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chronische Spannungskopfschmerzen

hallo zusammen,


bin heute auf diese forum gestossen, als ich wegen meines kopfschmerz-leidens, wieder einmal das netz durchstöbert habe.

ich bin 24jahre alt und leide seit 10jahren an kopfschmerzen und habe auch schon alles mögliche ausprobiert, nichts hat geholfen.

seit den letzten 5jahren werden die beschwerden immer schlimmer. ich leider mittlerweile an mehr als der hälfte des monats an spannungskopfschmerzen. immer schmerzen im nacken und schulter und dann hinaufziehend über die schläfen und stirn bis über das gesicht.

habe schon diverses ausprobiert:
-chiropraktik
-physiotherapie
-rolfing
-shiatsu
-vitaminkuren
-beta-blocker

vor kurzem hat man mir zu einer therapie geraten, da ich mittlerweile mein leben nicht mehr geniessen kann, ständig von morgens bis abends von diesem dumpfen schmerz begleitet werde. ich habe keine energie mehr, sollte mich aber für das lizentiat (studiere jura in der schweiz,komme auch aus der schweiz) vorbereiten. nur kann ich das nicht optimal, da ich ja eben fast täglich unter schmerzen leide.

aber zurück zum thema therapie: habe auch gehört, dass man trizyklische antidepressiva nehmen kann/muss. fürchte mich aber davor. ich möchte nicht, dass ich ein anderer mensch werde. ich möchte nur einfach meine dauernden schmerzen endlich weghaben.

hat jemand von euch erfahrung mit diesen antidepressiva? wäre froh um ein paar inputs.



und ich erfahre übrigens auch ständig, wie es ist, wenn man nicht verstanden wird. die leute können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, dauernd von schmerzen geplagt zu sein und reagieren entsprechend mit unverständnis bzw tun es als bagatelle ab.

ich wünsche euch einen schönen abend (ich werde keinen haben ,da ich schon wieder seit 7uhr morgens an kopfschmerzen leide)

gruss

sandra

bitt
«13456710

Kommentare

  • Liebe Sandra,
    kann Deine Probleme sehr,sehr gut nachvollziehen,weil ich wie Du seit Jahren mit einem chronischen Spannungskopfschmerz *gesegnet* bin und ich -ähnlich wie Du-schon alles versucht habe,um die Beschwerden loszuwerden.Es gibt unendlich viele Kopfschmerzarten,aber gerade bei chronischen Schmerzpatienten offenbart sich
    oft die Hilflosigkeit der Medizin,die mit diesem unerträglichen Zustand der Hilfesuchenden sehr,sehr oft nichts anfangen kann.Du fragst nach den trizyklischen Antidepressiva,die nicht nur bei psychischen Problemen angesagt
    sind,dennman weiß zwischenzeitlich auch ,daß sie eine schmerzhemmende Wirkung haben und langfristig eben gerade bei chronischen Schmerzzuständen helfen könnten.Durch die moderate Einnahme solcher Mittel wird man nicht zum *anderen Menschen*,wie Du befürchtest.Bei diesem gesundheitlichen Problem-das sage ich aus eigener Erfahrung-ist eines angesagt:G-e-d-u-l-d!Ziel muß zunächst einmal sein zu lernen,mit dem Schmerzzustand umzugehen,vielleicht braucht man dazu auch psychtherapeutische Hilfe.Mit einer Schwierigkeit werden die chronisch
    Kranken immer leben müssen:Mit dem Unverständnis der so lieben Mitmenschen,die glauben,man könne sich eine
    *Reihe Kopfschmerzpillen einwerfen*,um die Bagatelle Kopfschmerz loszuwerden,wobei dabei vergessen wird,daß die
    Tabletten durchaus das Gegenteil bewirken können.Vielleicht noch ein Tipp:Gib maL in Deinen PC bei Google den
    Namen*Schümperli* ein,vielleicht kann dessen Theorie Dir weiterhelfen.Ich wünsche Dir für die Bewältigung Deiner Probleme alles,alles erdenklich Gute!
    Mit vilen Grüßen
    Norbert F.
  • Hallo zusammen!!
    Ich leide auch seit langem an täglichen Kopfschmerzen. Bei mir wurden schon von Anfang an Antidepressiva eingesetzt. Antidepressiva erhöhen (sollten) die Schmerzschwelle. Also werden nur noch die stärkeren wahrgenommen. Bei mir hat das allerdigs nicht funktioniert. Laut meinem Neurologen bin ich eine Ausnahme. Keine Ahnung ob das stimmt. Jedenfalls hatte ich eigentlich fast nichts gemerkt, keine Nebenwirkungen und ich bin auch nicht irgendwie anders geworden. Denke ich jedenfalls. Also im allgemeinen sollen sie ja sehr gut wirken, und daher würde ich diese Möglichkeit auf jeden Fall auch ausprobieren.
    Ich selber ziehe mich stark aus meinem sozialen Umfeld zurück und schotte mich quasi ab. Könnt ihr das bei euch auch beobachten? Ich glaube das ist auch nicht gerade günstig für die Genesung. Ich erwäge momentan gerade die Möglichkeit stationär in eine Schmerzklinik zu gehen, wurde mir schon mehrmals empfohlen. Was denkt ihr zu dieser Möglichkeit?
    Liebe Grüsse headache
  • Hallo headache

