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Antidepressiva bei Migräne ??

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Kommentare

  • hallo. ich kannd as aus eigener erfahrung bestätigen. ich leide seit 1997 an auramigräne. lähmungserscheinubngen, flimmern, panik - das volle programm. kopfschmertzen oft gar nicht, manchmal schwach, selten stark. also die auten waren und sind das problem. 10 jahre lang wusste niemand,w as ich habe - ich hatte panische angst davor einen hirntumor oder schlaganfälle zu haben. erst 2005 lernte iche inen neurologen kennen, der es sofort wusste: auramigräne!

    seine therapie hat mich für viele jahre komplett geheilt: lamotrigin (150mg) und efectin (trevilor) 75mg - durch das lamotrigin kamen absolut KEINE auren mehr, durch das efectin (trevilor) verschwand auch die panik und alle restlichen symtome. leider wurde ich aber in den jahren sehr fett (muss aber nciht unbedingt an den medikamenten liegen, ich hatet auch eine scheidung, trank viel etc.). ich setzte die emdikamente also 2012 vorsichtig ab und siehe da: weiter keine anfälle!

    nun erkannte man zufällig,. dass ich nUR eine niere habe, und zusätzlich hohe blutfettwerte, gichtanfälligkeit - also die eine niere hat ES NICHT LEICHT!
    ausserdem durch emin übergewicht eine deutliche fettleber.

    ausgerechnet jetzt beginnen ein jahtr nach dem absetzen der medis wieder auren. noch keine starken, aber am sonntag wurde mir massiv übel und die linke gesichtshälfte schien kurz wieder taub zu werden.

    nun ist es durch die nierenproblematik und das übergewicht nciht so leicht für mich wieder einfach schnell die emdikamente zu nehmen. auch emin neurologe meint: abwarten, wegen nur eines anfalls. heute morgen war mir aber schonw ieder übel, aber diesmal kam sonst nichts.

    die frage ist nun für mich was ich tun soll. es war schon wundervoll dank der zwei medikamente anfallsfrei zu sein.
    ich ahbe aber keine lust noch fetter zu werden oder meine niere umzubringen....
  • Zum Thema Venlafaxin als MigräneProphylaxe kann ich sagen , es funktioniert wunderbar. Nehme es schon seit 3 Jahren und habe schon 2 x versucht aufzuhören. Aber nach 3 -4 Wochen hatte ich wieder Migräneanfälle. Nehme es also täglich und komme sehr gut zurecht. Habe keine Nebenwirkungen. Da ich die Kapseln von AAA Pharmaz habe, mache ich die auf und nehme nur 12,5mg statt 37,5mg. Sind 3 kleine Tabletten drin. Habe die Dosis aber langsam reduziert. Reicht mir aber vollkommen aus.
  • Hej, Marc!
    Ich (38 Jahre) halte NICHTS von "Antidepressiva"! Die sind in manchen Ländern längst verboten ... warum nicht auch bei uns, ist mir ein Rätsel! Die pushen Dich mit "sanfter Gewalt" in Zustände, die uns Menschen nicht gegeben sind! Und machen abhängig (schon nach gar nicht so langer Zeit)!! Lies mal nur selbst nach ... Verständlich, daß der (die) Hersteller es anders schreiben (lassen) ... aber Du wirst die Wahrheit unschwer schwarz auf weiß finden!
    Jedoch ich verstehe, warum man es bei Migräne damit versucht: es GIBT etwas, das Migräne SOWIE "Depressionen" zugleich angeht ... das ist aber kein "Antidepressivum"!
    Sondern das Mehl aus Amarant + Quinoa (2 "Schein-"Getreide aus den Anden) - die mahlt man *ganz* fein ... und nimmt 1 Löffel davon jeden Morgen ugf. eine halbe Stunde vor dem Frühstück (spült es mit viel Wasser herunter). Seltsamerweise behebt oder lindert das angeblich "Depressionen" SOWIE auch meine Migräne ... die ist davon nämlich seit geraumer Zeit verschwunden, aber das mit den "Depressionen" habe ich nur von einem Händler mal gehört ("Naturkost nach Ehlers" o. so ähnl.).
    Ich mache mir die Mischung jedoch schon längst selbst in der Getreidemühle, mit eigenen Amarant- u.- Quinoa-Körnern aus dem Einzelhandel ... das ist zwar jeden Morgen aufwendiger - dafür aber ein klein wenig billiger.
    Hab auf Dich acht! Laß Dich nicht zu "Antidepressiva" verführen!! Man kommt davon nur SEHR schwer (bis gar nicht) wieder los!
    Wenn "mein" ursprungsgerechter Weg auch bei Dir klappte, bist Du allemal besser dran!!
    Viel Erfolg!
    Gurgi.
  • Hallo zusammen,

