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tägliche Kopfschmerzen / Gesichtsschmerzen seit 4 monaten

Hallo ihr Lieben,

ich bin 27 Jahre alt und habe seit 4 Monaten Kopf- und Gesichtsschmerzen. Alles fing mit einer Erkältung Mitte Dezember 2014 an. Die Erkältung selbst war anders als gewohnt. Schnupfen blieb komplett aus und ich merkte sofort dass das Kopfgefühl anders als bei vergangenen Infekten war.

Die Erkältung verflog aber die Kopfschmerzen blieben.

Der Hausarzt stellte eine Schilddrüsenunterfunktion fest - TSH Basal 5,49+ , einen schweren Vitamin D Mangel <7.0- ng/ml und der Ferritin-Wert liegt bei 16.2.
Der Eisenwert war auch nicht besonders hoch (59), aber kein Mangel. Creatinin ist hoch mit 0.9.

Für die Schilddr. bekam ich mit L-Thyroxin Henning 75mg - 75mg, also eine Tablette pro Tag seit Anfang März 2015. Mein Zustand und meine Gesichtsschmerzen verschlechterten sich bzw es kamen neue Syptome dazu. Erst diesen Samstag ist mir, durch einen Zufall, in den Sinn gekommen dass ich eventuell überdosiert wurde. Einen Arzt kann ich erst Montag konsultieren.

Desweiteren nehme ich 20 000 Dekristol Vitamin D einmal die Woche seit Anfang März 2015. Es hob erst mein allgemein Befinden (Laune) aber nach drei Wochen bekam ich schlimme Angstzustände und extreme Aufs und Abs und wie schon gesagt weitere diffuse Gesichtsschmerzen. Ich nehme aber zurzeit an dass es durch das Schilddr. Medikament zustande kam.
Dazu kommen 300mg Magnesium wegen dem hochdosiertem Vitamin D und als Test ob es auswirkungen auf die KS hatte. Aber leider nein.

Meine aktuellen Symptome sind wie folgt:
Sehr leicht benebeltes Gefühl im Kopf, wie am 5. Tag einer Erkältung oder so.
Krampfartiges Gefühl in der Stirnregion.
Ziehen links und rechts über den Augenbrauen.
Drücken und Ziehen seitlich / hinter und teilweise in den Augen.
Ab und zu Sehstörungen. (Leicht verschwommen sehen)
Schwindel beim aufstehen.
Schmerzende Schläfen (Drücken / Ziehen - kein Pulsieren)
Drücken / ziehen hinter den Ohren.
Angestrengter Nacken.
Tinnitus auf der rechten Seite
Manche Schmerzen sind für einen Tag da und am nächsten wieder weg - zB ziehen / drücken auf einer Kieferseite oder in einzelnen Zähnen.
Sprechen fällt schwer / fühlt sich anstrengend an, als würde dabei ein Druck im Kopf / der Nasenregion ausgelöst werden.
Schmerzender Nasenrücken.
Alle Beschwerden habe ich von morgends bis Abends. Ich kann zwar gut durchschlafen aber nach dem Aufwachen ist es alles da.
Der Schmerz ist eine 2-3 (Zum Glück)
Wenn ich Mittags einschlafe sind die KS nach dem aufwachen schlimmer und ich fühle mich wie gerädert.

Andere Symptome die ich vor der Erkältung schon sehr lange hatte:
Ständig schaumiger Speichel (Kennt das jemand???)
Sehr oft niedriger Blutdruck, trotz täglichem Sport.
Manchmal laufen mit die Lippen blau an. Vielleicht einmal im Monat.
Sehr empfindlich auf der Haut bei feinen Berührungen durch Dritte. Beispielsweise sehr zartes Streicheln löst fast schon schmerzhaftes Gefühl aus.
Rückenschmerzen welche ich aber mit täglichen Rückenübungen gut in der Griff bekam

Medis:
Bei schlimmen Attacken, welche ich bisher nur ca 4. Mal hatte und das auch nach anstrengenden Tagen, helfen mit Ibuprofen 400mg sehr gut.
An "normalen" Schmerztagen schmiere ich mir Pfefferminzöl auf der Gesicht. Das funktioniert soweit für mich.

