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chronische Spannungskopfschmerzen

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Kommentare

  • Hi zusammen,habe auch seit jahren chronische spannngskopfscherzen,wae auch in bayreuth in einer reha zur sporttherapie ,hat eigentlich nichts gebracht da ich auch in meiner Freizeit versuche (trotz kopfschmerzen) sport zu treiben,das einzige was mir wirklich hilft ist krankengymnastik und sport kompiniert und zwar massiert mir eine terapeutin die verspannungen aus den hals und nacken,allerdings während dieser therapie sind die kopfschmerzen noch stärker.aber danach wird es besser.
  • Hallo zusammen, ich verstehe euch sehr sehr gut!

    Zu den Antidepressiva, ich hatte insgesamt drei verschiedene Sorten von diesen Antidepressiva. Mich haben die total fertig gemacht, hab den ganzen Tag nur im Bett verbarcht und hab geschlafen, gebracht haben die auch nicht wirklich viel.

    In karlsruhe gibt es eine Schmerzklinik die eine Augenlasertherapie durchführt aber es ist eine Pivatklinik und die Behandlung ist nicht gerade billig. Die Krankenkasse übenimmt keine kosten :(

    Ich fühl mich von meinen Freunden und Ärzten nicht verstanden, aber zurückziehen tu ich mich nicht, versuch schon ein normales Leben zu führen aber es schränkt einen trotzdem sehr ein.

    lg
  • Hallo an alle KS-Geplagten,

    bis jetzt habe ich meist gelesen, hier meine Geschichte:
    Seit ca. 6 Monaten leide ich an chron. Kopfschmerzen (leichte bis mäßige Intensität). Ich bin 33 Jahre alt, männlich, und arbeite oft auch sitzend am Computer. Vor der Chronifizierung hatte ich 1-3mal im Monat KS und bei Bedarf mit ASS den Schmerz immer erfolgreich vernichtet. Seit der Chronifizierung ordnete ich fast alles den KS unter. Ich bin arbeitsunfähig seit 5 Monaten und der Leidensdruck war besonders in den ersten Monaten ziemlich groß.
    Ich halte mich an die üblichen Regeln bei chron. Spannungskopfschmerzen, will eigentlich nichts wiederholen nur über meine Herangehensweise berichten um mich ggf. auch austauschen zu können.
    Ich führe sehr exakt den Kopfschmerzkalender (5 Eintragungen/Zeitfenster täglich) um ein Maximum an Erkenntnissen zu gewinnen und kann sowohl einige Ursachen als auch kurzfristige und langfristige Trends erkennen. Dabei habe ich die Daten mit Excel verdichtet und als Diagramm mit Trendlinien (gleitende 7- und 30 Tage-Mittelwerte) dargestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse:
    1. KS-verstärkend wirkt lange Computertätigkeit (Fehlhaltung, Zeitverzerrung), die KS werden allerdings nicht sofort stärker, sondern erst nach einigen Stunden bzw. Tagen. Ich spüre dabei Nacken und Schulterverspannungen. Ich bin überzeugt, dass das eine sichere Ursache ist. Die KS sind meist dumpf und im Hinterkopf sowie im Scheitelbereich.
    2. Wetterwechsel spielt auch eine Rolle und addiert sich als mittelstarker KS zu dem bestehenden KS auf und ist meist im Stirn/Augenbereich lokalisiert, dabei aber oft auch einseitig und wechselt dann auch die Seite. Diesen addierten Wetter-KS hatte ich mit Sicherheit auch schon früher (also auch vor der Chronifizierung), wenn ich mich richtig erinnere. Ggf. ähnelt dieser KS auch einer Migräne oder ist sogar eine Migräne.
    3. Zu wenig Schlaf habe ich auch als Ursache identifiziert.
    4. Die Umstellung von 30mg Mirtazapin (11 Wochen lang) auf 50mg Amitriptylin (seit 5 Wochen) hat eine Verbesserung gebracht, wobei ich mich dabei auf den positiven Trend der letzten 5 Wochen beziehe und weiss, dass die anderen Maßnahmen auch einen Einfluß haben können. Die Nebenwirklungen von Amitriptylin waren übrigens am Anfang unangenehm (Kreislaufschwäche beim Aufstehen), jetzt aber kein Problem mehr.

