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Kopfrauschen, Schwirren im Kopf

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Kommentare

  • Hallo Doktorguggemol,
    danke für den informativen Bericht!!! Ich leide seit 3 Monaten an genau diesen Symptomen und habe alle Therapien/Untersuchungen durch, bin auch bei Ostehopatie und Physiotherapie. Mein HNO - ist sehr gut - meinte es könne auch mit meiner Otosklerose zusammenhängen. Eine OP sei möglich, jedoch anschließend sei das bei mir STÄNDIG pulsierende Rauschen nicht unbedingt weg (50:50). Sehen Sie hier auch einen Zusammenhang?
    Danke im Voraus
    und viele Grüße
    Kerstin
  • Hallo Dokterguggemol,
    was Sie schreiben hört sich alles plausiebel an. Wie stellt man den fest, ob die Blutflussmenge im Innenohr richtig ist? Ich habe alle nur erdenklichen Untersuchungen hinter mir. Auch in der HNO Klinik in Jena. Es gab keinen Befund für meine Beschwerden. Erst mal gut, dass keine organischen Probleme bestehen. Trotzdem bin ich am verzweifeln, weil es mir wirklich nicht gut geht. Dieses Geräusch, woher es auch immer kommt, die Übelkeit, dass Wattegefühl im Kopf und und und... In Jena wurde mir empfohlen mich in eine psychosomatische Behandlung zu begeben?
    Bin mir nicht sicher, ob ich hier weiter komme. Osteopathie wäre sicher auch gut.
    Eveline Körner
    P.s. Vielleich findet sich noch Jemand der ähnliche Probleme hat.

  • Hallo Doktorguggemol,
    danke für den informativen Bericht!!! Ich leide seit 3 Monaten an genau diesen Symptomen und habe alle Therapien/Untersuchungen durch, bin auch bei Ostehopatie und Physiotherapie. Mein HNO - ist sehr gut - meinte es könne auch mit meiner Otosklerose zusammenhängen. Eine OP sei möglich, jedoch anschließend sei das bei mir STÄNDIG pulsierende Rauschen nicht unbedingt weg (50:50). Sehen Sie hier auch einen Zusammenhang?
    Danke im Voraus
    und viele Grüße
    Kerstin
    Hallo Kerstin, leidest Du dabei auch unter Übelkeit und "Matsch" im Kopf ?
    Viele Grüße
    Eveline Körner
  • Hallo Doktorguggemol,
    danke für den informativen Bericht!!! Ich leide seit 3 Monaten an genau diesen Symptomen und habe alle Therapien/Untersuchungen durch, bin auch bei Ostehopatie und Physiotherapie. Mein HNO - ist sehr gut - meinte es könne auch mit meiner Otosklerose zusammenhängen. Eine OP sei möglich, jedoch anschließend sei das bei mir STÄNDIG pulsierende Rauschen nicht unbedingt weg (50:50). Sehen Sie hier auch einen Zusammenhang?
    Danke im Voraus
    und viele Grüße
    Kerstin
    Hallo Kerstin, leidest Du dabei auch unter Übelkeit und "Matsch" im Kopf ?
    Viele Grüße
    Eveline Körner
    Hallo Eveline,
    nein daran leide ich nicht. Nur ist das Rauschen mal stärker und mal schwächer. Ich bemerke hier zusätzlich einen Zusammenhang mit Stress und Verspannungen.
    Grüße Kerstin
  • Hallo zusammen,

    auch ich leide unter dem Rauschen, schon seit einem halben Jahr. Das Rauschen ist durchgehend und immer gleich laut. Ich würde es so beschreiben: wie das Rauschen vom schwarz-weiß Fernseher, wenn man keinen Sender hat, nur etwas höher vom Ton. Ich bin mittlerweile sicher, das es kein klassischer Tinnitus ist und stressbedingt aufgetreten ist. Im Sommer hatte ich plötzlich starke Schwindelanfälle und nach ein Paar Wochen kam das Rauschen. Es fühlt sich an, als ob es hinter den Ohren wäre, weiter oben Richtung Hinterkopf. Hin und wieder verlagert es sich mehr nach links oder rechts.
    Ich war mittlerweile bei folgenden Ärzten:

