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Thema: migraine und persistierende foramen ovale (PFO)

folgender artikel erschien vor einigen jahren in der ZEIT :http://www.zeit.de/2006/47/M-Foramen-Ovale?page=all
inzwischen sind sehr viele publikationen in der medischen fachpresse erschienen. es sollen sogar klinische studien stattgefunden haben oder noch stattfinden. da ich seit etwa 10 jahren migraine haben, und man vor kurzem bei mir mittels stress-echokardiographie einen Atriumseptumdefekt festgestellt haben (also zwischen den beiden vorkammern fließt blut), hätte ich gerne gewusst, ob man bei jemandem diese öffnung in der zwischenwand geschlossen hat und ob dies sich positiv auf die migraine ausgewirkt hat.
es hört sich merkwürdig an, das herz soll mitbeteiligt sein an der entstehung einer migraine-attacke? die zahl der berichten spricht dafür.
ich bin 63.für reaktionen wäre ich dankbar.

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Re: migraine und persistierende foramen ovale (PFO)

Migräne nach Verschluss des ofenen Foramen ovale verschwunden
Nach einem TIA (transitorische ischämische Attacke, "Streifung") vor einem Jahr hat mein Kardiologe ein offenes Foramen ovale (Verbindung zwischen den beiden Herzvorhöfen, sollte sich eigentlich im Säuglingsalter verschliessen) als wahrscheinliche Ursache diagnostiziert. Im Januar 2011 wurde das PFO mit einem Armpatzer-Schirmchen verschlossen, Spitalaufenthalt eineinhalb Tage.
Seit meiner Kindheit habe ich unter Kopfschmerzen gelitten, die mich zwar nie arbeitsunfähig gemacht aber doch sehr in meiner Leistungsfähigkeit behindert haben. Gewöhnliche Schmerzmittel (NSAR) nützten je länger, je weniger. Aber seit etwa 10 Jahren konnte ich die Kopfschmerzen jeweils erfolgreich mit Triptanen bekämpfen, bevor sie sich die Kopfschmerzen zu einer unerträglichen Migräne entwickelten. Weil als Auslöser alle möglichen Wetterphänomene, aber auch Sonne, Hitze, körperliche Anstrengung mit Schwitzen usw. in Frage kamen, brauchte ich regelmässig an 10 bis 12 Tagen pro Monat Triptane. Manchmal mehrere Tage nacheinander, dann wieder zehn Tage lang nichts.
Seit dem Verschluss meines PFO brauche ich keine Triptane mehr!
Ich spüre zwar die Auslöser noch als leichten Druck im Kopf, z.B. bestimmte Wetterlagen frühmorgens beim Erwachen. So bald  ich aber meine Tagesaktivitäten aufnehme, verschwindet der Druck, ohne dass ich Medikamente nehme.
Ich bin 63.