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Permanenter Druck im Kopf und leichter Schwindel

Hallo zusammen!
Auf meiner langsam verzweifelten Suche nach Ansatzpunkten bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte Euch mal meinen Fall schildern.

Punktgenau zum Jahreswechsel hatte mich eine schlimme Grippe erwischt, die ich auch konsequent auskuriert habe. Alle Symptome sind verschwunden, bis auf einen permanenten Druck in der linken, vorderen Kopfhälfte - Stirn, Schläfe und linkes Auge. Hinzu kommt leichter Schwindel, eine Konzentrationsschwäche beim Lesen, weil es furchtbar anstrengend geworden ist und zusätzlich ein leichter Tinnitus im rechten Ohr, der im Herzrythmus an und abschwillt. Anfangs hielt mein Arzt es noch für "Nachwehen" der Grippe, allerdings sind die Beschwerden nicht verschwunden.
Mittlerweile war ich schon bei einer Neurologin, die mir ein EEG gemacht hat und die üblichen Gleichgewichtstests. Beides ohne Befund, aus ihrer Sicht bin ich vollkommen gesund - sie schob es auf Stress, wobei der einzige Stressauslöser meine Beschwerden sind (...).
Mein Blutdruck ist perfekt, auch mein Puls gibt nix zu meckern.

Am Dienstag habe ich Termine zum Halsvenen-Ultraschall, Schädelröntgen sowie zum Bestimmen des Blutbildes (hauptsächlich zur Kontrolle der Blutgerinnung und der Schilddrüsenwerte), Termin beim Augenarzt gab's leider nicht vor 16. März.

Langsam macht mich dieser Druck im Kopf fertig und schlägt sich massiv auf meine Psyche. Nach dem Aufstehen Morgens ist noch alles in Ordnung, nach ca. einer Stunde beginnt dann das Theater wieder von vorne. Ich arbeite den ganzen Tag am PC, was sich derzeit sehr schwierig gestaltet, da mir das Tippen mit geschlossenen Augen fast leichter fällt als mit offenen. Ein normaler Tagesablauf ist derzeit quasi nicht möglich, erst Abends lassen die Beschwerden etwas nach.
Nachdem es weniger ein "Schmerz" im eigentlichen Sinne ist, sondern mehr ein Druck, nehme ich auch keine Tabletten.

Hat jemand von Euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder leidet an den gleichen Symptomen?
Ich danke Euch auf jeden Fall für's Durchlesen meiner "Jammerei", tat gut, sich das wengistens mal von der Seele zu schreiben...

Liebe Grüße und allen Betroffenen gute Besserung!!

Kommentare

  • Ich kann dir zwar nicht helfen, aber ich hab dasselbe Problem, schon über 1 Jahr.
    War schon im Krankenhaus (EEG, CT etc. machen), Akupunktur und sonst noch alles mögliche - leider ohne Erfolg.
    Diese Konzentrationsprobleme sind bei mir in der Schule sehr problematisch =/

    Naja.
    Hoffentliche Besserung ;)
  • Hallo, ich habe gerade Deinen Beitrag über Deinen "Dauerdruck" im Kopf gelesen. Da ich die gleichen Symthome habe und alle Untersuchungen bei mir ohne Befund waren, würde mich interessieren, ob du mittlerweile die Ursache gefunden hast, bzw. ob man Dir helfen konnte. Es ist ja nun schon über ein Jahr her.

    Mit freundlichem Gruß

    Hartmut
  • Hi zusammen!

    Ich hatte ähnliche Probleme.
    Seit einiger Zeit hatte ich, besonders ab dem späten Vormittag, einen Dauerdruck auf dem Kopf bzw. in der Stirn.
    Folgen davon waren starke Konzentrationseinbußen und Kopfschmerzen, sowie schnelles Ermüden.

    Das ganze habe ich 2-3 Jahre mit mir herumgeschleppt und war ratlos.

    Vor Kurzem entschied ich mich dann, meine Eitelkeit abzulegen und mir eine Brille verordnen zu lassen (-0,5/-0,75 dpt) und siehe da: Der Druck im Kopf war wie weggeblasen.
    Durch die Sehschwäche, obwohl sie nur so gering war/ist, hat das Gehirn anscheinend so viel Mühe, das Bild korrekt darzustellen, dass die Energie zur Konzentration fehlt und ein Druck/Schmerz durch Überanstrengung entsteht.

    Also auf jeden Fall zum Augenarzt gehen und schauen, ob mit den Guckern alles in Ordnung ist.

    Unterstützend nehme ich zur Zeit, während des Abiturs, noch Tebonin 120mg und Ceraxon ein.
    Sind beides natürliche Medikamente zur Konzentrations- und Gedächtnissteigerung. Nicht ganz billig, aber sie helfen tatsächlich.
    Tebonin soll desweiteren auch gegen Tinitus helfen. Da ich einen solchen allerdings nicht habe, kann ich nichts dazu sagen.

    Ich hoffe, ich konnte Helfen!