Ich war bei folgenden Ärzten:
HNO Arzt: CT der Nasennebenhöhlen ohne Befund. Nur leicht angeschwollen Nasenmuscheln. Allergietest wird diesen April gemacht.
Hausarzt: Blutergebnis siehe oben.
Orthopäde: Verpsannungen der Schultern. Aktuell in Neuraltherapie und manuelle Therapie (die Dame behandelt mich hauptsächlich osteopathisch)
Osteopath: Besuchte ich (mein erstes Mal) bevor die manuellen Therapie Stunden begannen. Da ich nicht wusste was ich mir unter Osteopathie vorzustellen hatte, war ich nach 40 Minuten liegen während die Frau ihre Hände unter meinen Kopf legte und 80 Euro weniger etwas verunsichert. Sie stelle im Übrigen keine Blockaden oder sonstiges fest.
Neurologe: EEG war "auffällig". MRT folgt sobald ich abklären konnte wie es sich mit einer eventuellen überdosieren von L-Thyroxin (Jod) und dem Kontrastmittel beim mrt verhällt.
Kieferorthopäde: Verdacht auf cmd - craniomandibuläre dysfunktion aber ohne einen Funktionstest und nur Anhand meiner Symptome diagnostiziert. Nächste Woche bekomme ich eine Schiene und danach Physio-Therapie speziell für dieses CMD.
Zahnarzt: Alles ohne Befund.

Mir gehen so langsam die Ärzte aus. Fehlt noch der Augenarzt. Wäre dankbar für Vorschläge oder Ideen.

Was ich alles sonst versucht habe:
Yoga für Nacken und Schultern + schmerzlindernde Cremes sowie wärmende Cremes für den Nacken / Schultern.
Täglich halbe Stunde Cardiotraining (Home-Trainer Fahrrad)
Viel Rausgehen, spazieren gehen.
Übungen für Kiefer, HWS etc
Entspannungsverfahren
Sehr viel Trinken
Magnesium 300mg täglich
So gut wie möglich Verzicht auf Zucker.
Ernährungsumstellung
Behandlung mit TENS-Gerät.

Das Einzige was mir noch einfällt oder ich noch nicht klären konnte war, dass wir in unserer Wohnung ein Schimmelproblem haben. Im Winter wird es immer ein wenig schlimmer.
Der Schimmelbefall bzw die Stellen wo es schimmelt ist nicht besonders groß, aber ich habe kein Fachwissen ob es nun einen Unterschied macht wenn es "viel" oder "wenig" schimmelt.
Wir putzen es imme weg, aber der Schimmel kommt in den kälteren Monaten immer wieder.

Fazit: Ich sehr verunsichert, was es zu bedeuten hat, das ganz unabhänig von Gemütszustand, Bewegung, Training, Ernährung, Entspannung etc alles keinerlei Einfluss auf die Kopfschmerzen hat. Ich bin mir manchmal nichtmal sicher ob es wirklich Kopfschmerzen sind. Manchmal fühlt sich der Kopf einfach nur dumpf an. Manchmal frage ich mich ob es eine Art Virus ist oder etwas anderes. Eine Entzündung im Knochen, ständig leichte vergiftung durch Amalgan-Füllungen????. Aber dann denke ich, dass ich das doch merken würde oder???
Ich bin wirklich überfragt :-(

Vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee oder erkennt sich wieder. Vielleicht sind auch Sachen dabei die ihr selbst noch nicht probiert habt gegen die KS.
Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.

Liebe Grüße

Kommentare

  • Hallo,
    freut mich sehr endlich jemandem mit den gleichen Problemen gefunden zu haben.
    Ich (20) habe seit Oktober 2014 Gesichtsschmerzen. Am Anfang hat es mich richtig umgehauen. Von jetzt auf gleich hatte ich so Schmerzen, dass ich kaum sprechen und denken konnte. Mein Gesicht ist angeschwollen und mein Freund hat den ganzen Abend damit verbracht einen Lappen in Eiswasser zu tauchen und mir immer wieder auf meine Stirn zu legen. Ob es geholfen hat kann ich nicht sicher sagen... Ich dachte auf jeden Fall das alles würde schnell wieder aufhören. Ich habe meine Augen checken lassen weil der Schmerz anfangs hauptsächlich hinter einem bzw. nach kurzer Zeit hinter beiden Augen aufgetaucht ist. Meine Augen sind aber unauffällig.