    Ich war jetzt 11 Wochen in einer Klinik für Psychosomatik und bin jetzt stimmungsmäßig ganz gut drauf, war vorher mittelgradig depressiv, ich muss hier sicherlich niemanden etwas über den Leidensdruck von KS-geplagten Menschen erzählen. Hauptansätze waren in der Therapie Konfliktbewältigung/Stressreduktion, Selbsthypnose, Manuelle Therapie nach Kaltenborn/Evjenth, Krankengymnastik/Kraftsport. Außerdem wurde mir Osteopathie empfohlen. Vor 4 Tagen war ich nun bei einem Osteopathen in Berlin, der mir in der Klinik empfohlen wurde. Der hat eigentlich logische Zusammenhänge zwischen Fehlhaltung / Verspannungen und Spannungskopfschmerzen hergestellt und alle möglichen Stellen behandelt. Die Behandlung hat ca. eine halbe Stunde gedauert. Mein Körper hat mit starker Müdigkeit (ca.1h nach der Behandlung) und starken Hinterkopfschmerzen (ca. 6-8 nach der Behandlung) reagiert. Die Schmerzen gingen über Nacht wieder weg. 2 Tage nach der Behandlung kamen nach einen Entspannungsbad die starken Hinterkopfschmerzen (Stärke 8-9 von 10) wieder, habe mit ASS erfolgreich bekämpft. Seitdem sind meine Dauer-KS nur noch bei weniger als 0,5 von 10. Also jetzt tut sich richtig was. Erst stärkere Schmerzen und dann weniger Schmerzen als vorher.
    Jetzt zu Hause werde ich mir einen Osteopathen, eine Physio nach Kaltenborn/Evjenth, eine gute Schmerzambulanz suchen und mein Sportprogramm (Kraftsport und Übungen gegen Fehlhaltung und Verspannung) sowie Selbsthypnose durchziehen. Ausserdem will ich mich noch mit Akupunktur behandeln lassen. Ggf. gehe ich bei Amitriptylin auf 75 mg hoch. Mein KS-Kalender zeigt mir, dass ich jetzt nach 6 Monaten endlich den richtigen Weg gefunden habe.

    Noch einige persönliche Gedanken zum Thema Chron. KS:

    1. Es ist ein sehr große Herausforderung und man braucht extrem viel Geduld. Aber es lohnt sich.
    2. Ein chinesisches Sprichwort halte ich für besonders zutreffend: „Der Erfolg bestimmt die Zeit, nicht die Zeit den Erfolg“.
    3. Auch ich habe viele Ärzte getroffen die irgendwie mit dem Thema nicht angemessen umgehen können und die mich enttäuscht haben.
    4. Das Selbstmanagement bei dieser Erkrankung ist sehr wichtig, d.h. auch Entscheidung zu treffen welcher Arzt und Therapeut etwas dazu beitragen kann und welcher nicht.
    5. Die größte Unbekannte in diesem Puzzle „chron. KS“ ist das Schmerzgedächtnis. Ich persönlich glaube an die Annahme, das durch Kopfschmerzen eher kein starkes Schmerzgedächtnis entsteht.
    6. Hier im Forum sind sehr viele mutlos und verzweifelt. Ich denke aber, dass es viele Menschen gibt, die chron. KS auch wieder los geworden sind. Diese Menschen schreiben nicht in dieses Forum, weil das Problem ja für sie durch ist und damit auch irgendwie uninteressant geworden ist. Das ist normales Internetverhalten, verzerrt aber die Wirklichkeit. Möglicherweise bin ich auch am Ende meiner chron. KS. Mir geht es wirklich schon viel besser, habe mich aber entschlossen gerade deshalb hier mal zu posten.
    7. Früher war ich darauf fixiert die KS auf Teufel komm raus los zu werden und bin fast daran verzweifelt. Da gab es nur ja oder nein. Mittlerweile weiss ich, dass man auch eine Reduzierung von Schmerzen ein großer Erfolg ist, da damit die Lebensqualität steigt und man prima auch mit leichten Schmerzen leben kann. 0%Schmerzen und 100% Lebensqualität ist als Maßstab bzw. Ziel ungeeignet. Kleine Ziele zur stetigen Verbesserung der Lebensqualität und viel Geduld sind viel besser.