    HNO
    Augenarzt
    Orthopäde
    Neurologe
    Klinik für Neurologie
    Klinken für Herz-Kreislauferkrankungen
    Klinik für Orthopädie
    Physiotherapie mit Massage und manueller Therapie bei Verdacht auch HWS
    Kieferorthopädie


    Also eine ganze Menge an Fachleuten und tiefgreifenden Untersuchungen.
    Alle sagen das mir nichts fehlt, alles unauffällig.

    Ich fühle mich oft als wäre ich zu, im Kopfbereich, habe wechselnde Sehschärfe und habe oft das Gefühl wie auf Watte zu gehen ,mit Schwindel verbunden.

    Meine Ärztin hat mir empfohlen eine psychosomatische Kur in einer Tagesklinik zu machen.

    Ich bin ziemlich aufgelöst, denn es wird oft von Ärzten wie "der klassische Tinnitus " abgestempelt. Ich habe die psychosomatische Kur begonnen und werde euch gerne auf dem laufenden halten, ob man es auf diese Art und Weise loskriegt.

    Viele Grüße
    Lani



  • Hallo,

    der letzte Eintrag ist zwar schon eine Weile her, aber dennoch wollte ich gern kurz kommentieren:
    Nach drei Monaten mit diesem Sirren im Kopf ist dies hier das erste Forum was mir ein wenig Mit macht (auch wenn hier noch niemand eine Lösung gefunden hat). Ich habe auch schon einige Ärzte durch, morgen ist Doppler-Sono der Halsgefäße dran.
    Nachdem ich das hier lese, sinkt meine Hoffnung auf eine Lösung.
    Bei mir fing dieses Sirren, Surren oder wie man es nennen will, nach
    einem ziemlich fiesen Magen-Darm-Infekt an. Mein Sohn war erst 5 Monate, ich habe voll gestillt und max. 3 Std. die Nacht geschlafen. Vom stillen hatte ich Nackenprobleme, daher hieß es von allen Ärzten: das ist der Stress, das kommt vom Nacken...
    Ich habe dazu allerdings noch ein Symptom, was Rätsel aufgibt: Eine Art wandernde Muskelschmerzen. Meine Hausärztin hat im Blutbild u.a. mal auf Borreliose Antikörper gecheckt und der Test war positiv.
    Kann also sein, dass durch die bakterielle Belastung im Körper (ist ja auch irgendwie Stress) was ausgelöst wird. Nach drei Monaten glaube ich aber auch nicht mehr daran.
    Ich hoffe darauf, dass doch noch jemand irgendwas findet. Ich kann mir kaum vorstellen Jahre oder bis an mein Lebensende damit zuzubringen. :-(
  • Hallo Leute!

    Ich habe diese Rauschen/Summen auch seit ein paar Wochen verstärkt und denke es ist Psychischer Natur, da ich seit einem Monat starke depressionen habe und keinen wirklichen Sinn im Leben sehe, werde wieder anfangen mehr Sport zu machen und probiere es mit Magnesium aus: darauf ist meiner Meinung nach zu achten, dass es der Körper auch gut aufnehmen kann, ich denke das "Siebensalz Magnesium" von Biogena ist dafür sehr gut, da es sieben unterschiedliche Magnesiumsalze enthält und der Körper sich da sein bedürftiges rausholen kann...

    Ich bin kein Experte, eine homöopathisch eingestellte Ärztin hat mir das empfohlen..!

