt- aber wohl trotzdem falsch! oft weiß man trotzdem nicht wieviel "dreck" in unserer nahrung steckt. jedenfalls bin ich schon lange lange kein fast food junkie mehr und gucke doch genau hin was an zusatzstoffen drin ist. aber auf das fleisch, fisch das ich verzehrt habe, habe ich nie besonders geachtet. klar, mal bio-fleisch oder bio-eier den tierchen zuliebe. konnte ich mir aber auch nicht sooo oft leisten. dann habe ich vor ca. 7-8 monaten angefangen alles tierische wegzulassen-
auch mit dem hintergrund, dass ich mich mehr mit dem thema befasst habe, was ja sehr umfassend ist. was heutzutage alles in fleisch, fisch und eier "reindarf" gerade am lebendigem tier ist unfassbar. nicht nur dass mir die tiere total leid tun, mir wird angst und bange wenn man das liest. ich bin keine fachfrau- daher rate ich euch.....ihr habt ja scheinbar internet ;-)- informiert euch und es wird euch gar nicht merh so schwer fallen tierisches mal ganz wegzulassen!!!

ich habe seit fast 4 monaten absolut keine kopfschmerzen mehr!!!!!!! keine migräne, nix!! ich bin ein komplett neuer mensch und mein leben ist viel viel viel schöner als in den letzten verfluchten sch.... jahrzehnten!! sorry, ist aber doch so. was habe ich gelitten. was für ein menschen
unwürdiges leben geführt. wenn ich gewußt hätte das es sooo einfach ist, hätte ich es schon längst gemacht!!

ihr seht, ich will hier nix verkaufen ich rate zu keinem arzt oder therapie. laßt einfach mal alles tierische weg ( ich nehme mittlerweile wieder milchprodukte zu mir- allerdings nur von demeter also 100% bio. könnt ihr aber halten wie ihr wollt!!) und seht was passiert. absolut nebenwirkungsfrei. im gegenteil ihr tut eurem körper ja was gutes. die erste wirkung kann aber schon ein paar wochen auf sich warten lassen. der ganze "dreck" muß ja erst mal nach und nach aus euch raus. auch aus euren zellen!!!
wer jeden tag kopfweh hat oder migräne zum wände-hoch-krabbeln wird diese "sanfte kostenlose" methode gerne ausprobieren!!

würde mich freuen, wenn der ein oder andere es versucht und hier seine erfahrungen mitteilt!!

viel erfolg!!!

a happy newborn

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo newborn,

Ich freue mich sehr für Dich, dass Du nun diese blöden Kopfschmerzen los bist - hast ja einen passenden Namen gewählt smile
Habe da ein paar Fragen :
Du hast also  schon vor einem Jahr Deine Ernährung umgestellt?! Hm, ist eine sehr lange Zeit, wie kommst Du darauf, dass die Schmerzfreiheit mit der Ernährungsumstellung zusammenhängt, denn Du  bist ja erst seit 4 Monaten schmerzfrei.  Evtl. hängt diese Schmerzfreiheit ja auch damit zusammen,  dass Du nun vielleicht aus den Wechseljahren bist? Ist nur so eine Idee von mir.
Habe auch vor Jahren schon die Ernährung umgestellt, war aber schon nach 2 Wochen schmerzfrei. Leider kamen die Kopfschmerzen nach einigen Monaten wieder. Von den Ärzten habe ich dann gesagt bekommen, dass diese kopfschmerzfreie Zeit ein Placeboeffekt gewesen sei.

LG Linda

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

hallo linda,

du hast gut mitgelesen ;-)
in den wechseljahren bin ich noch nicht, im gegenteil ich fühle mich viel jünger als jemals zuvor. selbst mit 20 fühlte ich mich nicht so frisch.
wie ich schon geschrieben hatte, dauert es schon seine zeit ( mag bei jedem anders sein ) bis der ganze "dreck" ( ablagerungen etc.) aus dem körper verschwunden ist!
ohne "tierisches" lebe ich erst seit ca. 7-8 monaten. die ersten 4 wochen habe ich keinen großen unterschied gespürt. kopfweh, migräne, verspannungen, depression, mattigkeit usw. waren immer noch da. dann kamen- erst kaum merklich- langsam positive änderungen. ich hatte z.b. morgens im bett nicht schon kopfschmerzen. mein nacken hat sich freier angefühlt etc. wäre jetzt eine laaange geschichte das im einzelnen aufzuführen. aber das ich seit 4 monaten!!! keinerlei schmerzen ( auch meine knie fühlen sich besser an) mehr habe kann ich keinem placebo effekt mehr zuschreiben!! ich glaube auch nicht, dass es mir in einem jahr oder so schlechter geht.
ich werde es hier aber berichten...so oder so!

