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Noch Tage schlapp nach Migräneanfall mit Aura

Liebes Forum,

ich bin neu und hatte vergangenen Sonntag das erste Mal einen Migräneanfall mit Aura, der mich völlig aus dem Tritt brachte. Ich musste sogar mit der Rettung ins KH, da zunächst der Verdacht Schlaganfall im Raum stand.

Ich hatte zunächst Sehstörungen, die dann nach ca. 30 Minuten abklangen, dann kam der Kopfschmerz und das allgemeine Unwohlsein, starker Schwindel, Orientierungslosigkeit (ging sogar soweit, dass ich meinen Namen nicht mehr wusste bzw. nicht klar formulieren konnte, was ich sagen wollte).

CT und EEG waren unauffällig, daher wurde ich mit Verdacht auf sehr starkem Migräneanfall mit Aura am nächsten Tag wieder entlassen. Ich werde mir nach den Feiertagen einen Termin beim Neurologen suchen.

Was mich aber beschäftigt: ich fühl mich immer noch total schlapp, bin völlig platt und habe auf nichts Lust. Ich hatte bis Tag 3 noch leichten Schwindel und bis Tag 5 noch leichte Kopfschmerzen.

Der Anfall ist aber nun 6 Tage her. Selbst wenn er - wie im Netz steht - 72 Stunden gedauert hätte und die Rückbildungsphase 24 Stunden dauert, müsste es mir doch jetzt wieder gut gehen, oder?

Hat jemand Erfahrung damit und kennt das, dass es einem nach so einer Attacke noch so lange schlecht geht?

Kommentare

  • Hey,

    ich bin auch neu hier.

    Ich leide seit meinem 14. Lebensjahr an Migräne mit Aura.

    Jetzt bin ich 47. Und es wird nicht besser und ich bin auch nicht schlauer. In all den Jahren ist nichts in der Forschung passiert, was mich sehr traurig stimmt.

    Normale Hausärzte haben null Ahnung. Ich war bei Neurologen, Orthopäden, Augenärzten, habe MRT‘s hinter mir, auch beim Kardiologen bin ich in Behandlung.

    Keiner kann helfen.

    Ich habe manchmal Phasen, da hab ich diese Attacken alle paar Tage. Das nagt an der Psyche. Typische Sehstörung ca. 40-60 min währenddesssen Kribbeln in den Fingern und manchmal auch Sprach -und Schreibstörungen. Klar denken kann ich, es fällt mir aber schwer, andren etwas mitzuteilen. Danach leichte Kopfschmerzen. Für ca. 2 Tage bin ich wie benebelt, als würde ich bei Sturmflut auf einem Schiff umherwanken.

    Kurzum: es ist furchtbar.

    Ich weiß, es gibt noch Schlimmeres aber diese Hilflosigkeit und die ständige Angst, dass doch mal etwas anderes dahintersteckt und man dies nicht erkennt, wird allmählich zur Belastprobe.

    Was bei mir der Auslöser ist, weiß ich nicht. Schoki/Nüsse hatte ich gedacht, sogar Kaffee scheint mir nicht gut zu tun. Oft hatte ich auch meine ständigen Nackenverspannungen in Verdacht. Aber auch da ist alles i.O. Unregelmäßiger Schlaf (wenig), Stress, viel Arbeit an Bildschirmen...könnte bei mir auch ein Faktor sein.

    Du siehst, ich bin genauso ratlos wie du. Was mir grad einfällt: Magnesium kann tatsächlich helfen...muss ich mal wieder öfter nehmen - ich meine damit ging es mir besser.

    Ich bin also leider kein Ratgeber aber jemand, der die Leiden, die wohl nur wir verstehen, mit Euch teilt.

    Alles Liebe, viel Kraft und bleibt gesund,

    Nel

  • Hallo, informiere dich auf der Seite Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden,

    über Info würde ich mich freuen. Gute Besserung:)

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