    Lg Max
  • Hallo,
    leide ebenso seit ein paar Jahren an ständigem Kopfschwirren und Ohren-/Hirnrauschen. Die meisten meiner Symptome decken sich auch mit denen von euch. Alltagsstress trägt mit grosser Wahrscheinlichkeit dazu bei. Habe vor 7 Jahren eine halbseitige Schilddrüsen-OP hinter mir. Bin aber gut eingestellt, so dass ich hier keinen Zusammenhang sehe. Mein Blutdruck ist seit ein paar Jahren Alltags-stressbezogen normal bis leicht erhöht (120-140 / 70-90 / 70-90). Bislang wurde mir noch keine Blutdrucktablette verschrieben, da ich regelmäßig Sport treibe, wäre aber wohl auf Dauer irgendwann an der Zeit, da es ein bisschen Veranlagung in der Familie ist. Bin normalgewichtig, keine erhöhten Cholesterinwerte, kein Diabetes, etc. Bei mir ist das Schwirren auch abhängig von der Konzentration, also wenn ich z. B. viel vor dem PC sitze usw. Dann ist es stärker. Allerdings tritt es direkt morgens nach dem Erwachen, also nach ausgiebigem Schlaf, am stärksten auf, klingt dann aber nach dem Aufstehen wieder ab. Im Laufe des Tages nimmt das Schwirren wieder zu, je nachdem was man gerade macht und wie abgelenkt man ist. Hinzu kommt dann manchmal auch ein eingeschlafenes Ohr nach dem Erwachen, das leicht schmerzt, aber nach ein paar Minuten wieder vergeht. Wochentags verspüre ich morgens häufig, also nach dem Erwachen, auch eine leichte Nervosität/Unruhe sowie einen erhöhten bzw. schnellen Puls. Sobald ich aus der Waagerechten aufstehe und im Haushalt herumlaufe, wird es besser.

    Nach weiterer Recherche im Internet, usw. wurde u. a. darauf hingewiesen, neben Magnesium-, Vitamin D- und Vitamin B-Abklärung (diese Werte waren bei mir übrigens sehr niedrig), zusätzlich auch den Eisenwert zu bestimmen und entsprechend mit Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen. Bei Eisenmangel oder Anämie ist darauf zu achten, ein Präparat inkl. Vit. C auszuwählen, da Eisen ansonsten vom Körper schlecht aufgenommen wird.
    Den Eisenwert werde ich in Kürze auf jeden Fall nochmal checken lassen, da ich seit einiger Zeit tagsüber auch recht müde bin, auch wenn ich nachts gut durchgeschlafen habe, was leider bei mir nicht immer der Fall ist. Während des leichten Muskel- und Ausdauertrainings oder beim Treppensteigen bin ich häufig kurzatmig. Ab und an leide ich unter Haarausfall, was bislang auch noch nie damit in Zusammenhang gebracht wurde. Wenn ich keine Grippeimpfe erhalte, bin ich den Winter und Frühjahr über sehr infektanfällig. Das war ich früher nie. Erst seit meiner Schwangerschaft (ist 12 Jahre her) litt ich ständig an Grippesyptomen und ständigen Halsentzündungen. Geholfen hat da bisher immer nur die Grippeimpfe. Kein Arzt hat mich da auf mögliche Vitaminmangel hingewiesen. Davon will keiner etwas wissen, bis auf Vit D-Mangel. Das war das einzige wo sie darauf hingewiesen haben. Vit D (1000) nehme ich regelmäßig, soll aber jetzt auf 2000 erhöhen. Vit B-Kur mache ich ab und an, hat aber auch noch nicht viel bewirkt. Mit Magnesium habe ich jetzt vor 2 Wochen angefangen. Nehme täglich 300 mg abends vor dem Schlafengehen. Das beruhigt zwar ein wenig und ich schlafe damit etwas besser durch, aber morgens komme ich wiederum schlechter raus. Kopfschwirren ist nicht wesentlich weniger geworden. Muss abgewartet werden. Ich bin jetzt auf den Eisenwert gespannt und werde dann nochmal berichten.