    Als nächstes ging ich zu einer HNO-Ärztin. Sie stellte einige Allergien fest (vorallem Milben). Allerdings habe ich noch nie in meinem Leben Anzeichen von Allergien (rote Augen, juckende Nase, etc.) an mir bemerkt. Abends war ab und zu meine Nase etwas zu aber darüber habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht. Die HNO-Ärztin meinte jedenfalls meine Schmerzen würden kommen weil durch die Allergien meine Nebenhöhlen verstopft wären und dadurch auch die Stirnhöhlen nicht genügen Sauerstoff bekämen. Sie hat mir ein Rezept für ein Kortison-Nasenspray gegeben, das helfen sollte. Eingebildet oder nicht, hat es wirklich geholfen. Allerdings nur ca. 2 Wochen lang. Dann ging alles von vorne los. Bis auf das geschwollene Gesicht!

    Nach und nach breiteten sich die Schmerzen auch Richtung Ohren und Oberkiefer aus. Mit am häufigsten aber immer noch im Bereich der Augen/ untere Stirn/ Schläfen und Nasenwurzel.

    Bei einer Neurologin war ich auch. Meine Hirnströme waren normal und ich hatte das Gefühl sie nahm mich gar nicht ernst… Meinte nur ich solle das Nasenspray weiter nehmen. Da ich nach einer Zeit aber jeden Morgen etwas Nasenbluten hatte lasse ich das Nasenspray mittlerweile weg. (Hat ja eh nicht geholfen.)

    Beim Osteopathen wurde ich mehrmals durchgeknetet und habe Spritzen bekommen (linke Schulter, linkes Becken, linke Schläfe, Nasenwurzel, Hinterkopf). Ein paar Tage waren Schmerzen von den Spritzen selbst da (blaue Flecken, Beulen). Aber nach der 2. Behandlung habe ich mich auf jeden Fall besser gefühlt. Ich war aktiver, die Schmerzen im Gesicht waren schwächer und an manchen Tagen sogar ganz verschwunden. Als sie jedoch nach 1-2 Wochen wieder neu auftauchten war ich ziemlich am Ende… Ich habe in letzter Zeit viel geweint weil ich langsam nicht mehr weiter weiß. Ich rege mich immer mehr über Kleinigkeiten auf. Habe mich nicht mehr so gut im Griff…

    Letzte Woche war ich bei meinem Hausarzt, der ziemlich cool ist. Ich habe ihm alles erzählt und er war geschockt. Auch dort habe ich wieder angefangen zu weinen. Jetzt habe ich am 18.05.15 einen MRT Termin. Hoffentlich wird bald rausgefunden was ich habe.

    Eigentlich bin ich ein sehr lebensfroher Mensch. Ich lache viel und habe normalerweise immer gute Laune. Die Gesichtsschmerzen bringen alles durcheinander. Ich denke den ganzen Tag lang nur noch darüber nach was ich haben könnte. Habe auch schon viel im Internet gelesen.

    Noch ein paar Infos über mich:
    1. Schilddrüsenunterfunktion seit Jahren (momentan L-Thyroxin 100)
    2. Auch ich hatte Schimmel in der Wohnung direkt neben meinem Kopfende vom Bett. Das haben wir allerdings erst beim Auszug entdeckt (Sind vor 3 Monaten umgezogen aber die Schmerzen haben sich nicht verändert)
    3. Oft Kreislaufprobleme. Vorallem wenn ich zu lange dusche (zu warmes Wasser) oder abends beim Kochen (habe einen Stuhl in der Küche stehen falls es mir schwindelig wird). Letztens war ich mit Freunden unterwegs und bin einfach umgekippt. Das ist mir vor Jahren schon mal passiert aber seitdem nicht mehr. Diesmal habe ich aber während der Ohnmacht gesprochen (wirres Zeug „hääää waaas waaaas?!“) und habe dabei wohl ziemlich böse geguckt. Danach hab ich noch einige Minuten wie durch Watte gehört und hatte die ganze Zeit ein graues Kribbeln im Bild (wie bei alten Fernsehern)

    Der Osteopath meinte die linke Seite des Körpers wäre die „Gefühlsseite“ und ich bin links wohl sehr verspannt. Deshalb habe ich viel über den atypischen Gesichtsschmerz nachgedacht. Aber ich bin kein psychisch schwacher Mensch. Ich habe auch keine schlimme Vergangenheit oder sonst etwas Auffälliges.

