Migräne oder Kopfweh? Der Test für Ihre Kopfschmerzen

Was pocht und hämmert im Schädel? Machen Sie den Test für Kopfschmerzen

Ein Ziehen, Stechen oder Pochen im Kopf. Rund 60 Prozent aller Deutschen leiden nach eigener Angabe gelegentlich darunter. Jeder Vierte ist sogar regelmäßig betroffen. Aber was steckt genau dahinter – Migräne oder nur Kopfschmerzen? Eine Frage, die sich schwer beantworten lässt, wie eine Umfrage unter Betroffenen gezeigt hat. Eine gute Hilfestellung leistet dann unser Kopfschmerzfragebogen. Dieser besteht aus 6 kurzen Fragen über Kopfschmerzen. Mit dem Test können Sie herausfinden, ob Ihre Kopfschmerzen vom Spannungstyp sind oder eine Migräne vorliegt. Sie finden den Test für Kopfschmerzen in unserem Tipps & Hilfe-Bereich oder unter diesem Link. Wenn dabei herauskommt, dass Sie unter Spannungskopfschmerzen leiden, können Sie die Beschwerden anhand einer einfachen Faustregel weiter eingrenzen: Treten Schmerzen an weniger als 15 Tagen im Monat auf, werden diese als episodisch bezeichnet. Kommt es häufiger zu Spannungskopfschmerzen, gelten diese als chronisch.

Wichtig: Ein Kopfschmerztest ist kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose. Denn das Ergebnis kann lediglich verdeutlichen, welcher Kopfschmerz-Typ vorliegt. Für die endgültige Diagnose sollten Sie sich aber von einem Mediziner untersuchen lassen.

Ist das Testergebnis für Ihre Kopfschmerzen eindeutig?

Sie haben alle Fragen beantwortet und nun ein klares Ergebnis? Dann sollten Sie von Ihrem Arzt die Diagnose bestätigen lassen. Wenn der Test die Kopfschmerzen nicht eindeutig zuordnen kann, sollten Sie ebenfalls zum Arzt gehen. Es kann sein, dass es sich bei Ihren Beschwerden um keine der beiden häufigsten Kopfschmerzarten handelt. Denn Migräne und Spannungskopfschmerzen machen zwar rund 90 Prozent aller Erkrankungen aus. Es gibt aber insgesamt über 200 Kopfschmerzformen. Nur eine ärztliche Untersuchung kann dann Klarheit bringen.

Mit welchen Tests Ärzte Kopfschmerzen diagnostizieren

Das wichtigste Werkzeug von Ärzten ist ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Der Experte klärt dabei im Prinzip die gleichen Punkte, die in dem Test für Kopfschmerzen abgefragt werden. Darüber hinaus werden im persönlichen Gespräch weitere Details erfragt, die bei der Diagnose von Bedeutung sein können. Ein neurologischer Test ist bei Kopfschmerzen unbedingt notwendig, wenn Begleiterscheinungen auftreten. Dazu gehören z. B. Muskelschwäche, Schwindel, Sprachstörungen oder Konzentrationsschwäche. Dann gehört zur Untersuchung meist ein EEG oder MRT. Hier lesen Sie mehr über die Verfahren.

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