    Wenn Interesse besteht, würde ich gern weiter hier berichten, da es offenbar in meiner Nähe (die Mitte von Sachsen) keine Selbsthilfegruppe gibt.
  • Hallo Ihr Lieben...
    Bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen-und, ganz ehrlich, ich war
    richtig froh das es auch andere Menschen wie mich gibt die unter diesen
    dämlichen chronischen Kopfschmerzen leiden!!! Denn leider Gottes wird
    man überhaupt nicht ernst genommen-gerade heute war ich mal wieder
    beim Orthopäden und das einzige was er dazu sagte war: "Und was soll ich da jetzt gegen tun???" Er hat mich behandelt wie ein arroganter Arsch-auf dem Weg nach Hause hätte ich echt heulen können. Ich leide nun seit zehn Jahren unter diesen Schmerzen-habe so ziemlich alles probiert. Röntgen, MRT, Krankengymnastik, Akupunktur, Massagen...usw. Irgendwann habe ich angefangen die Schmerztabletten immer weiter hochzudosieren-ich war acht Jahre lang tablettenabhängig! Letztes Jahr im November habe ich dann den Entzug gemacht, und glaubt mir-es war die Hölle. Nun ja, zumindest bin ich jetzt von den harten Pillen runter-aber die Schmerzen sind nach wie vor da....Mittlerweile habe ich eine Psychotherapie angefangen und wurde auf Antidepressiva eingestellt (Sertralin), aber leider ist keine Besserung in Sicht...Manchmal frage ich mich wozu ich mich durch diesen scheiß Entzug gequält habe, wenn jetzt ein Leben mit täglichen Schmerzen vor mir liegt. Naja, auf die Dauer wäre das eh nicht gegangen-meine Leberwerte springen eh schon durch die Decke. Ich sage Euch nur, seid bitte vorsichtig mit Schmerzmitteln(besonders die Codeinhaltigen)-so schnell kann man garnicht gucken wie man in den Teufelskreis rutscht. Bin dankbar über jeden Ratschlag was man noch versuchen könnte....Liebe Grüße und gute Besserung an alle!
  • Hallo an alle,

    auch ich bin eine geplagte Kopfschmerzpatientin seit 30 Jahre.
    Alles habe ich durch. Akkupunktur bis Schmerzklinik. Antidepressiva und und und.
    Es half erst ein bisschen und dann war wieder Schluß.
    Am besten und um am längsten hat geholfen : URINKUR.
    10 Monate ohne Schmerzen......es war der Himmel auf Erden.
    Morgens 1 Glas Eigenurin. Erst wurde der Kopfschmerz viel schlimmer und dann nach
    ca. 14 Tagen ging er weg. Ein Traum. 10 Monate !!!!!!
    Als ich das ganze wiederholen wollte, wirkte es nicht mehr.
    Nun bin ich bei einer Heilerin in Behandlung. Man nimmt doch jeden Strohhalm.
    Sie sagt, alles hat seinen Grund. Aber das wußte ich auch schon vorher.
    Aber es tut mir sehr gut. Ich warte mal ab.
    Früher war ich lebenslustig und überall dabei. Heute ist es vorbei.
    Ich bin völlig zurückgezogen. Mein Mann und mein Kind müssen viel mitmachen.

    Bei jungen Menschen kann ich das Fitnesstudio sehr empfehlen.
    Von einer Freundin die Tochter, sie sitzt im Moment im Abi, hat dort sehr gute Erfolge
    und ist fast beschwerdefrei.
    Bei mir hat es erst auch gewirkt aber dann war es wieder vorbei,

    Ich grüße euch ganz lieb und ich wünsche euch eine schöne Entspannung.
  • Hi Leute!

    Estmal bin ich froh eine Forum zum Austausch gefunden zu haben. Ich bin 22 Jahre alt und habe vorher NIE Probleme mit Kopfschmerzen gehabt, hab vll. eine Aspirin in den 22 Jahren genommen.
    Nun leide ich seit exakt seit dem 1. Februar diesen Jahres an Spannungskopfschmerzen. Das bedeutet nun seit 5 Monaten. Und das JEDEN Tag ohne Ausnahme.

    Am Anfang hab ich die Schmerzen völlig ignoriert. War mitten in der Prüfungsphase und hab mich danach unmittelbar in ein Praktikum gestürzt. Hab gedacht es kommt vom Stress und hört bald wieder auf. Dachte in meinem Alter kann man das mal verkraften.

    Im April , als es eher schlimmer als besser wurde, war ich dann beim HNO, Zahnarzt, Neurologen und in der Klinik. Habe sämtliche Tests, MRT etc. über mich ergehen lassen. Diagnose war: Alles in bester Ordnung !!!

    Dann kann es ja nur die Verlegenheitsdiagnose Spannungskopfschmerzen sein. Meine Symptome passen aber auch ganz gut dazu. Es beginnt im Nacken und verteilt sich im Laufe des Tages auf die rechte Kopfseite und es ensteht ein dumpfer, drückender Schmerz. Es fühlt sich an als würde ein Dolch in meinem Kopf stecken.
    Kurz nach dem Aufstehen ist es am heftigsten. Da geht gar nix, da ist mir dann auch total schwindelig.