    wenn man ca. 6-7 Tage im Monat Migräne hat, oder einen die Migräne sonst stark beeinträchtigt, raten Ärzte zu einer Prophylaxe mit Medikamenten. Leider gibt es bisher keine spezifischen Migräne-Prophylaktika, sondern es werden immer Medikamente genutzt, die eigentlich für andere Krankheiten entwickelt wurden.
    Das können z.B. Betablocker, Antiepileptika oder eben auch Antidepressiva sein. Es ist halt immer eine persönliche Abwägung, ob man prophylaktische Medikamente nehmen möchte. Manchmal ist es besser regelmäßig eine Prophylaxe zu nehmen, als sehr viele Migränetage mit großer Beeinträchtigung und vielen Schmerzmitteln zu haben. Antidepressive sind auf jeden Fall nicht ungewöhnlich als Migräne-Prophylaxe und die bei Migräne empfohlenen Mittel machen auch nicht abhängig.

    Es gibt eine "Leitlinie zur Therapie der Migräne", die von führenden Migräneexperten herausgegeben wird. Dort kann man auch die Empfehlungen zu prophylaktischen Medikamenten nachlesen. Die neuste Version gibt es auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. (@Harald Rupp: die DMKG verlinkt leider eine ältere Leitlinien, nicht die aktuellste).
    Ihr findet die Leitlinie hier: http://www.dgn.org/leitlinien/11-leitlinien-der-dgn/2298-ll-55-2012-therapie-der-migraene

    Wenn ihr nicht gleich "harte" Medikamente nehmen möchtet, könnt ihr auch zunächst versuchen herauszufinden, was eure Auslöser sind und diese zu vermeiden, zu regelmäßigen Zeiten essen, schlafen und aufstehen, Ausdauersport, Entspannungsübungen und hochdosiert Magnesium und Vitamin B2 und evtl. Coenzym Q10 nehmen. Es gibt Studien darüber, dass das hilft.

    Auf jeden Fall finde ich die Leitlinie eine gute Anlaufstelle, da man sich dort informieren kann, was der Stand der Wissenschaft zu Behandlung und Prophylaxe ist.

    Die Schmerzklinik Kiel bietet außerdem eine gute Übersicht über die verschiedenen prophylaktischen Medikamente und listet auf, welche wann zu empfehlen sind: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/vorbeugung/


    Noch ein Wort zu den Schmerzmitteln, die einige von euch erwähnt haben: es gibt spezialisierte Migräne-Medikamente, die sogenannten Triptane. Häufig reichen Schmerzmittel wie Ibuprofen bei Migräne nicht aus. Triptane wirken gezielt gegen die Migräne. Sie dürfen allerdings nicht von Menschen mit Herzproblemen, Schlaganfallrisiko, in der Schwangerschaft genommen werden. Wenn man Migräne mit Aura hat (Sehstörungen wie Marc sie beschreibt), darf man das Triptan erst nach der Aura-Phase nehmen. Bitte sprecht vorher mit einem Arzt darüber! Es gibt spezialisierte Migräne- und Kopfschmerz-Experten, die sich damit auskennen.
    Wenn ihr Schmerzmittel nehmt, müssen diese gegen Migräne ausreichend dosiert werden. Die Migräne-Leitlinie gibt auch hierfür Empfehlungen (Tabelle 55.4).

    Wenn ihr mehr über eure Krankheit wissen möchtet, könnt ihr euch z.B. auf der Website der Schmerzklinik Kiel informieren, die hat eine ganz gute Rubrik "Migräne-Wissen": http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/

    Viele Grüße,
    Fran (39 J., seit 20 Jahren Migräne)

    --
    Mein Blog: http://www.migraeneundkopfschmerznews.de
  • Marc schrieb:
    Datum: (Montag, 2.7.07, 13:36)

