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Kopfrauschen, Schwirren im Kopf

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Kommentare

  • Das dieses Problem so verbreitet ist hätte ich nicht gedacht. Auch mir geht es leider so und das bereits mindestens 10 Jahre! Dieses ständige Rauschen ist derart belastend und durch nichts bisher zu bekämpfen. Ich glaube, dass es mit meinem hohen Blutdruck zu tun hat. Ob es morgens oder abends schlimmer ist kann ich nicht sagen, da ich mich fast schon daran gewöhnt habe. Ich habe außerdem feststellen können, dass es auch Momente gibt, an denen dieses Geräusch plötzlich weg ist. Wie ein Schalter, den man umlegt ist plötzlich Ruhe! Aber nicht lange, dann geht es wieder los - bis zur nächsten Funkstille! MRT und CT hat nichts ergeben, Schilddrüse ist auch ok - bleibt eigentlich nur Blutdruck oder Gleichgewichtsorgan (meine Meinung!)
    Bleibt eigentlich nur allen zu wünschen - die Ärzte verdienen sich ne goldene Nase und wir bleiben bei der Gewohnheit der Rauschgeräusche! Tut ja nicht weh - nervt nur mächtig!
  • Hallo da drausen !
    Ja ! Auch ich hab so ein Problem mit Kopfgeräuschen. Bei mir war es so,das ich Anfang Dez. ´15 einen starken Schwindelanfall hatte. Hatte sowas vorher noch nie. Starkes Erbrechen,Krämpfe,Alles hat sich gedreht. Ganz furchtbar. Ist dann als Lagerungsschwindel diagnostiziert worden. Hat sich auch alles wieder gebessert.
    Nuuur ! Nachdem das weg war , ist ein ständiger hoher Ton im Kopf aufgetreten der einhergeht mit dem klassischen Tinitus Pfeifton.
    Nehme deswegen Tebonin 120 und Magnesium. Damit geht es eigentlich. Habe auch Tage , wo es leise bis weg ist und wieder Tage wo es sehr laut ist. Anfangs habe ich mir mit Noiser Tönen auf Youtube geholfen. Brauche ich jetzt nicht mehr. Zudem habe ich aktuell Hörgeräte bekommen da ich unabhängig von diesen Beschwerden auch schwerhörig bin. Der HNO meinte , das dies mit eine Ursache ist. Die Hörgeräte sind hierbei auch ne gute Hilfe. Ich werde auch noch zum Orthopäden gehen , um mich an der Halswirbelsäule untersuchen zu lassen ( HWS-Syndrom ).
  • Hallo,
    auch ich habe seit vielen Monaten dieses Rauschen und Schwirren im Kopf. Ich habe dann das Gefühl, als wäre mein Kopf an einen übermächtigen Stromgenerator angeschlossen und als ob die elektrischen Schwingungen durch meinen Kopf schwirren würden, begleitet von einem hohen Dauerton. Dieses Gefühl ist besonders stark, wenn ich in meine Wohnung komme und es dort still ist. Ich mache dann immer das Radio an, um das Rauschen zu übertönen. Wenn ich draußen bin, merke ich es nicht so. Das Einschlafen macht mir auch immer große Probleme, weil mich das Rauschen so stört. Ich werde mal diesen Tipp mit dem Magnesium ausprobieren, vielleicht hilft das etwas. Ich glaube auch, dass es etwas mit Stress zu tun hat. Ich hatte noch keine Zeit zum Arzt zu gehen, das werde ich aber nachholen. Aber vielleicht ist es genauso hoffnungslos wie bei den beschriebenen Fällen hier im Forum.
  • Hallo,

    ich habe ebenfalls seit einigen Monaten einen hohen sirrenden Ton im Kopf, der nichts mit den Ohren zu tun hat. Wie manche von euch schreiben, ist er plötzlich manchmal völlig weg. An den meisten Tagen ist er erträglich, aber an manchen Tagen ist er so hoch und schneidend, dass ich nicht einschlafen kann. Entspannungsübungen haben bisher nicht geholfen.
    Anders als viele von euch habe ich nicht unbedingt den Eindruck, dass es mit Stress schlimmer wird. Manchmal war es gerade am Wochenende schlimm, und nach einem langen Arbeitstag hörte es auf.
    Ich habe bisher keine Ahnung, welche Einflussfaktoren verschlimmernd oder verbessernd wirken.
    Die Frage ist: wie kann man die medizinische Forschung auf dieses Problem aufmerksam machen?
    Bis dahin: vielleicht sollten wir alle ein Kopfgeräusch-Tagebuch führen, um aufzuspüren, wann es schlimmer und besser wird.