    Migräne und Schwindel treten bei mir meistens nach der Menstruation auf, das ist aber glücklicherweise recht selten der Fall. Koffein, also Kaffee vertrage ich leider auch seit ein paar Jahren nicht mehr, vor allem um die Menstruation herum. Löst bei mir manchmal leichte Herz-/Kreislaufprobleme (Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Unruhe, Herzrasen) hervor. Ist aber nicht immer der Fall. Kommt auch auf die Kaffeezubereitung an (also ob gefiltert oder nicht). Bin mittlerweile große Teetrinkerin geworden. Geht also alles.

    Freue mich auf weiteren Austausch und bin gespannt auf evtl. neue Lösungsansätze. Es ist beruhigend, nicht alleine damit zu stehen. Der Rat von Dokterguggemol ist schon ein erster Hilfeansatz und deckt sich mit vielen meiner Vermutungen. ;-)
  • Hallo ihr Lieben,
    bin erstaunt und gleichzeitig erleichtert, dass dieses Rauschen im Kopf/ in den Ohren (eigentlich nicht definierbar, wo es genau zu spüren ist) nicht nur meinem eigenen Hirn entspringt!!! Hätte nicht gedacht, dass es sooo vielen Menschen genau so geht wie mir....
    Ich habe seit ca. 3 Monaten dieses Rauschen im Kopf. Wie nach einem Disco- oder Konzertbesuch, wenn man abends im Bett liegt und die Lautstärke der Musik hallt noch nach.
    Neben der Tatsache, dass es unangenehm und nervig ist, habe ich ebenso, wie einige hie,r gleichzeitig so ein "Wattegefühl", also, als wäre ich in eine Wolke aus Watte gepackt...!
    Am stärksten tritt es auf, wenn Musik läuft und sich Leute unterhalten, also, eine hohe Geräuschkulisse vorhanden ist.
    Bin aber schon froh, dass ich überhaupt wieder an irgendeiner gesellschaftlichen Veranstaltung teilnehmen kann!!!! Vor 2- 3 Monaten war dies überhaupt nicht möglich!! Mir wurde schwindelig, es raste und schwirrte dermaßen im Kopf, dass ich - ehemals immer gern auf Partys und geselligen Abenden dabei gewesen - nach Haus gehen musste oder zumindest ganz schnell aus der lauten Situation raus musste.

    Bei mir wurde dann nach einigen Arztbesuchen von einem Neurologen mein Blut auf Vitamin B12-Mangel getestet und siehe da... ein extremer Mangel wurde festgestellt und sofortige Maßnahmen in Form von hochdosierten Tabletten ergriffen. Dieser Mangel entsteht mitunter zwar auch bei Vegetariern - was ich nie war - aber eben auch bei langanhaltendem massiven Stress. Und dem war ich tatsächlich ca. 1 Jahr lang ausgesetzt. In Form von vielen Arbeitswechseln und einem Lebenspartner, der mir absolut nicht gut tat.
    Bis hierher so gut so weit, .... nehme die hochdosierten B12-Tabletten "erst" seit 2 Wochen. Ich meine, eine Besserung zu erleben. Zumindest kann ich schon wieder "unter Menschen" gehen und zumindest ein, zwei Stunden dabei sein und mich unterhalten bevor ich dann dringend raus muss.
    Meine Hausärztin, die mich sehr unterstützt, meinte, dass ein massiver Vitamin B12-Mangel nicht sofort zu beheben sei (vielleicht mit einer Spritze, jedoch hat die auch nicht so nette Nebenwirkungen!) und ich wohl zwei, drei Monate brauchen werde (mit Einnahme der hochdosierten B12-Tabletten), um wieder richtig fit zu werden!

    Ich hoffe somit auf Beserung und übe mich in Geduld :-)

    Euch allen und auch mir drücke ich die Daumen, dass die Ursache des Rauschens gefunden wird und wir wieder normal leben können !
  • Ich kenne das so zum Glück nicht, aber warst du schon einmal beim HNO deswegen? Gerade das mit den zusätzlichen Schwindelanfällen finde ich etwas bedenklich.
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