    Ich weiß nicht mehr weiter. Hoffentlich hilft das MRT-Ergebnis.

    Lieben Gruß

    Paulina
  • * Die Schmerzen habe ich meistens schon wenn ich morgens wach werde und dann bis ich abends schlagen gehe. Nachts habe ich keine Schmerzen. Zumindest merke ich nichts davon.
    In den letzten Tagen Fangen die Schmerzen meistens erst gegen Mittag an. Die intensität schwankt. Auch die Stellen sind nicht immer alle betroffen. Manchmal auch zeitweise nur der Oberkiefer oder nur die Nasenwurzel... Ich habe abends auf der Couch oft eine Art Stirnband an. Ziemlich eng um dem Kopf. Bin mir aber immer noch nicht sicher ob das hilft. :D
  • Hallo Paulina,
    hallo Kristina,

    ich habe eure Beiträge gelesen und kann euch einige Empfehlungen und Hilfe geben.

    Leider hatte ich ähnliche Erfahrungen mit dem atypischen Gesichtsschmerzen/ Trigeminusneuralgie gemacht.
    Die Ursache habe ich selbst durch Eigenrecherche...durch Bücher...herausgefunden. Es waren wurzelgefüllte Zähne sowie eine neue Brücke darüber! Die Schulmedizin konnte mir nicht helfen und verschrieb mir Medikamente, u.a. Tramadol bis Carpamazipin, die nicht helfen konnten, da die Ursache nicht gefunden wurde (16 unterschiedliche Ärzte inkl. Uniklinken).

    Der 1. Schritt ist einen ganzheitlichen Zahnarzt aufzusuchen. Alle wurzelgefüllte Zähne (tote Zähne) sollten entfernt werden und der darunterliegende Kieferknochen sollte abgelöffelt werden. Durch diese toten wurzelgefüllten Zähne entstehen toxische Gifte die den ganzen Körper vergiften.... Wenige Zahnärzte sehen diesen matschigen Kieferknochen (man sieht es auf dem normalen Röntgenbild nicht), der bei mir diese atypischen Gesichtsschmerzen/ Trigeminusneuralgie auslöste. Ein ganzheitlicher Zahnarzt operierte mich und entfernte die Kieferostitis / NICO http://www.deguz.de/patienten/das-a-z-der-umwelt-zahnmedizin/kieferostitis-nico.html. Heute bin ich schmerzfrei und unsagbar glücklich.

    Gute Besserung und alles Liebe
  • Hallo,

    bei mir wurde im Mai 2015 ein wurzelbehandelter Zahn mit Zyste gezogen. Leider hat mein Zahnarzt das Knochenfach nicht richtig ausgefräst und es hat sich jetzt eine chronische Kieferostitis gebildet.
    Habe eine Ärzteodysee hinter mir: zum Neurologen, Orthopäden, 3x MRT von Wirbelsäule und Schädel, Osteophat. Nervenzucken und Kribbeln in Händen und Füßen, extreme Anspannung im Nacken, Abgeschlagenheit, komisches Gefühl in der Wange, nach Sport wurde es schlimmer.
    Zum Glück habe ich von einer Ärztin den Tipp bekommen zur ganzheitlichen Zahnärztin zu gehen.

    Sie hat einen Bluttest veranlasst, den musste ich zwar selbst zahlen ca 300€ in einem Speziallabor in Berlin. Die Blutwerte Rantes, MDA-LDL, Nitrotyrosin und die Mercaptan/Thioether Werte sind erhöht.
    Diese Werte und die kinesiologische Untersuchung haben ergeben, dass der Kieferknochen schwammig geworden ist. Weitere Infos: www.kieferostitis.de

    Am Montag werde ich nun operiert.

    Das Problem wird von vielen "normalen" Zahnärzten nicht erkannt, leider. Die sollten alle mal eine Fortbildung in Umwelt/Ganzheitliche- Zahnmedizin machen!!!
  • Hallo Kstina,

    ich habe genau die gleichen Probleme wie du! Bist du die Schmerzen mittlerweile losgeworden? Nach einer langen Ärzteodyssee wurde ich an den Nasennebenhöhlen operiert. Es scheint eine Belüftungsstörung gewesen zu sein. Die Stirnhöhlengänge waren geschwollen, das hat man allerdings zuerst auch nicht gesehen. Leider habe ich seit der OP immer noch Kopfdruck, aber etwas verändert. Daher wüsste ich gerne, was bei dir herausgekommen ist.