    Viele Grüße an alle LeidensgenossInnen,
    Doju
  • Hallo liebe Leidensgenossen , bisher haben all meine Forschungen über Tinnitus kein brauchbares Ergebnis gebracht .
    Ich hab dieses Schwirren hauptsächlich im Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln bringen können . Das sind in erster
    Linie Paprika (auch als Gemüse) Knoblauch Chili und Curry , auch Mais Fertigsuppen und Pulver für die Brüheherstellung .
    Ausserdem stellt sich ein Schwirrtag ein beim Genuss von Schokolade (nicht die Weiße) Chips aus Maismehl und auch beim Verzehr von Reis auch Milchreis .
    Die Allgemeinmedizin hat keine Befunde ergeben weder Nieren Darm Leber alles ok . Neuronal das Kopf EKG ohne Auffälligkeiten , Kopf CT normal .Die alternative Medizin wie Akupunktur und auch die
    Atlaswirbelkorrektur hat keine Linderung gebracht . Auch mit dem Versuch der glutenfreien Ernährung , fleischlose Ernährung oder auch eine Almaset Kur für einige Tage hatte ich trotzdem
    irgendwann einen Schwirrtag . Immer Häufiger wird von der Ärzteschaft schnell eine Psychische Ursache vermutet, aber da sehe ich keinen Zusammenhang .
    Es ist bei mir unabhängig von Stress Freude Trauer oder Ärger .
    Vielleicht liest das alles mal ein Spezialist hier im Forum und kann uns alle mit einem guten Rat auf den Weg der Heilung bringen .
    Gute Besserung
    A. Spaeth
  • Hallo,

    ich war inzwischen in Urlaub, und währenddessen war das Kopf-Sirren besser, will heißen: es gab mehr Zeiten ohne Kopfgeräusch oder mit einem weniger aggressiven Ton.
    Ich habe einmal deutlich erlebt, wie es anfing: nämlich beim Überholen eines LKW im Tunnel. Also hat es doch mit Stress zu tun. Ich habe inzwischen den Eindruck, dass es ein vegetatives Steuerungsproblem ist, denn das Sirren hört nicht auf, wenn der Stress vorbei ist. Inzwischen habe ich auch 2 Situationen erlebt, wo ich mitkriegte, dass das Geräusch aufhört: erstens ein Wutanfall und zweitens ein Schreck. Man sollte ja meinen, dass beides ein Sirren erzeugt, weil es wohl Stress ist, aber nein, im Gegenteil. Als würde man durch eine heftige innere Wallung aus dem Sirr-Modus herauskatapultiert.
    Hat jemand eine Idee, wie man die medizinische Forschung für dieses Problem interessieren könnte?

    Viele Grüße, Doju
  • Hallo Doju, sicherlich wird an größeren Unikliniken geforscht vielleicht nimmst Du einfach mal Kontakt auf und trägst Dein Anliegen vor.Aber Du könntest es ja versuchen selbst herauszufinden was da passiert ist.Vielleicht liegt es daran das der Körper sich bei Wut oder Schreck sich auf Kampf einstellt und ja dabei stärker Durchblutet wird und auch Adrenalin ausstößt. Das wäre meine Vermutung dazu. Du kannst ja mal Googeln was im Körper passiert bei Wut und Schreck und die Gemeinsamkeiten werden dann die Antwort sein oder eine davon. L. G. Maja
  • Hallo Maja,
    ich war einige Zeit nicht mehr hier auf der Seite.
    Deine Vermutung, könnte ein interessanter Hinweis sein, vielen Dank dafür. Das würde auch dazu passen, was einige der LeidensgenossInnen schreiben, die ebenfalls einen Zusammenhang mit der Durchblutung vermuten.
    Durchblutungsfördernde Mittel wie ginko-Tabletten haben allerdings nicht geholfen.
    Ich werde weiter versuchen herauszufinden, womit das Phänomen zusammen hängt und mich entsprechend wieder melden.
    LG, Klaudia
  • Hallo liebe Mitglieder, ich bin neu in diesem Forum. Seit etwa 2 Jahren leide ich unter Syntomen, die bisher nicht diagnostiziert werden konnten. Ich möchte ein wenig ausholen und den Verlauf deutliche zu machen.
    Seit meiner Kindheit litt ich unter Migräne mit Aura. Auch nach der Geburt meiner Kinder hat sich daran auch nichts geändert. Seit 2006 bin ich in psychiatrischer Behandlung und nehme seither Venlafaxin 150 mg/pro Tag. Im Jahr 2010 erkrankte ich an Brustkrebs und habe anschließend eine 5 jährige Antihormontherapie gemacht. In dieser Zeit ging es mit der Migräne wesentlich besser.
    Im Juni 2014 begann das Schwirren, Rauschen ich kann es gar nicht recht beschreiben los.
    Manchmal denke ich es hört sich an, wie früher die Glühbirnen die haben auch manchmal so Geräusche gemacht. Dazu habe ich Schweißattacken, mir ist schlecht, habe einen Druck im Kopf und fühle mich insgesamt miserabel. Leistungsfähigkeit = 0. Meine Hausärztin hat mich natürlich aufgrund meiner Vorerkrankung zu allen Untersuchungen geschickt: HNO, Zahnarzt, Augenarzt, MRT, Gefäßchirurg - alle Befunde gut. Weiterhin hat sie mir Medikamente gegen Schwindel verordnet. Die habe ich auch eingenommen, aber geholfen haben die nicht. Nach einem Termin im Kopfschmerzzentrum in Jena wurde mir bestätigt, dass ich ein typischer Kopfschmerzpatient bin. Woher aber die Geräusche und das elende Befinden herkommen konnte nicht festgestellt werden.
    Nebenwirkungen von Venlafaxin wurden aufgrund der bereits sehr langen andauerneden Einnahme auch ausgeschlossen.
    Ich habe einen ziemlich starken Rundrücken und habe auch oft Rückenschmerzen. Manchmal denke ich, dass es daher kommen könnte. Meine Orthopädin sagt, Kopfschmerzen ja, Geräusche und Übelkeit nein.
    Mittlerweile führe ich einen Kalender wann die Beschwerden auftreten, Auffäligkeiten und und und. Leider kann ich keine Zusammenhänge feststellen. Im letzen Monat z.B. hatte ich ganz oft diese Attacken. 3 Tage schlecht, 2 Tage gut usw. Es ist als ob jemand einen Schalter betätigt und schon gehts los. Genauso beim Ende. Auch im Urlaub ist das so. Also scheidet für mich auch Streß aus. Bisher bin ich regelmäßig zum Sport gegangen. Diese Regelmäßigkeit gibt es nicht mehr.
    Arbeitsmäßig habe ich Probleme, weil an den schlechten Tagen nichts bzw. nicht viel geht. Ich weiß nun auch nicht mehr weiter. Möglich sein kann noch die Schilddrüse ???
    Davon will aber meine Ärztin nichts wissen.
    Wer hat ähnliche Beschwerden? Zum Schluß noch: Ich bin 62 Jahre und voll berufstätig. Gerne möchte ich wieder mehr Lebensqualität haben. Außerdem möchte ich gerne auch noch weiter arbeiten gehen.

