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Sehr starke Kopfschmerzen nach husten, niesen oder lachen

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Kommentare

  • Das Thema ist zwar schon älter, aber ich hoffe trotzdem, dass ich einigen helfen kann. Ich quäle mich schon seit 13 Jahren mit primären Hustenkopfschmerz (so nennt das mein Neurologe). Eine Behandlung mit Indometacin kam für mich nicht in Frage, weil ich "erst" 48 bin und meine Organe nicht vorzeitig k.o. schlagen möchte. MRT HWS und Kopf, ohne Ergebnis, das den Schmerz erklären würde. Es wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer und als letzte Hoffnung, ging ich zu einer Osteopathin. Gleich beim ersten Gespräch vermutete sie, dass Muskelverkrampfungen rein spielen und sie hatte recht. Sie verordnete mir zusätzlich Massagen. Das mache ich nun seit 8 Monaten und ich muss sagen, es hilft mir wirklich, aber auch nur, wenn ich mindestens einmal die Woche da bin.
    Gleich am Ansatz der Haare sind kurze Muskeln und wenn mein Schmerz schlimm ist, sind die verkürzt und verkrampft. Die werden dann mit sanftem Druck gelockert, sodass die Physiotherapeutin da rein greifen kann. Wenn diese Muskeln dann aufgelockert sind, streckt sie diese Muskeln indem sie in einer bestimmten nach vorne gebeugten Stellung an meinem Kopf zieht um der Verkürzung entgegen zu wirken. Das hilft mir am besten. Wenn ich mal längere Pausen in meiner Physiotherapie habe und der Schmerz wird schlimmer, benutze ich Volt****creme, die forte Version. Die schmiere ich 3 x tägl. auf meinen Nacken, bis zum Haaransatz. Auch damit kann ich mir helfen.
    Einmal im Monat mache ich eine osteopathische Sitzung, dabei war schnell klar, dass auch die restliche Schulter- und Rückenmuskulatur total verkrampft und verknotet ist. Das lockern dieser großen Muskeln ist schmerzhaft, aber letztendlich wirkt es Wunder.
    Den Hustenkopfschmerz habe ich immernoch und werde ihn wohl auch lebenslänglich haben und diese Schmerzen haben mich sehr in meiner Lebensqualität beschnitten, aber nun habe ich Hoffnung. Der Schmerz ist auf ein erträgliches Maß gesunken und ich hatte auch schon 2 komplett schmerzfreie Tage, was in den letzten 8 Jahren nicht mehr der Fall war. Ich habe diese beiden Tage echt gefeiert und war total euphorisch.
    Ich habe keine Ahnung, ob das was für jeden ist, aber ein Versuch ist es wert. Hört euch um, ideal ist sicher eine Praxis die sowohl Osteopathie, als auch Physiotherapie anbietet, dann kann man das verbinden.

    Es wäre schön, ernn ihr eure Erfahrungen hier postet und damit anderen Mut macht.
    Ich hoffe sehr, dass ich wenigstens einem Menschen mit meiner Erfahrung der Behandlung helfen kann.
  • Moin. Ich bin neu hier.

    Seit meiner Geburt leide ich an so ziemlich allen Arten des Kopfschmerzes. Die Ursache ist bekannt. Die Auslöser leider nicht. Trotz zigfacher EEG's, mehreren CT's und zuletzt auch MRT's von Kopf und Halswirbelsäule.

    Auf meiner persönlichen Schmerzskala von 0 bis 10, bin ich niemals unter einer 3. Das bedeutet für mich: Dauerhaftes Druckgefühl mit sehr leichtem Schmerz und leichtem Tinitus.

    Seit einigen Wochen erlebe ich jedoch auch eine neue Art: Punktueller Schmerz im oberen, mittleren Bereich des Schädels, der bei Husten und Niesen auftritt und kurz danach auch wieder verschwindet.

    Das klingt ja, meines Erachtens, ähnlich dem der anderen Kommentatoren/innen

    Ich überlege noch, ob ich damit zum Arzt gehe, da nach 45 Jahren niemand eine Lösung für meine Grundbeschwerden gefunden hat.

  • Hallo,ich habe seid ca. 12 Monaten auch nach dem Niesen oder Husten starke Kopfschmerzen die kurz danach wieder abklingen. MRT ohne Befund , Augenarzt ohne Befund, HNO ohne Befund. Ich Versuche es jetzt auch mit Nackenmasage und Voltaren im Nacken und Hals.

  • Hallo,

    vielleicht kann ich Abhilfe schaffen. Ein kleiner Tip eines Sanitäters.

    Wenn die vielen Untersuchungen Negativ waren und man Krankheiten Dinge ausschließen kann, wird es sich höchst wahrscheinlich um eine Reizung der Mund und Nasenschleimhäute handeln, die beim Niesen und Husten Tinitus und Kopfschmerzen auslösen können. Bei der Reizung kann es sich um Allergien, Farben, Rauchen u.s.w. handeln. Jetzt die Behandlung. 2 mal Nasenspülung, 3 mal sehr gründlich Zähne Putzen und danach Alkohol freie Mundspülung benutzen. Nach einigen Tagen verschwinden die Symptome. Bei einigen früher, bei anderen später. Aber es klappt. Was das Marihuana angeht, würde ich vom Rauche abraten. Im Tee oder im Kakao hilft es besser. THC wird in z.B. seit mehr als 25 Jahren in Krankenhäuser als wunderbares Naturheilmittel angesehen, da THC die Schleimhäute austrocknet und dadurch abschwellend wirkt. Hilft auch gut erwiesenermaßen bei Asthma, wenn man es nicht rauch. Drogen sind eher Nikotin, Alkohol ( ein reines Zellgift ) oder diverse Medikamente, wie z.B. auch Indometacin, die zum Teil überall leicht zu erwerben sind. Aber wie gesagt! Erstmal alles mit dem Arzt abklären, auch die HWS Geschichte. Wenn nichts mehr übrigbleibt, sind es die Schleimhäute im Rachen, Nase, Mittelohr oder Sinusitis. Hoffe ich konnte weiterhelfen.

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