    Liebe Grüße
  • Geh zu einem zahnarzt der auf Cmd spezialisiert ist. Die gzfa empfiehlt hier auch Ärzte.
  • Hallo ihr Lieben,



    ich bin 27 Jahre alt und habe seit 4 Monaten Kopf- und Gesichtsschmerzen. Alles fing mit einer Erkältung Mitte Dezember 2014 an. Die Erkältung selbst war anders als gewohnt. Schnupfen blieb komplett aus und ich merkte sofort dass das Kopfgefühl anders als bei vergangenen Infekten war.



    Die Erkältung verflog aber die Kopfschmerzen blieben.



    Der Hausarzt stellte eine Schilddrüsenunterfunktion fest - TSH Basal 5,49+ , einen schweren Vitamin D Mangel <7.0- ng/ml und der Ferritin-Wert liegt bei 16.2.

    Der Eisenwert war auch nicht besonders hoch (59), aber kein Mangel. Creatinin ist hoch mit 0.9.



    Für die Schilddr. bekam ich mit L-Thyroxin Henning 75mg - 75mg, also eine Tablette pro Tag seit Anfang März 2015. Mein Zustand und meine Gesichtsschmerzen verschlechterten sich bzw es kamen neue Syptome dazu. Erst diesen Samstag ist mir, durch einen Zufall, in den Sinn gekommen dass ich eventuell überdosiert wurde. Einen Arzt kann ich erst Montag konsultieren.



    Desweiteren nehme ich 20 000 Dekristol Vitamin D einmal die Woche seit Anfang März 2015. Es hob erst mein allgemein Befinden (Laune) aber nach drei Wochen bekam ich schlimme Angstzustände und extreme Aufs und Abs und wie schon gesagt weitere diffuse Gesichtsschmerzen. Ich nehme aber zurzeit an dass es durch das Schilddr. Medikament zustande kam.

    Dazu kommen 300mg Magnesium wegen dem hochdosiertem Vitamin D und als Test ob es auswirkungen auf die KS hatte. Aber leider nein.



    Meine aktuellen Symptome sind wie folgt:

    Sehr leicht benebeltes Gefühl im Kopf, wie am 5. Tag einer Erkältung oder so.

    Krampfartiges Gefühl in der Stirnregion.

    Ziehen links und rechts über den Augenbrauen.

    Drücken und Ziehen seitlich / hinter und teilweise in den Augen.

    Ab und zu Sehstörungen. (Leicht verschwommen sehen)

    Schwindel beim aufstehen.

    Schmerzende Schläfen (Drücken / Ziehen - kein Pulsieren)

    Drücken / ziehen hinter den Ohren.

    Angestrengter Nacken.

    Tinnitus auf der rechten Seite

    Manche Schmerzen sind für einen Tag da und am nächsten wieder weg - zB ziehen / drücken auf einer Kieferseite oder in einzelnen Zähnen.

    Sprechen fällt schwer / fühlt sich anstrengend an, als würde dabei ein Druck im Kopf / der Nasenregion ausgelöst werden.

    Schmerzender Nasenrücken.

    Alle Beschwerden habe ich von morgends bis Abends. Ich kann zwar gut durchschlafen aber nach dem Aufwachen ist es alles da.

    Der Schmerz ist eine 2-3 (Zum Glück)

    Wenn ich Mittags einschlafe sind die KS nach dem aufwachen schlimmer und ich fühle mich wie gerädert.



    Andere Symptome die ich vor der Erkältung schon sehr lange hatte:

    Ständig schaumiger Speichel (Kennt das jemand???)

    Sehr oft niedriger Blutdruck, trotz täglichem Sport.

    Manchmal laufen mit die Lippen blau an. Vielleicht einmal im Monat.

    Sehr empfindlich auf der Haut bei feinen Berührungen durch Dritte. Beispielsweise sehr zartes Streicheln löst fast schon schmerzhaftes Gefühl aus.