    Hallo,
    ich M,30 habe ca alle 7-10 Tage Migräne, die sich überwiegend mit Sehstörungen, Flimmern vor den Augen und Kopfschmerzen äußert.selten taube Finger und Erbrchen bze Lichtempfindlichkeit. Die Sehstörungen und das Flimmern lassen nach ca einer halben Stunde wieder nach, dann kommen Kopfschmerzen, leichte bis mittelschwere. Bisher habe ich diese immer mit Paracetamol oder Iboprofen tabletten behandelt, ca 3-5 Tabletten kamen da im Monat zusammen. Nun meinte meine Neurologin das die Schmerzmittel mit der zeit auf die Leber und Nieren gehen, es ein Schmerzmittelmißbrauch werden könnte, daher verschrieb sie mir ein Antidepressiva Amitriptylin 25, Abends eine Tablette.
    Ich bin nicht Depressiv oä... sie meinte damit würden auch die Kopfschmerzen der Migräne und die Sehstörungen besser werden, das Ziel sei es weniger Schmerzmittel einzunehmen. Was ich auch scho schon erreicht habe, habe die Psychotabletten noch nicht genommen, aber bei den letzten Migräneanfällen schon oft auf Schmerzmittel verzichtet.
    Nun würde mich interessieren, bringen denn solche Psychopharmaka etwas bei Migräne ? Unter Anwendungsgebieten steht nun wirklich nichts von Migräne. Kann dazu jemand etwas sagen ?

    Vielen Dank

    Grüße

    marc


    Hallo;
    ich nehme jetzt seit gut einem Monat Venaflexin (ein Antidepressiva welches nicht müde macht ) gegen meine Migräne . Ich leider unter sehr starken und häufigen Migräne und habe schon semtliche Dinge und Medikamente ausprobiert. Nach meinen Besuch in der Migräne/Klinik in Kiel wurde mit dieses Medikament empfohlen und ich muss sagen es hilft mir sehr gut, ich bin seit dem Migräne frei und hoffe es bleibt auch so :-)
    Auf jeden Fall ein Versuch Wert;-)

    Liebe Grüße
  • Hallo,ich möchte dieses Thema gerne nochmal aufgreifen.Ich leide unter Schwindelmigräne die durch Hormone getriggert wird.Im August hatte ich plötzlich jede Woche einen Anfall, seit dem nehme ich nun Amitriptylin 25mg Abends 1 ein.Seit dem hatte ich keinen Anfall mehr.Ich Frage mich die letzte Zeit ob man vielleicht auch so einen Erfolg mit Johanniskraut was ja nachweislich auch gegen Depressionen erfolgreich eingesetzt wird auch helfen könnte? Hat es schon mal jemand ausprobiert und kann mal berichten? Das Amitriptylin hilft mir wirklich gut aber ewig möchte ich es natürlich auch nicht nehmen und wenn es eine Alternative gibt umso besser. L. G. Maja
  • Hallo in die Runde,
    ich habe vor ca. 8 Monaten ein Mittelchen kennengelernt, womit ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen habe.

    Migrolon ist nicht nur ein ausgezeichnetes Mittel gegen Migräne-Attacken und Cluster-Kopfschmerz, sondern es ist auch gleichzeitig ein Anti Depressiva.

    Na zumindest wirkt es gegen psychogene reaktionen, Aufregung und Stress und meine Angstzustände und Panikattacken haben auch stark nachgelassen.

    Migrolon ist ein rein pflanzliches Phytopharmaka was keine Nebenwirkungen verursacht, sanft und dennoch bestimmend in seiner Wirkung.

    Wenn ich es rechtzeitig nehme ( vor dem ausbrechen meiner Attacke ) dann kann ich sie meistens schon im Keim ersticken und wenn es zu spät ist, dann halten sich die Schmerzen in Grenzen und es ist gut auszuhalten.

    Die Dauer ( sonst immer über 4-8 Stunden ) verkürzen sich dann auf ca. 1-2 Stunden ( wie gesagt, mit erträglicher Klinik ). Ich habe mittlerweile meine Migräne-Attacken halbieren können und meine Angstzustände und Depris sind fast gänzlich verschwunden.

    Migrolon entspannt meinen ganzen Körper und beruhigt Geist und Seele. Für mich eine gelungene Alternative zu den chemischen, meist ungesunden Substanzen wie triptane & CO.

    Migrolon ist eigentlich ein must have für alle migränegeplagten Menschen und gehört in jede hausapotheke. Ich wünsche allen Migränikern viele Attackefreie Tage und geruhsame Nächte.

    LG.
  • Hallo!

    Ich bin w, 27, und nehme seit Anfang Dezember Trimipramin, mittlerweile 10 Tropfen abends. Ich kann seitdem nachts durchschlafen und die Migräneanfälle sind tagsüber auch schwächer geworden.

    Meine Neurologin hat mir erklärt, dass Antidepressiva an den selben Punkten ansetzen wie Migränemittel auch.

    LG Sunniemaus
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