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Kopfrauschen, Schwirren im Kopf

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Kommentare

  • Also ich kenne so ein Rauschen auch, es kommt bei mir aber nur wenn ich Sport mache. Also beim ganz normalen Sport kommt es nicht, ich muss mich schon ziemlich auspowern und über mein Limit gehen. Ich schätze mal das liegt dann am enorm hohen Puls. Habe auch im Ruhezustand einen erhöhten Puls. Hört sich hier so an als wäre es ein erhöhter Blutdruck, der sich eben in einem Rauschen im Kopf äußert. Hat denn niemand von euch mal auf den Blutdruck geachtet wenn ihr das Rauschen habt, ist der dann nicht zu hoch?
  • Hallo, ich bin 24 Jahre alt und neu hier und möchte euch mal mein Problem schildern. Vor 2-3 Wochen ging alles los mit sehr hohen Blutdruck 180/100, Schwindel, Übelkeit, verschwommene Sicht und Panik. Schnell zum Arzt und erstmal Infusion bekommen. Der Blutdruck hat sich dann rasch wieder normalisiert jedoch nur bis zum nächsten Tag. Ich habe mir gedacht ich gehe mal joggen und tuh meinem Körper mal was gutes. Aber nach kurzer Zeit kamen wieder die Anzeichen wie am Vortag jedoch mit starken Ohrenrauschen. Gleich weiter zum Arzt und erstmal Blutdruck checken lassen wieder bei ca 185/100. Seit dem schon mehrmals durchchecken lassen Blut auch beim HNO der jedoch hat mir gesagt mit meinen Ohren währe alles perfekt er deutete auf Verspannungen im nackenbereich oder Wirbelsäule. Das Geräusch verging meistens bei der Arbeit bis ich zuhause ankam, schon ging es wieder los. Dann mal zur Massage und gut durchkneten lassen. Zuvor ist mir auch aufgefallen, dass in der Therme durch die Wärme die Beschwerden weg waren aber irgendwann wieder kamen. Am Tag nach der Massage war es komplett ruhig kein Ton zu hören bis Zum Abend da kam es wieder jedoch sehr geschwächt und nurnoch eher einseitig. Heute habe ich dann mitbekommen das ich als Kind eine Schilddrüsenüberfunktion hatte. Medikamente habe ich jedoch keine genommen. Habe mich dann bisschen schlau gemacht und die meisten Symptome waren bei mir genau die gleichen. Morgen habe ich einen Termin bei meinem Arzt und werde mal meine Schilddrüsen werte checken lassen und einen Ultraschall machen lassen. Ich werde dann nochmal berichten.

    Gruß
  • Hallo Zusammen, ich habe ein leises Zischen im Ohr . Es war vor Jahren lauter. Manchmal ist es ganz weg. Leider weiß ich nicht was es ist und woher es kommt. Es würde nur durch Röntgen

    Degenerative Abkürzung HWS festgestellt. Hoffe es wird kein Schlaganfall. Habt ihr nen Rat?

  • Hi, bin Marten, 37. Ich erzähle mal was ich aktuell habe.

    Ich habe mir im September 2018 einen Nerv in der BWS geklemmt und mich mit Ibuprofen versucht 3 Tage über wasser zu halten. Muste dann 1,5 Monate Täglich bei einer Schulung auf nem Holzstuhl, kopf nach links gedreht zum Dozent schauen. 2 Monate später fing ein lautes Brummen im Kopf an. Bin zum HNO, nix gesehen. Dann wars mal wieder weg, dann wieder da. Vor ca 2 Wochen kam es wieder, ohne pause, laut, bin ins Krankenhaus zur Sonntags HNO Not Sprechstunde. Hat mir Cortison gegeben musste ca. 30mg am Tag nehmen ca 5 Tage lang. Ich mir aber i der Nacht von dem Sonntag auf Montag sehr sehr fest den Nacken gedrückt bzw im halbschlaf massiert und am Morgen war der laute ton weg. Hab mich schon gefräut, hatte dann Nackenschmerzen(logisch) aber ok. So hab dann aber trotz allem 5 Tage des Prednisolon genommen, am Tag 5 hab ich im sitzen auf einmal Herzrasen, schwindel, hab gedacht ich verrecke. Bin ins Bett und hab versucht ruhig zu bleiben. Mim Doc geredet und Cortison weggelassen, geht wol nach 5 Tagen einfach so, sagt aber jeder Arzt was anderes. Auf jeden fall habe ich seit dem Herzrasen ein dauerhaft tiefes Brummen und Summen im Kopf, kann es nicht abstellen, nehme 240mg Ginkobil am Tag, hielft dagegen auch nicht. Wattegefühl im Kopf. HNO sacht jo jo 20% höhrminderung haben sie( nach test) aber des gibts. Klaro, einfach so von heute auf morgen. Ich versuche mich abzulenken. Bin dauer nervös dadurch. Ich bin auch gewillt meine Psyche untersuchen zu lassen aber, ich habe keinen echten Stress, nicht mehr als jeder und ich bin eigendlich auch immer gechillt. Ich habe das Gefühl als ob ein Organ oder etwas in mir diesen ton verursacht er ist konstant aber wenn ich zB. Schnell mit der hand auf meinem Bauch wippe dann wummert der ton. Es nervt halt, schlaf ist Mangelware und ich kann so meiner Arbeit nicht nachgehen..