    Es gibt eigentlich nur 3 Dinge bei denen ich den KopfSchmerz nicht spüre, das ist beim Sex, beim Sport und während dem Schlafen :-)

    Der letzte Rat der Ärzte war nun 10 Tage lang ibuprofen zu nehmen, um den Schmerz zu unterbrechen und Pfefferminzöl auf die Stirn.
    Was meint ihr dazu?

    Momentan betreibe ich Ursachenforschung. Könnt ihr auch genau bestimmen, wann die Kopfschmerzen begonnen haben und was der Auslöser war? Ich denke bei mir war wohl Stress der Auslöser. Des Weiteren hab ich noch meine Weisheitszähne, könnte vll. auch ne Ursache sein?

    Also meine nächsten Schritte sind jetzt Weisheitszähne raus (muss eh gemacht werden) und zum Augenarzt. Akzeptieren kann ich diese Schmerzen unter keinen Umständen.

    Ich wünsche euch allen gute Besserung und freue mich auf Resonanz.
  • @ Tim

    Habe gerade deinen Beitrag gelesen und muss sagen das trifft alles zu 100% mit meinem Problem überein!!!
    Vorher nie Kopfschmerzen gehabt (vielleicht 2 Aspirin in meinem Leben ;-)), am 15.03.08 fängt dieser verdammte
    Druck-Kopfschmerz an, immer vom Nacken ausgehend inklusive starker Schmerzen im Nacken selbst. Und das
    auch JEDEN Tag ohne Ausnahme, ausser eben Sex, Sport und Schlafen. Ärztetechnisch auch alles durch, Tabletten
    nehme ich schon keine mehr, helfen eh nicht ausser Ibuprofen ein bisschen (reduzieren aber eigentlich mehr den Schmerz im Nacken).
    Bin auch Ratlos, alle sagen Psyche hin Psyche her, ich kanns nicht mehr hören!!!! Ich weiss doch wohl wann mir etwas weh tut und wann
    ich es mir nur einbilde...

    Also du siehtst, ich leide mit Dir :-((

    Gruß Heffernan
  • Hallo Tim hallo Heffernan

    ich kenne genau das was ihr schreibt. Ich habe es auch fast 30 Jahre durchgemacht.
    Soziale Kontakte sind fast auf NULL , weil niemand dafür Verständnis hat.
    Meine Familie (Mann und 1 Sohn) leiden sehr mit.
    Wie gesagt, eine Urinkur hat mir seinerzeit sehr geholfen, 9-10 Monate hat ich NULL Kopfschmerzen und Progressive Muskelentspannung hat mir auch etwas geholfen, aber wo
    ich jetzt dran bin, da verspreche ich mir sehr viel von.
    Man saugt ja an jedem Strohhalm. Jegliche Schulmedzin hat nichts gebracht.
    Doch......Schmerzzentrum.....man gab mir Amitriptilin-Tabletten. Man entspannt nachts
    sehr und auch das half einige Monate. Aber sie kamen zurück die Kopfschmerzen.
    Eine Gesprächstherapie hat es auch nicht gebracht.
    Man weiß heute, dass sehr viel an meiner Kindheit und Erziehung liegt.
    So wird es bei jedem sein. Die angespannte Haltung ist halt anerzogen.
    Ich arbeite jetzt dran und wenn es hilft, dann werde ich davon berichten.