    Mit dem Zurückziehen gehts mir auch so und das ist denke ich normal bei chronischen Koppfschmerzepatienten, denn man möchte in seiner "Freizeit" seine Ruhe haben (ist halt bei mir so) und deshalb zieht man sich zurück. Ich würde dir auch raten stationär in eine Schmerzambulanz zu gehen, den die können dir am ehesten helfen.
    Ich hab auch chr. Schmerzen und werde im März auch in eine Schmerzambulanz gehen ob statioär, das weiß ich noch nicht.

    MFG
    GUte Besserung an ALLE Betroffenen!
  • hallo zusammen,

    ich kenne das mit dem zurückziehen sehr genau, leider. überhaupt muss ich sehr viele kompromisse eingehen wegen diesen sch*... spannungskopfschmerzen.

    manchmal getraue ich mich fast nicht, mich mit freunden zu verabreden, aus angst, dass ich den abend wieder nicht geniessen könnte wegen kopfschmerzen.

    auch höre ich nicht mehr so oft musik, denn ich möchte möglichst alle geräusche auf ein minimum reduzieren.

    gleich verhält es sich mit sportlichen aktivitäten, auch da bin ich eingeschränkt. (kopfweh wird dann schlimmer).

    ich kann also von einschränkungen ein liedchen singen.

    ich bin mittlerweile auch ziemlich hoffnungslos,was meine genesung angeht. ich getraue mich momentan nicht einmal mehr neue therapieformen auszuprobieren, da ich gemerkt habe, dass ich rückschläge jetzt nicht mehr verkraften mag.

    geht euch das auch so?

    deshalb bin ich mir im moment ernsthaft am überlegen, ob ich eine therapie mit antidepressiva machen soll. deshalb bin ich weiterhin dankbar für alle erfahrungsberichte mit diesen medikamenten.

    ïch wünsche euch eine gute nacht,

    gruss
  • Mir gehts auch so.
    Ich renn schon seit 4 jahren von arzt zu arzt und niemand konnte mir auch nur im geringsten helfen.
    Aber ich versuchs noch ein letztes mal. -SChmerzambulanz
    Vielleicht solltest du es mit den Antidepressiva wirklich einmal probieren.
    Ich hab mich noch nicht darüber getraut wegen, denn Nebenwirkungen und weil ich mich nicht mit Medikamenten vollstopfen will.

    MFG
  • HAllo zusammen!
    Die ANtidepressiva sind echt nicht so schlimm!! Dünkt mich jedenfalls. Ich habe wirklich fast keine Nebenwirkungen gehabt, ausser ein bisschen ein trockener Mund und dass ich immer ein bisschen heiss hatte. Ich würde es ausprobieren wenn ihr sonst schon so viel versucht habt! Ich denke man darf nicht aufgeben mit Ärzten und Therapien. Irgendwann findet man sicher etwas(hoffentlich). Ich denke der Frust, nichts gegen die SChmerzen zu machen ist eher grösser, als entäuscht zu werden. Man hat es schliesslich wenigstens versucht! Ok ich weiss nicht ob ich das glaube:-) Ich stusse ein bisschen! Ich bin selber auch recht hoffnungslos, ich habe jedoch schon noch vor, mich irgendwann von den Schmerzen zu befreien.
    Ich komme auch aus der Schweiz, kennt jemand eine tolle Schmerzklinik/ambulanz hier??
    Liebe Grüsse und gute Besserung
  • Hallo ihr Kopfschmerzgeplagten