    Das einzige was mich Psychisch belastet ist eben das Brummen, ansonsten bin Ich happy, geiler Job, tolle Freundin, toller Sohn, prima Elternhaus.

  • Hallo zusammen!

    Seit zwei Wochen habe ich nun ein permanentes Brummen im Kopf. Zeitweilig kommen noch Kopfschmerzen hinzu. Nehme Tebonin, jedoch bis jetzt ohne Erfolg. Das Geräusch sitzt auch nicht in den Ohren, sondern wirklich im Kopf. Ganz ähnlich der von vielen hier geschilderten Symptome. Wie nach zu lauter Musik. Inzwischen habe ich auch noch Einschlaf - Durchschlafprobleme. Da seit einem Jahr hier nichts gepostet wurde, frage ich mal nach: Seid ihr alle wieder gesund? Gibt es neue Erkenntnisse zu diesem Thema?

    Herzliche Grüße

  • Hier die Beschreibung meiner Situation:

    Etwa 1978 zum ersten mal bei völliger Stille ein Kopfgeräusch ganz leise gehört. Damals schlank, gesund und relativ unbeschwert gelebt. Von da an bis heute ein gleichmäßiger Anstieg der Lautstärke dieses Kopfgeräuschs, das sich anhört, wie weißes Rauschen. Es ist mit Sicherheit kein Ohrgeräusch/Tinnitus, kommt aus dem Kopf und es gibt auch keine spezielle Lokalisation des Geräusches im Kopf. Beim Zuhalten der Ohren ändert sich gar nichts am Geräusch und am Höhrempfinden. Seit Jahrzehnten beobachte ich mein ganzes Leben genau, im Versuch eine Ursache dafür zu entdecken. Bis heute nichts gefunden. HNO, MRT Kopf,.... nichts gefunden. Das Geräusch ist absolut konstant und einzig das harte punktuelle Kauen auf den Backenzähnen läßt die Lautstärke des Geräuschs leicht schwanken. Bin seit meiner Kindheit Migräniker (sogenannte Klassische Migräne). Habe einen sogenannten Scheuermann (Probleme mit BWS, HWS). Nicht geholfen haben: ASS, Aspirin, Blutdrucksenker, andere Medikamente, Sport, Entspannungstechniken, Erährungsumstellungen (Dr. Schnitzer,...), starke Gewichtsabnahme, Fasten (regelmäßig, von 5 Tagen bis zu 20 Tage nur Wasser), Alkohol, Alkoholabstinenz, wandern in großer Höhe, ..Erträglich ist es bei Ablenkung und/oder Nebengeräuschen.

    Heutzutage ist das Geräusch schon sehr laut, habe Nachts Schwierigkeiten. Keine Ahnung, wie das Endet. Bin zwischenzeitlich 64 Jahe alt, in Rente und werde vieleicht nach der Corona-Hysterie diese Sache mal sehr intensiv ärztlich/medizinisch untersuchen lassen -ggf. mit großem Aufwand.

    Vielleicht hilft jemandem diese Beschreibung.

