Herzlich Willkommen im Kopfschmerz-Forum und vielen Dank für Ihr Interesse sich auszutauschen. Bitte seien Sie sich dessen bewusst, dass hier alle die Freiheit haben sollen, das anzusprechen, was sie bewegt; das Forum kann und soll aber nicht fachlichen Rat ersetzen, insbesondere nicht ärztlichen Rat. Forumsbeiträge werden nicht von einem Arzt überwacht, beantwortet oder berichtigt, sollte eine unrichtige Aussage auftreten. Versäumen Sie es daher nicht, bei entsprechenden Beschwerden persönlich ärztlichen Rat zu suchen. Darüber hinaus sind im Rahmen von Diskussionen natürlich auch kritische Beiträge willkommen, jedoch halten Sie sich dabei bitte an die Netiquette.

Antidepressiva bei Migräne ??

Datum: (Montag, 2.7.07, 13:36)

Hallo,
ich M,30 habe ca alle 7-10 Tage Migräne, die sich überwiegend mit Sehstörungen, Flimmern vor den Augen und Kopfschmerzen äußert.selten taube Finger und Erbrchen bze Lichtempfindlichkeit. Die Sehstörungen und das Flimmern lassen nach ca einer halben Stunde wieder nach, dann kommen Kopfschmerzen, leichte bis mittelschwere. Bisher habe ich diese immer mit Paracetamol oder Iboprofen tabletten behandelt, ca 3-5 Tabletten kamen da im Monat zusammen. Nun meinte meine Neurologin das die Schmerzmittel mit der zeit auf die Leber und Nieren gehen, es ein Schmerzmittelmißbrauch werden könnte, daher verschrieb sie mir ein Antidepressiva Amitriptylin 25, Abends eine Tablette.
Ich bin nicht Depressiv oä... sie meinte damit würden auch die Kopfschmerzen der Migräne und die Sehstörungen besser werden, das Ziel sei es weniger Schmerzmittel einzunehmen. Was ich auch scho schon erreicht habe, habe die Psychotabletten noch nicht genommen, aber bei den letzten Migräneanfällen schon oft auf Schmerzmittel verzichtet.
Nun würde mich interessieren, bringen denn solche Psychopharmaka etwas bei Migräne ? Unter Anwendungsgebieten steht nun wirklich nichts von Migräne. Kann dazu jemand etwas sagen ?

Vielen Dank

Grüße

marc
«1

Kommentare

  • Hey,
    Ja mich würde die letzte frage auch sehr interessieren! Ich bin W 15, bsiher wurde zwar keine genau diagnose genannt aber wenn bei meinem MRT nichts organsiches weiter rauskommt meinte miene ärztin hätte ich "glück" und es wäre nur eine sehr aggresive migräne sein... ich habe seid vielen wochen, monaten kopfschmerzen dauerhaft wenn ich glück hab hab ich ein paar stunden am Tag gar keine kopfschmerzen^^ lichtempfindlichkeit Schwindel und ab und an schäche und verschwommenes sehen begleiten mcih dabei! nun stand für michd ie frage der Behandlung, dazu meinte meine ärztin dass wir es auf jedenfall mit Akupunktur probieren sollten aber antidepresiva werden dann warscheinlich auch verordnet!!!
  • Ich nehme seit einem halben Jahr Neuroplant Aktiv. Das ist ein Johanniskrautextrakt. Kostet 45 EUR und reicht etwa ein viertel Jahr. Gegen die Migräne und die Kopfschmerzen hat es mir nicht wirklich geholfen. Aber seitdem ich das nehme habe ich keinen Nervenzusammenbruch und keine Angstzustände mehr. So was kam bei mir schon vor, wenn ich länger als ein bis zwei Tage Kopfschmerzen hatte.
    Antidepressiva habe ich vor ein paar Jahren genommen und hatte damit noch mehr Probleme als ohne. Zum Beispiel hatte ich Verstopfungen und irgendwie war ich immer müde. Jedenfalls habe ich es dann im Urlaub abgesetzt. Nach der ziemlich abrupten Absetzung, hat es meinen Hormonhaushalt durcheinandergebracht und ich bekam die Tage zu einem Zeitpunkt der gar nicht geplant war.
    Jedenfalls ist für mich klar, daß ich keine Antidepressiva mehr nehme, aber wenn man keinen anderen Ausweg weiß und mit den Nebenwirkungen leben kann, dann sollte man sie wohl einnehmen.
    Gruß
    Lily
  • Hallo Marc!

    Antidepressiva werden bei Migräne darum verschrieben um deine Schmerzgrenze zu erhöhen.

    So hat es mir mein Arzt erklärt,als ich ein Antidepressiva gegen meine Kopfschmerzen bekommen habe (was allerdings nichts gebracht hat).

    Ich habe auch schon Epilepsiemedikamente gegen meine Kopfschmerzen bekommen....

    Hoffentlich bringen die Tabletten bei dir etwas!

    Liebe Grüße,Anna-Lisa
  • Ich würde diese antidepressiva nicht nehmen meine mutter hat sie eine weile genommen und wurde dan erst depresiv und lief wie ein Zombie durch die wohnung, dann hat sie sie abgesetzt und es wurde besser ....... die migräne blieb zwar die gleiche aber sie ist nun nicht mehr depressiv. Nun nimmt meine mutter Asco Top schmelztabletten, aus der Gruppe der Triptanen, diese helfen dann bei migräne anfällen. Nun habe ich noch eine frage Bezüglich meinen problemen.... ich habe ungefähr etwa 30 minunten vor der Migräne einen Kreisbogen im Sichtfeld in diesem Kreisbogen blinken andauernt kreise und vierecke und dieser Kreisbogen ist auch da wenn ich die AUgen schließe und nach den 30 minuten is der Kreisbogen verschwunden dan fangen die Kopfschmerzen an kann mir einer bitte sagen was ich dagegen tun kann das es nicht mehr auftritt ??????