übrigens gibt es mittlerweile sehr viel literatur über den zusammenhang von migräne ( kopfschmerzen, aber auch allergien- die widerum schmerzen auslösen können) und ernährung!!!! das ist eigentlich schon unumstritten. auch dass unser "industrie-essen" ( wer lebt schon noch vom eigenanbau+viehzucht?) nicht gut sein kann. oder hält hier jemand ne tiefkühl-pizza wirklich für gesund?

es darf hier natürlich auch jeder skeptisch sein, aber ich finde dass es wesentlich gesünder ist meinem ratschlag zu folgen als ein neues medikament auszuprobieren oder sich einer fragwürdigen operation zu unterziehen!!
der einzige "nachteil" wäre nur, dass man auf etwas verzichten( muß ja evtl. auch nicht für immer sein. bin ja auch noch nicht am ende angelangt) muss. aber ich verzichte gerne auf "tierisches" wenn es bedeuet auf schmerzen jeder art zu verzichten!!! und ich verzichte auch gerne auf migräne-mittel die einen schlaganfall nicht ausschließen. ich verzcihte auch gerne auf alle aufgelisteten nebenwirkungen die evtl. eintreten könnten- siehe beipackzettel ( waschzettel). noch mehr verzichte ich auf operationen die keine 100%ige erfolgsgarantie versprechen und bei denen ich im patientenbogen jegliche verantwortung über evtl. schäden von der klinik und deren ärzte nehme.

ich verspreche euch zu 100% ;_) wenn ihr eine zeitlang auf tierisches verzichtet, werdet ihr keinen nierenschaden, plötzliches herzversagen oder einen gewebeschaden erleiden!! auch werdet ihr aus dem verdauungsschläfchen erwachen und keine bleibenden schäden davontragen!!

so, jetzt treffe ich mich mit freunden zum motorrad fahren- das konnte ich nämlich auch über 18 jahre nicht mehr....
JUHUUUUUU!

GUTE BESSERUNG




Linda schrieb:

Hallo newborn,

Ich freue mich sehr für Dich, dass Du nun diese blöden Kopfschmerzen los bist - hast ja einen passenden Namen gewählt smile
Habe da ein paar Fragen :
Du hast also  schon vor einem Jahr Deine Ernährung umgestellt?! Hm, ist eine sehr lange Zeit, wie kommst Du darauf, dass die Schmerzfreiheit mit der Ernährungsumstellung zusammenhängt, denn Du  bist ja erst seit 4 Monaten schmerzfrei.  Evtl. hängt diese Schmerzfreiheit ja auch damit zusammen,  dass Du nun vielleicht aus den Wechseljahren bist? Ist nur so eine Idee von mir.
Habe auch vor Jahren schon die Ernährung umgestellt, war aber schon nach 2 Wochen schmerzfrei. Leider kamen die Kopfschmerzen nach einigen Monaten wieder. Von den Ärzten habe ich dann gesagt bekommen, dass diese kopfschmerzfreie Zeit ein Placeboeffekt gewesen sei.

LG Linda

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Re: Migräne / Operation / Erfahrungsberichte -ggf.Vorlage öffentl.Stellen-

Hallo newborn,

Ich bin grundsätzlich auch Deiner Meinung, dass Ernährung und Migräne in vielen Fällen zusammenhängen – natürlich nicht immer. Es gibt ja auch genügend andere Migräne-/KS-Auslöser.
Wenn die Ernährung der Übeltäter ist, dann ist es nicht so einfach, DAS oder DIE Auslöser-Lebensmittel herauszufinden.  Und der Verzicht ist natürlich auch immer so eine Sache. Wenn es mir einige Tage gut geht, denk ich gleich, dass ich geheilt bin und dann sind die Ausrutscher vorprogrammiert – muss ich gestehen.
Aber alles in allem hast Du natürlich Recht, nämlich dass eine Ernährungsumstellung nicht die grässlichen Nebenwirkungen der Chemiekeulen hat, darauf verzichte ich übrigens ebenfalls sehr gerne – schon bitterböse Erfahrungen damit gemacht.

LG Linda