    Gruß Hans

  • Hallo zusammen,

    auch ich leide seit Mitte Januar 2020 an diesem "Rauschen im Kopf". Das erste Mal bewusst wahrgenommen habe ich es, nachdem ich im Krankenhaus aus der Narkose aufgewacht bin. Kurze Vorgeschichte: Ich leide schon sehr lange an Eisenmangel, aber anstatt nach einer möglichen Ursache zu suchen, sollte ich dauerhaft Eisenpräparate schlucken. Diese habe ich nicht vertragen und ständig Durchfall bekommen. Der Eisenmangel machte sich auch durch Kurzatmigkeit bemerkbar, ständig war ich "geschafft/ko", wenn ich von der Arbeit kam, auch abends hatte ich noch nicht mal das zweite Bein im Bett, schon war ich eingeschlafen. Mit der Zeit kamen dann im letzten Jahr starke, oft ganz unterschiedliche Schmerzen in beiden Beinen und im unteren Rücken dazu. Und auch meine Probleme im Bereich der HWS (sicher auch beruflich bedingt, ich arbeite 8h täglich am PC) wurden wieder stärker. Hausarzt, HNO-Arzt, Orthopäde, Angiologe wurden aufgesucht, MRT LWS und HWS (jeweils älterer Bandscheibenvorfall). Die Schmerzen, die in beide Beine strahlten wurden immer schlimmer, zum Schluss (Ende November 2019) konnte ich kaum noch normal laufen und mich nur ganz vorsichtig hinsetzen. Zum Glück wurde mir im Vorfeld eine Manuelle Therapie verschrieben und so schleppte ich mich zu einer Physiotherapeutin. Diese machte erstmal "Bestandsaufnahme" und machte sich durch ganz konkrete und umfangreiche Fragen ein Bild und schickte mich umgehend zum Frauenarzt! Am nächsten Tag wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen, eine sogenannte Ausschabung wurde vorgenommen. 6 Wochen später folgte dann die "Total-OP". Und wie oben beschrieben, seit ich aus dieser Narkose erwacht bin, habe ich dieses Rauschen im Kopf. Im Krankenhaus sagte man mir, dass diese Nachwirkungen von der Narkose seine könnten. Auch mein Blutdruck war plötzlich erhöht 150/.., (früher hatte ich eher zu niedrigen Blutdruck, seit der Geburt meiner Kinder war er aber immer normal 120/..), daher dachte ich das Rauschen kommt davon. Danach hat sich der Blutdruck wieder normalisiert. Aber das Rauschen ist seither geblieben. Ich nehme dieses Rauschen im Kopf besonders beim Einschlafen und beim Aufstehen war. Stress habe ich auf Arbeit immer mal, aber das Rauschen im Kopf habe ich dort nicht, es stellt sich erst im Ruhezustand und bei Stille ein, es klinkt, als ob ich gerade von einem Rockkonzert nach Hause gekommen bin. Ich muss ehrlich sagen: Es nervt nicht nur, es macht mir auch Angst, weil es einfach nicht weggeht. Nachts werde ich 2-3mal wach und schlafe abends nur sehr schlecht ein. Den Gang zu irgendeinem Arzt kann ich mir sparen, man hat eh das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Ich werde mich nochmal ratsuchend an meine Physiotherapeutin wenden, vielleicht hat sie eine plausible Erklärung und eventuellen Lösungsvorschlag für mich. Aber ich habe mir auch vorgenommen ein Tagebuch zu führen und verstärkt Lebensmittel zu mir nehmen, die Vitamin B12 und Magnesium enthalten, außerdem versuche ich mindestens 2 l Wasser am Tag zu trinken und mich weiterhin regelmäßig zu bewegen (lange Spaziergänge). Ich werde berichten, wie es mir ergangen ist.

  • Hallo Nicolett,

    zu deinem Bericht kann ich sagen: Die B-Vitamine findet man bevorzugt in Getreide und natürlich in großen Mengen in Weizenkleie. Ich habe meine Ernährungsqualität schon sehr lange sehr gesteigert (im Sinn von Dr. Schnitzer), trinke seit Jahren täglich morgens 1-2 L leichten Grüntee und auch sonst genug. Ich bewege mich auch sehr viel. In den vergangenen Jahren, als ich noch berufstätig war, fuhr ich über 10 Jahre lang täglich mindestens 50 Km mit dem Rad zur Arbeit - oft mehr. Den ganzen Sommer über Schwimmen, täglich eine Stunde intensiv,.... Hat bei mir leider auch nicht geholfen. Trotzdem sind diese Maßnahmen sehr wichtig und gut. Viele Grüße, Hans