    Rückenschmerzen welche ich aber mit täglichen Rückenübungen gut in der Griff bekam



    Medis:

    Bei schlimmen Attacken, welche ich bisher nur ca 4. Mal hatte und das auch nach anstrengenden Tagen, helfen mit Ibuprofen 400mg sehr gut.

    An "normalen" Schmerztagen schmiere ich mir Pfefferminzöl auf der Gesicht. Das funktioniert soweit für mich.



    Ich war bei folgenden Ärzten:

    HNO Arzt: CT der Nasennebenhöhlen ohne Befund. Nur leicht angeschwollen Nasenmuscheln. Allergietest wird diesen April gemacht.

    Hausarzt: Blutergebnis siehe oben.

    Orthopäde: Verpsannungen der Schultern. Aktuell in Neuraltherapie und manuelle Therapie (die Dame behandelt mich hauptsächlich osteopathisch)

    Osteopath: Besuchte ich (mein erstes Mal) bevor die manuellen Therapie Stunden begannen. Da ich nicht wusste was ich mir unter Osteopathie vorzustellen hatte, war ich nach 40 Minuten liegen während die Frau ihre Hände unter meinen Kopf legte und 80 Euro weniger etwas verunsichert. Sie stelle im Übrigen keine Blockaden oder sonstiges fest.

    Neurologe: EEG war "auffällig". MRT folgt sobald ich abklären konnte wie es sich mit einer eventuellen überdosieren von L-Thyroxin (Jod) und dem Kontrastmittel beim mrt verhällt.

    Kieferorthopäde: Verdacht auf cmd - craniomandibuläre dysfunktion aber ohne einen Funktionstest und nur Anhand meiner Symptome diagnostiziert. Nächste Woche bekomme ich eine Schiene und danach Physio-Therapie speziell für dieses CMD.

    Zahnarzt: Alles ohne Befund.



    Mir gehen so langsam die Ärzte aus. Fehlt noch der Augenarzt. Wäre dankbar für Vorschläge oder Ideen.



    Was ich alles sonst versucht habe:

    Yoga für Nacken und Schultern + schmerzlindernde Cremes sowie wärmende Cremes für den Nacken / Schultern.

    Täglich halbe Stunde Cardiotraining (Home-Trainer Fahrrad)

    Viel Rausgehen, spazieren gehen.

    Übungen für Kiefer, HWS etc

    Entspannungsverfahren

    Sehr viel Trinken

    Magnesium 300mg täglich

    So gut wie möglich Verzicht auf Zucker.

    Ernährungsumstellung

    Behandlung mit TENS-Gerät.



    Das Einzige was mir noch einfällt oder ich noch nicht klären konnte war, dass wir in unserer Wohnung ein Schimmelproblem haben. Im Winter wird es immer ein wenig schlimmer.

    Der Schimmelbefall bzw die Stellen wo es schimmelt ist nicht besonders groß, aber ich habe kein Fachwissen ob es nun einen Unterschied macht wenn es "viel" oder "wenig" schimmelt.

    Wir putzen es imme weg, aber der Schimmel kommt in den kälteren Monaten immer wieder.



    Fazit: Ich sehr verunsichert, was es zu bedeuten hat, das ganz unabhänig von Gemütszustand, Bewegung, Training, Ernährung, Entspannung etc alles keinerlei Einfluss auf die Kopfschmerzen hat. Ich bin mir manchmal nichtmal sicher ob es wirklich Kopfschmerzen sind. Manchmal fühlt sich der Kopf einfach nur dumpf an. Manchmal frage ich mich ob es eine Art Virus ist oder etwas anderes. Eine Entzündung im Knochen, ständig leichte vergiftung durch Amalgan-Füllungen????. Aber dann denke ich, dass ich das doch merken würde oder???

    Ich bin wirklich überfragt :-(



    Vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee oder erkennt sich wieder. Vielleicht sind auch Sachen dabei die ihr selbst noch nicht probiert habt gegen die KS.

    Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.



    Liebe Grüße
  • Hallo,

    nun sind 3 Jahre um. Hat sich dein Zustand verbessert? Ich habe seit 4 Monaten identische Symptome und ebenfalls erhöhtes TSH, bin am Verzweifeln..
    Danke
  • Hallo Nadiuccia,
    Wie geht's dir? Sind deine Symptome besser geworden? Es wäre nett von Dir zu hören. Vielen Dank!
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