    Alles Gute euch und weniger Schmerzen wünsche ich euch.
  • Hallo!
    auch ich bin auf dieses Forum gestossen, weil ich Mal nach Therapiemöglichkeiten googlen wollte.
    Ich bin 30 Jahre alt und leide seit meinem 12. Lebensjahr unter diesen extremen Spannungskopfschmerzen. Habe auch schon viele Stationen durchgemacht. Vom Hausarzt zum Orthopäden und Neurologen...Eine Zeit lang hat mir ein Medikament sehr gut geholfen, was mir eine Neurologin verschrieben hat: Es heißt Petadoles und ist rein pflanzlich. Die Kur habe ich ein halbes Jahr lang gemacht und es ging mir erstaunlich gut. Leider zahlt die Kasse die Pillen nicht mehr und ich kann sie momentan nicht aus eigener Tasche finanzieren (50€ im Monat).
    War 2 Mal im MRT und es ist nichts zu sehen. Die Schmerzen wechseln zwischen Nackenschmerzen und Pochen im Kopf, Druck auf dem Auge und sogar massiven Schwankungen der Sehschärfe.
    Meine Hausärztin verschreibt mir mit Vorliebe Tetrazepam zum Entspanne, aber das ist ja auch keine Dauerlösung und lässt mich eigentlich nur gut schlafen. auch mit meiner Gynäkologin bin ich die Sache schon angegange, da ich die heftigsten Schmerzen während meiner Periode habe. Das haben wir nun mit einem Langzeitzyklus gelöst. Aber die Schmerzen werden trotzdem nciht weniger. Mein nacken ist steinhart, es darf mir keiner die Hand auf die Schulter legen, weil ich dann vor Schmerzen in die Luft gehe.
    Seit anfang Juni bin ich nun bei einem Orthopäden, der sich auf schmerztherapie spezialisiert hat. Er hat mir Massagen verordnet, nen Schmerzmittelentzug angeordnet und auch wieder Tetrazepam verordnet. Bin gerade im 2. massagezyklus. Danach will er mich akupunktieren, was wieder mit 100€ im Monat zu Buch schlägt. Ich weiss nicht mehr wie ich das alles bezahlen soll. Auiserdem will er mir nen Nerv betäuben. Hat das schonmal jemand machen lassen? Hab da ein wenig respekt vor. Achja, und ich habe mich auch Mal im nacken tapen lassen. War zwar ganz angenehm, aber schmerzfrei war ich trotzdem nicht. Und mein täglicher Begleiter ist ein Tens-Gerät. Aber trotzdem habe ich die Schmerzen. Bin auch ganz verzweifetl! Vorallem aber im Sommer und gerade jetzt bei den herrlichen temperaturen geht es mir schlecht. Dann wenn alle gut gelaunt zum Strand wollen, sitzt tanja jammenrd im auto...
    bevor ich mir den nerv betäuben lasse, werde ich jetzt ncoh etwas ganz anderes probieren. ich werde Ende Juli zu einem heiler gehen. Er kann ja nciht mehr kaputt machen als schon ist, von daher ist es ja einen Versuch wert. Vielleicht helfen ja manchmal die banalsten Dinge, auch wenn es sich nach "Hokuspokus" anhört...
    ich wünsche allen leidensgenossen einen schmerzfreien Tag und freue mich wieder über neue Möglcihkeiten zu lesen!
  • Hallo Leute,

    also meine weiter oben schon beschriebenen Probleme sind nach wie vor vorhanden.
    War letzte Woche in der neurologischen Klinik beim MRT vom Kopf auf eigenen Wunsch. War alles ok,
    direkt danach ging es mir auch tatsächlich 4-5 Tage richtig gut, super also war es wohl doch
    psychisch dachte ich mir...naja, seid 2 Tagen sind die Nacken/Kopfschmerzen nun wieder da :-(
    mein Nacken bringt mich um langsam, die schmerzfreien Zeitspannen sind zwar mittlerweile deutlich
    länger als noch vor 3 Wochen aber es ist eben immer noch nicht weg!!! Diese Othopäden hier
    sind alles arrogante idioten (sorry, ist aber so), die Praxen sind ja voll weil jeder irgendwas am Rücken hat,
    deswegen haben es die meisten wohl nicht mehr nötig sich mal 2 Minuten Zeit zu nehmen...traurig.
    Was soll ich noch machen? Folgendes habe ich festgestellt:
    - Massagen helfen, aber auch nur solangen ich massiert werde, ausserdem teuer auf Dauer
    - isometrische Übungen für Nacken machen ich täglich mehrmals, Gefühl ist gut und bringt wohl auch etwas
    - Kopf "ziehen" und damit die Hws dehnen tut auch gut
    - Nacken knackt und macht "Geräusche bei bewegung, bei links/rechts Drehung habe ich Schmerzen
    - wenn der Nacken links schmerzt, schmerzt auch links der Kopf...und umgekehrt
    - Sport/Sex hilft nach wie vor gegen die Schmerzen
    - das Thema Schlaf habe ich noch nicht genau analysiert, manchmal starke Nackenschmerzen morgens, manchmal
    garkeine
    - am extremsten ist der Schmerz wenn ich meinen Kopf nach vorne schiebe, da hab ich echt das Gefühl das zwischen den Wirbeln etwas ist

    Vielleicht hat jemand eine Ahnung? Jemand mal etwas vom Atlas-Wirbel gehört? Oder doch nochmal den Orthopäden
    nerven?

    Danke für die Aufmerksamkeit ;-)
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