  • Hallo Zusammen,

    ich habe dieses Forum gewählt um hier evtl Hilfe zu bekommen. Ich muss zur Schilderung etwas ausholen

    es fing vor etwa 4 Jahren an. Meine Geschichte klingt seltsam aber es hat sich so zugetragen.

    ich habe normal geschlafen. Im Traum ist neben mir eine Bombe explodiert Und ich war so erschrocken , das ich wach war. seit diesem Tag habe ich die Geräusche im Kopf. Erst dachte ich das geht wieder weg. Leider nicht. Von Arzt zu Arzt. Keine Untersuchung hat etwas ergeben. Auch mir wurde mitgeteilt das es psychisch wäre. Bin am verzweifeln. Zu den Geräuschen kommen noch wirre Gefühle dazu. Kann das eigentlich nicht wirklich gut beschreiben.

    bin 44 Jahre jung und hab nicht vor noch ewig so weiterzumachen. Will es jetzt nochmal mit einem osteopathen versuchen. Das Brummen ist mal mehr oder weniger. Die Lebensqualität ist massiv im Eimer und es macht so keinen Sinn.

    Stress hab ich nicht wirklich. Guten Job. alles gut. Ich Dreh durch.

    sollte jemand etwas zur Heilung beitragen können wäre ich dankbar.


    gruss

  • Hallo zusammen,

    ich möchte hier nun auch einmal etwas loswerden, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen…

    Meine Vorgeschichte:

    Rückenbeschwerden hatte ich lange Zeit, eigentlich so lange ich einen sitzenden Job ausführe. Mal hier einen Hexenschuss, mal dort eine Verspannung, aber nichts, was man durch Krankengymnastik oder den üblichen Maßnahmen nicht wegbekommen hätte.

    Ich bin 54, m, Bürojob, 2 Stunden Autofahrt täglich.

    Vor ca. 5 Jahren fing von einem Tag auf den anderen dieses Dauerrauschen im Nacken/Hinterkopf, pulssynchron, was mich total fertig machte.

    Ein Auslöser o.ä. war für mich nicht erkennbar.


    Ich war beim Hausarzt, der mir Krankengymnastik und Massagen verschrieb. Leider ohne Erfolg. Da ich die Vermutung hatte, dass es im günstigsten Fall irgendwie mit einer Verspannung zu tun hat, bezahlte ich noch einige Sitzungen beim Osteopathen und meldete mich bei der VHS zu diversen Kursen an (Rückengymnastik, Pilates), weil ich annahm, dass es dadurch besser werden würde.

    Wurde es aber nicht.

    Als das Rauschen dann nach 1 Jahr immer noch da war, bekam ich einen MRT-Termin.

    Ergebnis: Ohne Befund (zum Glück, aber trotzdem doof, denn das Rauschen blieb).


    Die Halsschlagadern wurden vom Neurologen mit Utraschall untersucht, ohne Befund. Ich war beim Zahnarzt, der auch noch mal suchte und röntge, ohne Befund.


    Langsam wurde ich beim Arzt in die Psychoschublade gesteckt, nach dem Motto: wenn man was hören will, dann hört man es auch...

    Parallel bemerkte ich eine schleichende Steifigkeit des gesamten Bewegungsaparats, das langsam aber stetig immer mehr wurde. Morgens nach dem aufstehen kam ich erst verzögert in die Gänge, Schwierigkeiten beim Bücken, zuletzt konnte ich mir nur schwer im sitzen Socken anziehen…


    Der allgemeine Energielevel war ebenfalls erheblich reduziert, kann man schwer beschreiben, es war bei allen Aktivitäten immer eine Hürde da, die erst mal überwunden werden musste. Da alles so schleichend passiert, fallen mir ein paar Sachen auch jetzt erst auf, die für mich fast schon normal geworden waren…


    Ich hatte 2016 auch schon mal diesen Beitrag in diesem Forum gefunden und damals den Beitrag von „Dokterguggemol“ auf seite 2 gelesen, der Beitrag hat mich damals zwar etwas beruhigt, aber in der Sache kam ich auch nicht weiter. Man hat ja permanent das Gefühl, es ist was total schlimmes, es platzt gleich was im Kopf oder man kippt um oder wacht am nächsten Morgen nicht mehr auf...