    Viele Grüße

  • Hallo zusammen,

    als einziger internistischer Augenarzt im RheinMeinGebiet arbeite ich interdisziplinär auch in den Bereichen Kopfschmerz, Schwindel und Ohrgeräusche. Es sind etliche Beiträge hier zu lesen, die ich aus meiner Praxis kenne und die sich decken.
    Gemeinsam ist:
    1. Das lästige Zischen oder Brummen im Kopf, das eben NICHT mit einem oder beiden Ohren verbunden ist.
    2. Die Intensität, die als leise und rel. wenig störend empfunden wird.
    3. Das Tageszeitunabhängige, ununterbrochene Auftreten.
    4. Veränderungen bei Stress/Ärger/seelische Belastung
    5. Hilflosigkeit/Desinteresse der universitären Medizin/Schulmedizin
    6. Lange Leidenswege der Betroffenen

    Behandelte ich über Jahre Patienten mit diesen Beschwerden, so bin jetzt selbst von diesem Problem betroffen. Nach der lang andauernden, schweren Sorge über die mutwilligen Fehler der deutschen und EU-europäischen Politik, der ich mit gesundem Menschenverstand und ebensolcher Hilflosigkeit gegenüberstehe, beginnt plötzlich dieser hohe Zischton. Verbunden damit ist eine leichte Blutdruckerhöhung. Ich hatte früher 120/80 Puls 55 jetzt 130/85 Puls 70.
    Beides existiert seit nunmehr einem halben Jahr.

    Folgendes gilt als sicher: Es handelt sich um ein Problem der Blutflussmenge im Innenohr.
    Stress, Ärger, Sorgen führen zu Adrenalinausschüttung und dies zu Gefäßverengung der Arterien im Innenohrbereich. Nur dort hören wir. Schwindel, Kopfschmerz können auftreten.
    Dieser Bereich wird durch die Artt. vertebrales durchblutet - ein Tatbestand, der von der Neurologie, HNO-Heilkunde und innerer Medizin bisher nicht gesehen wird.
    Sehr häufig sind Verspannungen der HWS Ursache für die Kompression der Vertebralarterien.

    Daraus folgt folgende Hilfe:
    1. Keine Panik ! Tumore, Schlaganfälle, Hirnblutungen sind unwahrscheinlich.
    2. Alle Mittel der Durchblutungsverbesserung: 2 Liter Wasser trinken (am Tag - nicht in der Woche !)
    Gingko Präparate, Magnesium, ASS100
    3. Sport ! Alle Arten ausser Leistungssport und Gewichtheben. Rückenmuskeltraining MIT Physiotherapeut (bitte nicht ohne - ich weiss wovon ich rede!)
    4. Besuch beim Osteopathen wegen der HWS - nicht Orthopäde, die wissen garnicht wie man Halswirbelsäule schreibt.
    5. Alle Arten von Entspannungstechniken: Urlaub, YOGA, Shiatsu, Atemtechniken lernen
    6. Kampfsport, Aggressionsabbau
    7. Sich politisch engagieren - Gleichgesinnte finden (nicht nur auf facebook , sondern im reallive)

    Es ist nicht leicht -aber es wirkt.

    Viel Erfolg.
    Euer Dokterguggemol




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