    Chris
  • Hallo zusammen,

    bin gerade zufällig auf den Thread gestoßen, weil ich ähnliche Symptome habe. Leichter Druck Nase, Stirnhöhle, Auge - eigentlich immer rechts.
    Mal mehr mal weniger.

    Hatte letztes Jahr eine Lungen-OP und war deshalb zu Beginn leicht gestresst - da sind aber alle Untersuchungen OK (und da hab ich wirklich alles gemacht - von Ultraschall bis zu Szhintigraphie (schreibt man das so?)).
    Trage auch seit ein paar Monaten eine Brille - der Druck ist erst gekommen, nachdem ich schon eine Zeit lang eine Brille hatte. Ich überleg deshalb, ob ich nicht mal Kontaktlinsen versuche.

    Mich würde aber interessieren, ob es bei euch weitere Erfahrungen gibt.
    Was hat zB die Halsvenen-Untersuchung und das Schädel-Röntgen ergeben?

    Ist zwar schon ein älterer Fred ... aber mal schaun. Vielleicht gibts ja News?

    LG
  • Hallo Ric,
    Deine Fallschilderung ist nun bereits 9 Jahre her - ich hoffe Du hast die Ursache deiner Beschwerden gefunden und es geht Dir wieder gut. Wenn ja, teile uns bitte mit was diese Symptome bei Dir ausgelöst hat.
    Bei mir hat es vor knapp 2 Wochen spontan begonnen (evt. relevante Vorgeschicht folgt). Einige Tage zuvor began ich micht sportlich zu ertüchtigen. Ich hüpfte jeden Tag mehrmals hintereinander mit meinem Springseil. Beim letzen mal wollte ich so richtig Gas geben und übertrieb es vielleicht etwas. Denn urplötzlich spürte ich ein sehr starkes Stechen links vorne in meinem Kopf. Es war heftig und permanent - nicht pulsierend. Hinter dem Auge und hinter die Schläfe. Dummerweise hüpfte ich noch die letzten 30 mal weiter - ich war eben gerade im "Durchbeißmodus". Der Schmerz hielt noch einige Minuten an. Danach wurde es zu einem permanenten Gefühl (kein Schmerz, ich spüre da etwas, vielleicht am besten als leichter Druck zu beschreiben) hinter der Stirn und hinter der Schläfe. Ich fühle mich schummrig, ansatzweise schwindelig. Das geht einher mit Konzentrationsschwäche und Schwierigkeiten beim Denken - und das macht mich echt fertig. Viele Eindrücke werden mir schnell zu viel. Ich bemerkte vielleicht wenige Stunden nach dem plötzlichen Stechen, dass sich Geräusche in meinem rechten Ohr sehr dumpf anhörten. Am nächsten morgen steckte ich ein Wattestäbchen in das Ohr. Es war voll von braunem rel. flüssigem Zeug. Am nächsten Tag ging ich zum Arzt, der meinte, dass getrocknetes Blut im Ohr wäre. Nachdem ich keinen Termin bei Neurologen bekam ging ich zur Notaufnahme. Untersuchung: Gleichgewicht, Pupillencheck und Blutabnahme. Ein CT hat (mit großer Warscheinlichkeit) eine Hirnblutung ausgeschlossen. Eine Lumbalpunktion (Nervenwasser) hab ich erst einmal abgelehnt. Hab ich sehr schlechte Erfahrungen mit gemacht - konnte danach einen Monat nicht aufstehen. Aber die Ärztin damals hat es auch richtig versemmelt. Werde es jetzt wohl doch machen wenn ich endlich einen Termin bekomme. Ich bin in 2 Tage beim HNO-Arzt und beleuchte das Ganze mal von der Seite. Ich hatte nämlich Wochen davor Probleme mit dem Ohr. Ich kam aus dem Urlaub und mein Ohr war sehr entzündet und der Schmerz ging bis in den Kiefer. Kann sein, dass das nicht richtig ausgeheilt ist. Vor dem Urlaub hatte ein seltsamer Tinitus im linken Ohr begonnen. Nur abends im Bett bemerkte ich ihn - kein piepen sondern ein leises mit dem Herzschlag pulsierendes klopfen. Wenn ich den Kiefer weit öffnete, hörte es für eine kurze Weile auf. Ich mache mir große Hoffnungen, dass ich durch die HNO-Betrachtung weiter komme; versuche das aber auch auf dem neurologischen Weg. Ich habe ein Händchen für seltsame Beschwerden und muss bei diesen aufpassen, dass ich nicht verzweifle. Der Zustand meines Denkvermögens bzw. meine reduzierte Fähigkeit äußere Einflüsse zu verarbeiten belastet mich sehr. Sorry, für das Zutexten! Aber bei meiner Recherche habe ich gemerkt, dass diese Art von Beschwerden viele haben und es wohl wenig Antworten gibt. Ich denke, dass Details da sehr wichtg sein können. Z.B. bei den Ohren (Stirnhölen) nachzusehen und sich nicht auf das Gehirn zu versteifen (wie ich es anfangs tat). Ich hoffe Jemand erkennt seine Beschwerden in meinem Text und kann mir helfen oder findet vielleicht selber eine Anregung die ihm hilft.
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