    Ich leide selber seit über 10 Jahren an täglichen chronischen Kopfschmerzen, die immer da sind und auch immer schlimmer werden. Wie bei vielen von euch helfen bei mir natürlich auch keine Tabletten und auch alle von mir ausprobierten Methoden zur Schmerzlinderung oder gar Heilung der Dauerschmerzen sind kläglich gescheitert, wie z.B. auch eine Therapie mit Antidepressiva (Saroten). Das Antidepressiva hat bei mir nach der Einnahme starke Müdigkeit hervorgerufen und mich während des Schlafens völlig emfindungskühl gemacht, d.h. ich habe selbst den größten Lärm nicht wahrgenommen. ansonsten hat es bei mir nichts bewirkt, deshalb habe ich es abgesetzt.
    Das Einzige was meine Schmerzen ein wenig erleichtert ist Dauerakupunktur im Ohr, was ich nur empfehlen kann. Es erfordert allerdings Geduld bis eine Erleichterung bringt. Dies ist zwar kein Dauerzustand oder das Ende der Fahnenstange, aber wenigstens etwas.
    Außerdem kann ich nur raten, dass man die schmerzen akzeptieren muss und lernen muss sich mit diesen abzufinden. D.h. nicht, dass man die Suche nach Lösungsmöglichkeiten aufgeben sollte. Man darf sein Leben nicht auf die Schmerzen zu fixieren, sondern muss sie nur zu einem Teil seines Lebens machen und somit auch normale Tätigkeiten mit Freunden ausüben.
    Ich denke, dass dies einfacher gesagt als getan ist, aber man für die Mühe belohnt wird.
    Ich wünsche euch viel Erfolg und Verständniss und freue mich über den regen Austausch hier.
    Anna H.
  • HAllo!!
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich mich mit diesen Schmerzen abfinden und sie akzeptieren kann!! Ich weiss ehrlich nicht wie du das machst! Normale Tätigkeiten sind echt nicht möglich!! Die Schmerzen sind einfach zu stark!! Ich kann mich nicht konzentrieren, meine Aufmerksamkeit ist irgendwo und ausseredem verstärkt jede kleinste körperliche Aktivität den Schmerz. D.h. ich bin momentan sehr einsam und das gefällt mir irgendwie auch nicht! Tut mir leid ich jammere ein bisschen!!
    Ich mache seit dezember eine wöchentliche Akupunktur ich werde mich mal beraten lassen bezüglich Dauerakupunktur.
    Gute Nacht!
  • MIr gehts auch so. ich will mich nicht damit abfinden.
    Versuch im Moment ein Sportprojekt aufzustellen.
    Vielleicht hilft mir Sport um die Schmerzen zu verringern.

    MFG Monika
  • Hallo zusammen
    ich habe dieses problem auch. allerdings bin ich erst 16 und habe diese kopschmerzen siet ca einem halben jahr und war vor ca 3 wochen damit beim arzt der mir ebenfalls diese medikamente empfohlen hat. sie heißen amitriphtilin oder so. darauf war ich mit dem rezept bei der mutter von einer sehr gutemn freundin die apothekerin ist. Se hat mir gesagt das ich diese medikamente besseer nciht nehmen soll da sie esehr schnell abhängig machen können und wohl mehr nebenwirkungen haben als das sie helfen. ich gehe nächste woche nochmal zu einem anderen arzt der mir was homopathisches verschrieben soll ich weiß jedoch ncoh nciht wie die helfen werde es aber wohl mal ausprobiern.

    Ich wieß also nciht genau wie gut die tabletten helfen jedoch sollen sie wirklich ziemlich riskannt sien wobei das auch bei mir ernster sein wird da ich noch nciht ganz erwachsen bin.
    hoffe trptzdem das es ihnen etwas geholfen hat
    mfg sarah
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