    Gruß Nico
  • Hallo Nico,

    dieses Phänomen dürfte eine sog. visuelle Aura sein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne#Migr.C3.A4ne_mit_Aura
    Was sagt denn der Arzt dazu?

    Triptane sollen bei der Migräne mit Aura erst nach Abklingen der Aura eingenommen werden.

    "Die Prophylaxe von Migräneauren im Rahmen einer Migräne mit Aura kann mit Lamotrigin erfolgen."
    Quelle (und Näheres hierzu):
    http://www.dmkg.de/pdf/migrneleitlinien2008.pdf

    Medikamente, auch frei verkäufliche, ebenso pflanzliche Medis, nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt!

    Alles Gute und viel schmerzfreie Zeit

    Harald Rupp
    Clusterkopfschmerz Selbsthilfe Nürnberg
  • Vielen herzlichen dank :)

    genau dass habe ich.
    Jetzt hätte ich nur noch eine frage .....
    was verursacht diese Migräne ?
    wenn du mir diese Frage beantworten
    könntest wäre ich dir auf ewig Dankbar !

    Gruß Nico
  • Hallo,
    ich habe seit 20 Jahren Migräne. Leider habe ich sie immer noch nicht richtig in der Griff bekommen, obwohl ich seit 12 Jahren in Behandlung bin.
    Als ich dann endlich zum Neurologe überwiesen wurde, habe ich auch Antidepressiva verordnet bekommen. Mit dem Paroxetin, was ich einnehme, habe ich eine deutliche Verbesseung gespürt. Die M-Anfälle wurden immer seltener. Weiterhin habe ich die Pille abgesetzt. Das hat mir 2 Jahre schmerzfrei gebracht.
    Jetzt geht es mir leider wieder viel schlechter, weil ich durch verschiedene Lebensumstände großen Stress bekommen habe. Dummerweise vergesse ich häufig die Einnahme der Tablette, was sich noch negativer auf meinen Gesundheitszustand ausübt.
    Stress schlägt sich bei mir sofort in Kopfschmerzen nieder. dann kommt das volle Programm: Druckschmerz im Nacken und Hals, Hämmern im Kopf, Revolte in Magen und Darm, Zittern vor Kälte und Angst bis der Kreislauf spinnt.
    Manchmal helfen die Triptane sofort und manchmal muß ich bis zu 4 mal was einnehmen.
    Ich habe mir jetzt vorgenommen, das Paroxetin wieder regelmäßig zu schlucken. Da bin ich nicht so stress-anfällig, stecke die Unannämlichkeiten des Lebens besser weg und lasse mich nicht so leicht aus der Bahn werfen.

    Ich kann Antidepressiva nur empfehlen. Mein Arzt sagt, es macht nicht abhängig.

    Viele Grüße und schmerzfreie Tage wünscht euch
    Simone.
  • hej
    ich bin 16 und habe schon seit meinem 4 Lebensjahr starke Migräne. Ich habe schon verschiedene schmerzmittel ausprobiert doch mir kommt er vor als würde ich gegen die schmerzmittel wie imun werden.. naja so toll ist das nicht, ich wollte mal fragen ob jemand ein schmerzmittel kennt das meinem Magen nicht zu sehr angreift weil zur Zeit brauch ich bei einer Migräne ca. 2-5 Tabletten ...und da ich etwa 3-5mal im Monat starke Migräne habe und sonst jeden 2ten tag leichte summiert sich die anzahl der Tabletten langsam. Bei sehr starker Migräne gehe ich oft ins Krankenhaus und las mir eine Infusion mit Cortisonund noch etwas gegen die Überlkeit Stechen.
    Bei meiner Migräne ist es immer so das ich sehr licht und lärm empfindlich bin und erbrechen.
    ich hoffe ihrgendjemand kann mir helfen .

    hab euch lieb mona
  • Hallo Marc!

    Ich habe etwa einen Monat lang Antidepressiva eingenommen, um meine Depressionen in den Griff zu bekommen. Normalerweise leide ich (26 Jahre) seit ich 15 bin an Migräne und hatte nie Ruhe davon. Doch seit Beginn der Einnahme des Antdepr. (Dosis 37,5 mg, Venlafaxin) habe ich keine Migräne mehr gehabt. Nun habe ich die Tabletten aber wegen der unerwünschten Nebenwirkung der Müdigkeit (kann ich mir in meinem Beruf noch weniger erlauben als Depressionen...) wieder abgesetzt, und das schon seit einem Monat; bisher habe ich keine Migräne mehr bekommen! Normlaerweise bekomme ich die im Verlauf meines Monatszyklus IMMER. Bisher blieb sie ganz und gar aus! Man kann also sagen, dass ich eine Art positive Nebenwirkung feststellen konnte, nämlich die Heilung (!?) von Migräne. Wie gesagt ist bisher nur ein Monat vergangen seit der letzten Einnahme des Medikaments und ich habe auch noch keine wissenschaftliche Erklärung dafür, wie das Antidepressivum auf die Migräne wirkt. Aber ich kann dir sagen, dass auf jeden Fall was dran ist am Rat deines Arrztes. Allerings bitte ihn, dich UMFASSEND über die Wirkweise und die Nebenwirkungen des Antidepr. aufzuklären! Ärzte verschreiben einem oft wild irgendwelche Sachen und erklären uns nichtmal warum, das ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung!
    Viel Glück und berichte doch, wenn sich noch was tut!
    Sarah
  • ich habe aura migräne schon immer mir hilft das ein renken meiner naken wirbel nur nicht auf dauerhaft
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.