    Vor 3 Jahren dann die Diagnose Blutdruckerhöhung, Ruheblutdruck (24h) im Mittel 150/95, es wurden dann Tabletten dagegen verschrieben, die aber nie so wirklich gewirkt haben. Es gab Zeiten, in denen der BD ganz normal war, dann gab es wieder Tage (meist Wochenenden), wo ich mit 180/120 und 130 Ruhepuls auf dem Sofa saß und kurz davor war, in die Notaufnahme zu fahren. Der Arzt war ratlos, alle Werte und EKG etc. ohne Auffälligkeiten...

    Ich stellte meine Ernährung um, nahm 20 kg ab, da ich vermutete, dass es damit zusammenhängen könnte - keine Veränderung.

    Vor ca. 3 Wochen entdeckte ich beim stöbern bei youtube ein Video über TRE, neurogenes Zittern, als ich mal wieder auf der Suche nach Entspannungstips war.

    Eigentlich hab ich eh' schon alles durch, aber das kannte ich noch nicht.

    Mal probieren, schaden kann es nicht, dachte ich.

    Ich hab das nach Anleitung (Rückenlage) abends an 3 Tagen für eine Viertelstunde gemacht und konnte es nicht glauben, dass ich nach Jahren das erste Mal morgends nach dem Aufstehen keinerlei Anlaufschwierigkeiten hatte. Bücken, etc. ging plötzlich viel besser – hatte ich nicht erwartet.


    Der Hintergrund dabei ist wohl, dass sich durch das Zittern tiefliegende Muskeln entspannen, die durch Massagen nicht zugänglich sind und die man mit normalen bewussten Bewegungen auch nicht entspannen kann.

    Die Bewegungen werden nicht bewusst ausführt, sondern durch zittern bzw. Zuckungen oder Schütteln, das man dem Körper unbewusst überlässt. Dadurch können sich die Spannungen entladen und es tritt eine allgemeine Entspannung ein.

    Ich hatte dann die Idee, dass das Prinzip vielleicht ja auch mit Fokus auf Nacken und Schultern anwendbar ist und versuchte, ob man im Stehen die Schultern so durchschütteln / Zucken lassen kann, dass es unkontrolliert ist.

    Zugegeben, anfangs fühlte es sich komisch an und ich fand es schwierig es zuzulassen, aber wenn man es einmal raushat, geht’s.


    Ergebnis: nach 3 Tagen zucken, immer mal wieder zwischendurch vielleicht für 15 sekunden, hatte ich einen Mörder-Muskelkater im gesamten Nacken und Schulterbereich, aber das Rauschen war weg. WEG!

    Ich bin jetzt seit gut 2 Wochen rauschfrei, es ist für mich wie ein Wunder, fast hätte ich mich damit abgefunden.


    Inzwischen hab ich einige Schüttelmeditationen auf youtube gefunden, mit Trommelmusik geht es ganz gut – ich mach das jetzt täglich und hoffe, dass es nicht wiederkommt.

    Nackenverspannungen können ja auch mit Blutdruck zusammenhängen, bin mal gespannt, ob ich in den nächsten Wochen die Tabletten auch noch loswerde.

    Allgemeiner Energielevel ist rapide angestiegen, die Entspannung schlägt auch seelisch voll durch, fühle mich mindestens 10 Jahre jünger.


    Nur, wieso zum Henker hat diese Zusammenhänge kein Arzt, kein Krankengymast, kein Osteopath bisher gesehen???? Ist mir vollkommen unverständlich, ich hätte mir viel ersparen können die letzten 5 Jahre.


    Natürlich ist jeder Fall anders und es gibt kein Patentrezept, aber mir war es ein Bedürfnis das hier jetzt mal reinzustellen. Vielleicht kann es der eine oder andere mal versuchen, nachdem es ärztlich abgeklärt ist, dass es nicht schaden kann.

    Besonders, weil es nachträglich den Post von Dokterguggemol für mich zumindest sinngemäß bewahrheitet. Die Tipps, die er gibt gehen genau in die Richtung, die mir letztendlich geholfen hat, auch wenn ich damals das nicht für mich umzusetzen wusste.

    Schöne Grüße, ich bin happy.

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